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DIE LINKE. Kreisverband Limburg-Weilburg
Published on: 7th January 2026 Veröffentlicht am: 7. Januar 2026

Bezahlbarer Wohnraum ist Daseinsvor... Bezahlbarer Wohnraum ist Daseinsvor...

Stellungnahme der Partei "Die Linke - Ortsverband Elz" zur Veröffentlichung der CDU-Fraktion in Elz zum Thema „bezahlbarer Wohnraum – Verkauf der Immobilie am Südbahnhof 4 & 6“ Bezahlbarer Wohnraum ist Daseinsvorsorge – nicht Verhandlungsmasse Gegenposition der Partei DIE LINKE zum geplanten Verkauf der Immobilien Am Südbahnhof 4 & 6 Der geplante Verkauf der gemeindeeigenen Immobilien Am Südbahnhof 4 & 6 ist aus Sicht der Partei DIE LINKE ein schwerer wohnungspolitischer Fehler. Er steht exemplarisch für eine Politik, die soziale Verantwortung dem kurzfristigen Haushaltsdenken opfert und kommunales Eigentum leichtfertig aus der Hand gibt. 1. Verkauf ist keine Lösung – sondern Aufgabe kommunaler Verantwortung Die CDU bezeichnet den Verkauf als „ergebnisoffen“, erklärt ihn aber gleichzeitig zum „einzig gehbaren Weg“. Das ist widersprüchlich und politisch unehrlich. Faktisch wird hier der Rückzug der Gemeinde aus der aktiven Wohnraumpolitik betrieben – und das in einer Zeit steigender Mieten und wachsender Wohnungsnot. Für DIE LINKE ist klar:Bezahlbarer Wohnraum gehört in öffentliche Hand.Wer kommunale Wohnungen verkauft, schwächt dauerhaft die Handlungsfähigkeit der Gemeinde.  2. Haushaltsdefizite dürfen nicht mit sozialem Kahlschlag beantwortet werden Ja, die finanzielle Lage der Gemeinde Elz ist angespannt. Aber genau deshalb ist der Verkauf von Wohnraum falsch. Kommunale Immobilien sind kein Luxus, sondern ein strategisches Instrument, um Mietpreise zu stabilisieren und soziale Härten abzufedern. Der Verkauf: bringt einmalige Einnahmen, verursacht aber dauerhafte soziale Folgekosten, und entzieht der Gemeinde langfristig Einnahmen und Steuerungsmöglichkeiten. Haushaltsprobleme lassen sich nicht lösen, indem man öffentliches Eigentum privatisiert. 3. „Bezahlbarer Wohnraum durch Investoren“ ist ein leeres Versprechen Die CDU behauptet, ein Investor könne durch „klare Vorgaben“ dauerhaft bezahlbaren Wohnraum schaffen. Die Realität sieht anders aus: Sozialbindungen sind zeitlich befristet Nach Ablauf steigen Mieten regelmäßig Kontrolle und Durchsetzung sind begrenzt Nur kommunales Eigentum garantiert dauerhaft bezahlbare Mieten.Alles andere ist ein politisches Wunschdenken – bezahlt von den Mieterinnen und Mietern.  4. Veraltete Zahlen, fehlende Alternativen, keine Förderstrategie Die CDU argumentiert mit Kostenschätzungen aus dem Jahr 2021, zieht daraus aber ausschließlich den Schluss „Verkauf“. Nicht geprüft oder bewusst ausgeblendet wurden: Förderprogramme des Landes Hessen soziale Wohnraumförderung energetische Sanierungszuschüsse zinsgünstige Kredite der KfW alternative Trägermodelle Das ist keine sorgfältige Prüfung – das ist politisch gewollte Alternativlosigkeit. 5. Neubau an anderer Stelle ersetzt keinen Verlust vor Ort Der Hinweis auf 21 neue Wohnungen „Auf dem Woog“ ist kein Argument für den Verkauf. Wohnraum ist nicht austauschbar: andere Lage andere Miethöhen andere Zielgruppen Der gleichzeitige Abbau von 12 kommunalen Wohnungen bedeutet real:Weniger öffentlicher Wohnraum, weniger soziale Steuerung, mehr Druck auf den Markt. 6. Kommunaler Wohnungsbestand ist Kern linker Politik Die Aussage, die Gemeinde sei „keine Immobiliengesellschaft“, verkennt den Kern kommunaler Aufgaben. Wohnen ist ein Grundrecht, keine Ware. Kommunale Wohnungsversorgung ist Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge – genauso wie Kitas, Schulen oder Straßen. Andere Kommunen zeigen:Kommunaler Wohnungsbau funktioniert – wenn er politisch gewollt ist. Die LINKE schlägt vor: Konkrete Alternativen statt Ausverkauf Erhalt der Immobilien im Gemeindeeigentum– Sanierung oder Neubau in kommunaler Verantwortung Nutzung von Landes- und Bundesförderprogrammen– insbesondere für sozialen und energetischen Wohnungsbau Gründung oder Beteiligung an einer kommunalen Wohnungsbaugesellschaft– ggf. interkommunal Sozialverträgliche Sanierung statt Abrisspolitik– mit Mieterschutz, Rückkehrrecht und Mietpreisbindung Langfristige Betrachtung statt kurzfristiger Haushaltstricks– Wohnraum als Investition in soziale Stabilität Unser Fazit Der Verkauf der Immobilien Am Südbahnhof 4 & 6 ist kein Zeichen von Verantwortung, sondern von politischer Kapitulation vor dem Markt. Wer bezahlbaren Wohnraum wirklich sichern will, darf ihn nicht privatisieren. DIE LINKE steht für: Öffentlichen Wohnraum statt Investorenlogik Soziale Sicherheit statt Haushaltskosmetik Langfristige Lösungen statt kurzfristiger Entlastung Bezahlbarer Wohnraum gehört in öffentliche Hand – heute und in Zukunft. Stellungnahme der Partei "Die Linke - Ortsverband Elz" zur Veröffentlichung der CDU-Fraktion in Elz zum Thema „bezahlbarer Wohnraum – Verkauf der Immobilie am Südbahnhof 4 & 6“ Bezahlbarer Wohnraum ist Daseinsvorsorge – nicht Verhandlungsmasse Gegenposition der Partei DIE LINKE zum geplanten Verkauf der Immobilien Am Südbahnhof 4 & 6 Der geplante Verkauf der gemeindeeigenen Immobilien Am Südbahnhof 4 & 6 ist aus Sicht der Partei DIE LINKE ein schwerer wohnungspolitischer Fehler. Er steht exemplarisch für eine Politik, die soziale Verantwortung dem kurzfristigen Haushaltsdenken opfert und kommunales Eigentum leichtfertig aus der Hand gibt. 1. Verkauf ist keine Lösung – sondern Aufgabe kommunaler Verantwortung Die CDU bezeichnet den Verkauf als „ergebnisoffen“, erklärt ihn aber gleichzeitig zum „einzig gehbaren Weg“. Das ist widersprüchlich und politisch unehrlich. Faktisch wird hier der Rückzug der Gemeinde aus der aktiven Wohnraumpolitik betrieben – und das in einer Zeit steigender Mieten und wachsender Wohnungsnot. Für DIE LINKE ist klar:Bezahlbarer Wohnraum gehört in öffentliche Hand.Wer kommunale Wohnungen verkauft, schwächt dauerhaft die Handlungsfähigkeit der Gemeinde.  2. Haushaltsdefizite dürfen nicht mit sozialem Kahlschlag beantwortet werden Ja, die finanzielle Lage der Gemeinde Elz ist angespannt. Aber genau deshalb ist der Verkauf von Wohnraum falsch. Kommunale Immobilien sind kein Luxus, sondern ein strategisches Instrument, um Mietpreise zu stabilisieren und soziale Härten abzufedern. Der Verkauf: bringt einmalige Einnahmen, verursacht aber dauerhafte soziale Folgekosten, und entzieht der Gemeinde langfristig Einnahmen und Steuerungsmöglichkeiten. Haushaltsprobleme lassen sich nicht lösen, indem man öffentliches Eigentum privatisiert. 3. „Bezahlbarer Wohnraum durch Investoren“ ist ein leeres Versprechen Die CDU behauptet, ein Investor könne durch „klare Vorgaben“ dauerhaft bezahlbaren Wohnraum schaffen. Die Realität sieht anders aus: Sozialbindungen sind zeitlich befristet Nach Ablauf steigen Mieten regelmäßig Kontrolle und Durchsetzung sind begrenzt Nur kommunales Eigentum garantiert dauerhaft bezahlbare Mieten.Alles andere ist ein politisches Wunschdenken – bezahlt von den Mieterinnen und Mietern.  4. Veraltete Zahlen, fehlende Alternativen, keine Förderstrategie Die CDU argumentiert mit Kostenschätzungen aus dem Jahr 2021, zieht daraus aber ausschließlich den Schluss „Verkauf“. Nicht geprüft oder bewusst ausgeblendet wurden: Förderprogramme des Landes Hessen soziale Wohnraumförderung energetische Sanierungszuschüsse zinsgünstige Kredite der KfW alternative Trägermodelle Das ist keine sorgfältige Prüfung – das ist politisch gewollte Alternativlosigkeit. 5. Neubau an anderer Stelle ersetzt keinen Verlust vor Ort Der Hinweis auf 21 neue Wohnungen „Auf dem Woog“ ist kein Argument für den Verkauf. Wohnraum ist nicht austauschbar: andere Lage andere Miethöhen andere Zielgruppen Der gleichzeitige Abbau von 12 kommunalen Wohnungen bedeutet real:Weniger öffentlicher Wohnraum, weniger soziale Steuerung, mehr Druck auf den Markt. 6. Kommunaler Wohnungsbestand ist Kern linker Politik Die Aussage, die Gemeinde sei „keine Immobiliengesellschaft“, verkennt den Kern kommunaler Aufgaben. Wohnen ist ein Grundrecht, keine Ware. Kommunale Wohnungsversorgung ist Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge – genauso wie Kitas, Schulen oder Straßen. Andere Kommunen zeigen:Kommunaler Wohnungsbau funktioniert – wenn er politisch gewollt ist. Die LINKE schlägt vor: Konkrete Alternativen statt Ausverkauf Erhalt der Immobilien im Gemeindeeigentum– Sanierung oder Neubau in kommunaler Verantwortung Nutzung von Landes- und Bundesförderprogrammen– insbesondere für sozialen und energetischen Wohnungsbau Gründung oder Beteiligung an einer kommunalen Wohnungsbaugesellschaft– ggf. interkommunal Sozialverträgliche Sanierung statt Abrisspolitik– mit Mieterschutz, Rückkehrrecht und Mietpreisbindung Langfristige Betrachtung statt kurzfristiger Haushaltstricks– Wohnraum als Investition in soziale Stabilität Unser Fazit Der Verkauf der Immobilien Am Südbahnhof 4 & 6 ist kein Zeichen von Verantwortung, sondern von politischer Kapitulation vor dem Markt. Wer bezahlbaren Wohnraum wirklich sichern will, darf ihn nicht privatisieren. DIE LINKE steht für: Öffentlichen Wohnraum statt Investorenlogik Soziale Sicherheit statt Haushaltskosmetik Langfristige Lösungen statt kurzfristiger Entlastung Bezahlbarer Wohnraum gehört in öffentliche Hand – heute und in Zukunft.

Ortsverband
Clara-Zetkin-Preis 2026
Published on: 12th December 2025 Veröffentlicht am: 12. Dezember 2025

Clara-Zetkin-Preis 2026 Clara-Zetkin-Preis 2026

Bewerbt euch jetzt für den Clara-Zetkin-Preis 2026 der Linken – und holt feministische Arbeit dahin, wo sie hingehört: ins Rampenlicht! Die Verleihung des Preises soll die Beachtung für das eigensinnige und uneigennützige Engagement gegen Sexismus und Patriarchat in der Öffentlichkeit erhöhen und alle ermutigen, die eigenen Fähigkeiten und Kräfte für eine gerechtere feministische Gesellschaft einzusetzen.   Ob als Aktivist*innen auf der Straße, im Netz, in der betrieblichen Organisierung, in einer sozialen Bewegung oder in prekären Jobs, ob in der Pflege, im Ehrenamt, im sozialen Umfeld – Feminist*innen leisten Tag für Tag Großartiges für ein solidarisches, lebendiges und kreatives Gemeinwesen. Anerkennung und öffentliche Debatte dafür bleiben noch zu oft auf der Strecke. Der Clara-Zetkin-Preis verweist auf diese Lücke und soll Anregung sein, mehr Erfolge im feministischen Kampf durchzusetzen – ganz im Sinne Clara Zetkins! Die Linke verleiht 2026 zum sechzehnten Mal den Clara-Zetkin-Preis, mit dem herausragende feministische Leistungen in Gesellschaft und Politik gewürdigt werden. Es können sich aktuelle feministische Projekte oder Einzelpersonen für den Clara-Zetkin-Preis selbst bewerben oder von Parteimitgliedern der Linken, vorgeschlagen werden. Aus allen Einreichungen werden fünf Projekte oder Einzelpersonen nominiert und zur Preisverleihung voraussichtlich nach Hamburg eingeladen, wo dann das Sieger*innenprojekt gekürt wird. Das Preisgeld beträgt 2.500 Euro. Projekte können bis zum 11. Januar 2026 auf der Webseite https://www.die-linke.de/clara-zetkin-preis eingereicht werden. Die Verleihungsveranstaltung findet am 28. Februar 2026 voraussichtlich in Hamburg statt – der genaue Ort wird noch bekannt gegeben. Bewerbt euch jetzt für den Clara-Zetkin-Preis 2026 der Linken – und holt feministische Arbeit dahin, wo sie hingehört: ins Rampenlicht! Die Verleihung des Preises soll die Beachtung für das eigensinnige und uneigennützige Engagement gegen Sexismus und Patriarchat in der Öffentlichkeit erhöhen und alle ermutigen, die eigenen Fähigkeiten und Kräfte für eine gerechtere feministische Gesellschaft einzusetzen.   Ob als Aktivist*innen auf der Straße, im Netz, in der betrieblichen Organisierung, in einer sozialen Bewegung oder in prekären Jobs, ob in der Pflege, im Ehrenamt, im sozialen Umfeld – Feminist*innen leisten Tag für Tag Großartiges für ein solidarisches, lebendiges und kreatives Gemeinwesen. Anerkennung und öffentliche Debatte dafür bleiben noch zu oft auf der Strecke. Der Clara-Zetkin-Preis verweist auf diese Lücke und soll Anregung sein, mehr Erfolge im feministischen Kampf durchzusetzen – ganz im Sinne Clara Zetkins! Die Linke verleiht 2026 zum sechzehnten Mal den Clara-Zetkin-Preis, mit dem herausragende feministische Leistungen in Gesellschaft und Politik gewürdigt werden. Es können sich aktuelle feministische Projekte oder Einzelpersonen für den Clara-Zetkin-Preis selbst bewerben oder von Parteimitgliedern der Linken, vorgeschlagen werden. Aus allen Einreichungen werden fünf Projekte oder Einzelpersonen nominiert und zur Preisverleihung voraussichtlich nach Hamburg eingeladen, wo dann das Sieger*innenprojekt gekürt wird. Das Preisgeld beträgt 2.500 Euro. Projekte können bis zum 11. Januar 2026 auf der Webseite https://www.die-linke.de/clara-zetkin-preis eingereicht werden. Die Verleihungsveranstaltung findet am 28. Februar 2026 voraussichtlich in Hamburg statt – der genaue Ort wird noch bekannt gegeben.

Die Linke OV Elz zu Gast bei der GVV am 09.12.2025
Published on: 10th December 2025 Veröffentlicht am: 10. Dezember 2025

Die Linke OV Elz zu Gast bei der GV... Die Linke OV Elz zu Gast bei der GV...

Bericht aus der Gemeindevertretung Elz – Sitzung vom 09.12.2025 An der letzten Sitzung der Gemeindevertretung Elz haben wir als Gäste teilgenommen. Auffällig war, dass knapp 50 Tagesordnungspunkte in hohem Tempo abgehandelt wurden, darunter Entscheidungen, die die Zukunft der Gemeinde maßgeblich betreffen. Haushalt 2026: Defizit von 3,6 Mio. Euro Der Haushaltsentwurf weist ein Defizit von 3,6 Millionen Euro auf. Viele Kosten wären vermeidbar gewesen, wie etwa eine Grillhütte für über 1 Million Euro, deren Unterhalt den Haushalt langfristig belasten wird. Dieses Geld fehlt dringend für soziale Infrastruktur, Bildung und bezahlbaren Wohnraum. Verkauf des Grundstücks am Südbahnhof & Elzer Mitte Besonders kritisch sehen wir den Beschluss, das gemeindeeigene Grundstück am Südbahnhof an private Investoren zu verkaufen. Der Antrag kam von den „Freien Bürgern“, die im nächsten Jahr voraussichtlich nicht mehr antreten und trotzdem den Weg frei machen für einen Verkauf, den die CDU geschlossen unterstützt. Damit wird erneut wertvolles Gemeindeeigentum privatisiert mit direkten negativen Folgen für den Mietspiegel und somit für die Menschen in Elz. Bürgermeister Matthias Schmidt sagte im OTon: „Es ist nicht die Aufgabe der Gemeinde, für bezahlbaren Wohnraum zu sorgen, das sollten Investoren übernehmen.“ Wie bitte? Die Gemeinde muss für ihre Bürgerinnen sorgen und bezahlbaren Wohnraum sichern, nicht als Geschenk an private Investor*innen weiterreichen. Die kommunale Wohnanlage „Auf dem Woog“ zeigt, dass rentable und bezahlbare Gemeindewohnungen möglich sind: 21 Wohnungen, stabile 8 €/m², finanziell tragfähig für die Gemeinde. Der Verkauf der Elzer Mitte an einem privaten Investor hat den Mietspiegel bereits angehoben und der nun beschlossene Verkauf am Südbahnhof wird die Lage noch weiter verschärfen. Der Mietspiegel liegt bereits über 9 €/m² und steigt weiter, für Menschen ohne dickes Portemonnaie ein massiver Einschnitt. Ein Spruch, der in Elz einst kursierte, lautete: „CDU – Politik für unsere reichen Freunde.“ Die Entscheidungen der CDU in Elz bestätigen genau dieses Muster und zahlen müssen es vor allem die Bürger*innen ohne dickes Portemonnaie. Ablehnung des SPD-Antrags auf Leerstandskataster Zusätzlich wurde ein SPD-Antrag zur Einführung eines Leerstandskatasters abgelehnt. Das Kataster hätte es ermöglicht, leerstehenden Wohnraum sichtbar zu machen, spekulativen Leerstand zu verhindern und zusätzliche Wohnungen für die Bevölkerung verfügbar zu machen. Besonders relevant: Nach einem neuen Gesetz des hessischen Landtags können bis zu 500.000 Euro Strafe verhängt werden, wenn Wohnungen unnötig leerstehen. CDU und Bürgerliste blockieren diese Maßnahme, offenbar bewusst, um Investor*inneninteressen nicht zu behindern. Patenschaft mit einem Bundeswehr-Stützpunkt – Normalisierung von Militär Ein weiterer Beschluss macht sprachlos: Die Gemeinde strebt eine Patenschaft mit einem Bundeswehrstandort an. Offiziell begründet mit „Respekt“, zeigt sich dahinter ein anderes Muster: 1. Militarisierung der Gesellschaft: Wie Frank A. Stengel (2022) beschreibt, werden militärische Strukturen zunehmend normalisiert. Risiken von Kriegsdienst – Verletzungen, Traumata, Tod – werden verschleiert, gesellschaftliche Akzeptanz für Aufrüstung steigt. 2. Verharmlosung von Krieg: Patenschaften vermitteln den Eindruck, Soldat*in zu sein sei wie jeder andere Job – dabei kann der Dienst jederzeit tödlich enden. 3. CDU-Logik & Wehrpflichtreform: Die vor kurzem beschlossene Reform zeigt, wann Jugendliche politisch relevant werden: sobald sie potenziell für militärische Zwecke einsetzbar sind. Auf kommunaler Ebene wird Krieg dadurch verharmlost und gesellschaftlich akzeptabel gemacht. 4. Prioritäten falsch gesetzt: Während Geld für soziale Aufgaben fehlt, wird Militär normalisiert und kommunale Ressourcen indirekt für Kriegstauglichkeit genutzt. Zustimmung zu diesem Beschluss kam von CDU, Bürgerliste, Freien Bürgern – und bis auf eine Gegenstimme auch aus der SPD, die auf Bundesebene das Verteidigungsministerium stellt. Dies zeigt, wie selbstverständlich hier militärische Normalisierung als Teil politischer Arbeit betrachtet wird. Wir treten an, um Missstände deutlich zu benennen und Lösungen umzusetzen: • Bezahlbarer Wohnraum & Gemeindeeigentum: Keine weiteren Verkäufe an private Investor*innen. Grundstücke bevorzugt für Erbpacht an Genossenschaften oder lokale Projekte vergeben. Kommunale Wohnungsbaugesellschaft aufbauen, soziale Wohnraumschutzregelungen konsequent umsetzen. • Leerstand sichtbar machen: Alle Leerstände erfassen, Nutzungskonzepte entwickeln, Wohnraum wieder verfügbar machen. Sozialer Wohnraum hat Vorrang vor spekulativem Immobilienhandel. • Friedenspolitik & Aufklärung: Normalisierung militärischer Strukturen ablehnen, über Risiken von Bundeswehr und Kriegsdienst aufklären, zivile Friedensprojekte fördern. Die Linke Elz steht für sozialen Zusammenhalt, Pazifismus und eine Gemeinde, die weder ihr Eigentum noch ihre Grundwerte verkauft. Wir kämpfen für ein Elz, in dem Platz für alle Menschen ist – nicht nur für diejenigen, die es sich leisten können. Bericht aus der Gemeindevertretung Elz – Sitzung vom 09.12.2025 An der letzten Sitzung der Gemeindevertretung Elz haben wir als Gäste teilgenommen. Auffällig war, dass knapp 50 Tagesordnungspunkte in hohem Tempo abgehandelt wurden, darunter Entscheidungen, die die Zukunft der Gemeinde maßgeblich betreffen. Haushalt 2026: Defizit von 3,6 Mio. Euro Der Haushaltsentwurf weist ein Defizit von 3,6 Millionen Euro auf. Viele Kosten wären vermeidbar gewesen, wie etwa eine Grillhütte für über 1 Million Euro, deren Unterhalt den Haushalt langfristig belasten wird. Dieses Geld fehlt dringend für soziale Infrastruktur, Bildung und bezahlbaren Wohnraum. Verkauf des Grundstücks am Südbahnhof & Elzer Mitte Besonders kritisch sehen wir den Beschluss, das gemeindeeigene Grundstück am Südbahnhof an private Investoren zu verkaufen. Der Antrag kam von den „Freien Bürgern“, die im nächsten Jahr voraussichtlich nicht mehr antreten und trotzdem den Weg frei machen für einen Verkauf, den die CDU geschlossen unterstützt. Damit wird erneut wertvolles Gemeindeeigentum privatisiert mit direkten negativen Folgen für den Mietspiegel und somit für die Menschen in Elz. Bürgermeister Matthias Schmidt sagte im OTon: „Es ist nicht die Aufgabe der Gemeinde, für bezahlbaren Wohnraum zu sorgen, das sollten Investoren übernehmen.“ Wie bitte? Die Gemeinde muss für ihre Bürgerinnen sorgen und bezahlbaren Wohnraum sichern, nicht als Geschenk an private Investor*innen weiterreichen. Die kommunale Wohnanlage „Auf dem Woog“ zeigt, dass rentable und bezahlbare Gemeindewohnungen möglich sind: 21 Wohnungen, stabile 8 €/m², finanziell tragfähig für die Gemeinde. Der Verkauf der Elzer Mitte an einem privaten Investor hat den Mietspiegel bereits angehoben und der nun beschlossene Verkauf am Südbahnhof wird die Lage noch weiter verschärfen. Der Mietspiegel liegt bereits über 9 €/m² und steigt weiter, für Menschen ohne dickes Portemonnaie ein massiver Einschnitt. Ein Spruch, der in Elz einst kursierte, lautete: „CDU – Politik für unsere reichen Freunde.“ Die Entscheidungen der CDU in Elz bestätigen genau dieses Muster und zahlen müssen es vor allem die Bürger*innen ohne dickes Portemonnaie. Ablehnung des SPD-Antrags auf Leerstandskataster Zusätzlich wurde ein SPD-Antrag zur Einführung eines Leerstandskatasters abgelehnt. Das Kataster hätte es ermöglicht, leerstehenden Wohnraum sichtbar zu machen, spekulativen Leerstand zu verhindern und zusätzliche Wohnungen für die Bevölkerung verfügbar zu machen. Besonders relevant: Nach einem neuen Gesetz des hessischen Landtags können bis zu 500.000 Euro Strafe verhängt werden, wenn Wohnungen unnötig leerstehen. CDU und Bürgerliste blockieren diese Maßnahme, offenbar bewusst, um Investor*inneninteressen nicht zu behindern. Patenschaft mit einem Bundeswehr-Stützpunkt – Normalisierung von Militär Ein weiterer Beschluss macht sprachlos: Die Gemeinde strebt eine Patenschaft mit einem Bundeswehrstandort an. Offiziell begründet mit „Respekt“, zeigt sich dahinter ein anderes Muster: 1. Militarisierung der Gesellschaft: Wie Frank A. Stengel (2022) beschreibt, werden militärische Strukturen zunehmend normalisiert. Risiken von Kriegsdienst – Verletzungen, Traumata, Tod – werden verschleiert, gesellschaftliche Akzeptanz für Aufrüstung steigt. 2. Verharmlosung von Krieg: Patenschaften vermitteln den Eindruck, Soldat*in zu sein sei wie jeder andere Job – dabei kann der Dienst jederzeit tödlich enden. 3. CDU-Logik & Wehrpflichtreform: Die vor kurzem beschlossene Reform zeigt, wann Jugendliche politisch relevant werden: sobald sie potenziell für militärische Zwecke einsetzbar sind. Auf kommunaler Ebene wird Krieg dadurch verharmlost und gesellschaftlich akzeptabel gemacht. 4. Prioritäten falsch gesetzt: Während Geld für soziale Aufgaben fehlt, wird Militär normalisiert und kommunale Ressourcen indirekt für Kriegstauglichkeit genutzt. Zustimmung zu diesem Beschluss kam von CDU, Bürgerliste, Freien Bürgern – und bis auf eine Gegenstimme auch aus der SPD, die auf Bundesebene das Verteidigungsministerium stellt. Dies zeigt, wie selbstverständlich hier militärische Normalisierung als Teil politischer Arbeit betrachtet wird. Wir treten an, um Missstände deutlich zu benennen und Lösungen umzusetzen: • Bezahlbarer Wohnraum & Gemeindeeigentum: Keine weiteren Verkäufe an private Investor*innen. Grundstücke bevorzugt für Erbpacht an Genossenschaften oder lokale Projekte vergeben. Kommunale Wohnungsbaugesellschaft aufbauen, soziale Wohnraumschutzregelungen konsequent umsetzen. • Leerstand sichtbar machen: Alle Leerstände erfassen, Nutzungskonzepte entwickeln, Wohnraum wieder verfügbar machen. Sozialer Wohnraum hat Vorrang vor spekulativem Immobilienhandel. • Friedenspolitik & Aufklärung: Normalisierung militärischer Strukturen ablehnen, über Risiken von Bundeswehr und Kriegsdienst aufklären, zivile Friedensprojekte fördern. Die Linke Elz steht für sozialen Zusammenhalt, Pazifismus und eine Gemeinde, die weder ihr Eigentum noch ihre Grundwerte verkauft. Wir kämpfen für ein Elz, in dem Platz für alle Menschen ist – nicht nur für diejenigen, die es sich leisten können.

Ortsverband
Bildung statt Abschiebung – hessenweites Bündnis gegründet
Published on: 10th December 2025 Veröffentlicht am: 10. Dezember 2025

Bildung statt Abschiebung – hessenw... Bildung statt Abschiebung – hessenw...

Die Linke Hessen unterstützt das Bündnis „Bildung statt Abschiebung“. Das Bündnis fordert, alle bestehenden Bleiberechtsregelungen zugunsten der Betroffenen umzusetzen, die im Koalitionsvertrag der Landesregierung angekündigte professionelle Beratungsstruktur für Migrantinnen und Migranten aufzubauen sowie Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in Kita, Schule oder Ausbildung nicht abzuschieben. Eine entsprechende Resolution wird gerade zahlreich gezeichnet. In der Resolution heißt es, immer häufiger würden Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene abgeschoben, „obwohl sie gut integriert sind, zur Schule gehen oder einen Ausbildungsvertrag (in Aussicht) haben. Viele der Betroffenen kennen das Herkunftsland ihrer Eltern nur aus Erzählungen.“ Kritisiert wird, dass zunehmend geltende Bleiberechtsregelungen ignoriert oder unterlaufen werden. Zugleich schickt die Politik nach Ansicht des Bündnisses widersprüchliche Signale: Während vereinfachte Verfahren zur Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse geplant sind, werden gleichzeitig qualifizierte und dringend benötigte Auszubildende und Fachkräfte abgeschoben, wie das „drastische Beispiel“ einer jüngst aus Offenbach abgeschobenen Erzieherin zeige. „Wir brauchen in Deutschland dringend Zuwanderung und gelingende Integration“ Hier geht es zum Text der Resolution: https://www.gew-hessen.de/bildung-statt-abschiebung Die Linke Hessen unterstützt das Bündnis „Bildung statt Abschiebung“. Das Bündnis fordert, alle bestehenden Bleiberechtsregelungen zugunsten der Betroffenen umzusetzen, die im Koalitionsvertrag der Landesregierung angekündigte professionelle Beratungsstruktur für Migrantinnen und Migranten aufzubauen sowie Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in Kita, Schule oder Ausbildung nicht abzuschieben. Eine entsprechende Resolution wird gerade zahlreich gezeichnet. In der Resolution heißt es, immer häufiger würden Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene abgeschoben, „obwohl sie gut integriert sind, zur Schule gehen oder einen Ausbildungsvertrag (in Aussicht) haben. Viele der Betroffenen kennen das Herkunftsland ihrer Eltern nur aus Erzählungen.“ Kritisiert wird, dass zunehmend geltende Bleiberechtsregelungen ignoriert oder unterlaufen werden. Zugleich schickt die Politik nach Ansicht des Bündnisses widersprüchliche Signale: Während vereinfachte Verfahren zur Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse geplant sind, werden gleichzeitig qualifizierte und dringend benötigte Auszubildende und Fachkräfte abgeschoben, wie das „drastische Beispiel“ einer jüngst aus Offenbach abgeschobenen Erzieherin zeige. „Wir brauchen in Deutschland dringend Zuwanderung und gelingende Integration“ Hier geht es zum Text der Resolution: https://www.gew-hessen.de/bildung-statt-abschiebung

Kommunalwahlprogramm der Partei Die Linke Kreisverband Limburg-Weilburg
Published on: 2nd December 2025 Veröffentlicht am: 2. Dezember 2025

Kommunalwahlprogramm der Partei Die... Kommunalwahlprogramm der Partei Die...

Unser Wahlprogramm für die Kommunalwahlen am 15. März im Kreis Limburg-Weilburg steht.  Kommunalpolitik entscheidet über viele grundlegende Fragen unseres Zusammenlebens, auch wenn sie oft wenig Beachtung in der Öffentlichkeit findet. Dieses Programm ist in einer lebendigen und transparenten Diskussion unseres Kreisverbandes entstanden, getragen vom gemeinsamen Wunsch, unsere Region sozialer, demokratischer und ökologischer zu gestalten. Denn die gesellschaftliche Spaltung nimmt immer mehr zu. Soziale Ungerechtigkeit, ökonomische Ungleichheit und die Zerstörung unserer natürlichen Lebensgrundlagen sind dabei unterschiedliche Erscheinungsformen dieser einen vielschichtigen kapitalistischen Krise. Rechtsextreme Ideologien, die diese realen Probleme leugnen, unzutreffend vereinfachen oder die Falschen für diese Zustände verantwortlich machen wollen, stellen in unserer Zeit eine weitere wachsende Herausforderung für den Erhalt unserer Demokratie dar. Darauf geben wir eine klare und konsequente Antwort:Wir stehen entschieden gegen Hass, Rassismus und undemokratische Ausgrenzung und setzen uns für Vielfalt, Teilhabe und eine starke Zivilgesellschaft ein. Unsere Schwerpunkte reichen dabei von gerechter Bildung, bezahlbarem Wohnraum und guter medizinischer Versorgung bis zur Förderung von erneuerbaren Energien, mehr öffentlichem Nahverkehr und aktiver Mitbestimmung für Alle. Politik muss dem Wohl Aller dienen. Sie darf nicht, zu Lasten der Schwächsten, in erster Linie wirtschaftliche Interessen vertreten. Es braucht einen handlungsfähigen Staat und Investitionen in Bildung, Gesundheit, Infrastruktur, sozialen Zusammenhalt und das politische Demokratieverständnis – damit niemand abgehängt wird und jeder Mensch die gleichen gesellschaftlichen Chancen hat. Wir laden Sie daher ein:Unterstützen Sie diesen solidarischen Kurs – durch Ihre Stimme bei der Wahlund Ihr Engagement für eine bessere Zukunft ! Mit herzlichen GrüßenTobias Henrich, Kreisvorsitzender   1. Antifaschistisches Selbstverständnis Klare Haltung gegen Rechts Die Linke steht in der Tradition der Arbeiter*innenbewegung und ist fest antifaschistisch verankert. Wir treten überall entschieden gegen rechten Hass und Hetze, Rassismus, Antisemitismus, Queerfeindlichkeit und jede andere Form gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und Ausgrenzung auf. Faschismus und die Klassifizierung von Menschen nach ihrem Aussehen, ihrer Herkunft, ihrer Religion, sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität ist keine demokratische Meinung, es ist ein Angriff auf die Menschlichkeit und auf unser gesellschaftliches Zusammenleben. Jeder Mensch sollte in einer Demokratie gleichwertige Lebenschancen haben. Keine Zusammenarbeit mit der AFD Die Bedrohung durch identitäre Netzwerke, Verschwörungsideologien und rechtsextreme Gewalt nimmt auch in Hessen zu. Rechte Gruppierungen versuchen, kommunale Räume, Vereine und Parlamente für ihre Ideologien zu nutzen. Wir stellen uns dem entschlossen entgegen. Auf der Straße, im Netz und auch in den Parlamenten. Eine Zusammenarbeit mit der AfD oder anderen rechtsextremen Kräften schließen wir kategorisch aus. Unsere Mandatsträger*innen werden sich auf allen Ebenen dafür einsetzen, dass demokratische Kräfte gemeinsam gegen Rechtsaußen handeln. Dies wollen wir durch klare Abgrenzung, Aufklärung und praktische Solidarität mit den Betroffenen rechter Gewalt erreichen. Stärkung der Zivilgesellschaft und Förderung der Erinnerungskultur Die demokratischen Kräfte aus der Zivilgesellschaft müssen gestärkt werden. Aufklärung und Protest gegen Rechts sind eine Bedingung für den Erhalt von Demokratie und dürfen nicht kriminalisiert werden. Wir als Linke fordern den Ausbau kommunaler Demokratieprojekte und sind selbst Teil von zivilgesellschaftlichen Demokratiebündnissen und antifaschistischer Initiativen. Wir wollen, dass Gedenkorte, Stolpersteinverlegungen und lokale Erinnerungsarbeit dauerhaft und auskömmlich finanziert werden. Antifaschismus ist nicht Vergangenheitspolitik, sondern ein Auftrag für die Gegenwart: Wir wollen Schulen, Vereine und Jugendzentren bei der politischen Bildungsarbeit gegen Rassismus und Antisemitismus aktiv unterstützen. Straßenumbenennung Wir setzen uns für die Umbenennung von Straßen ein, die nach Faschisten, Nazis oder deren Mitläufer*innen benannt wurden. Wir sprechen uns dafür aus, dass Straßen nach lokalen Antifaschist*innen und Widerstandskämpfer*innen benannt werden. Wir setzen uns als Die Linke für eine lebendige Erinnerungskultur im Landkreis ein. Denkmäler aus der Nazi-Zeit dürfen keine Wallfahrtsorte sein. Voraussetzung für eine vertretbare öffentliche Zugänglichkeit solcher Orte ist eine kritische wissenschaftliche Einordnung. Wir sind der Überzeugung, dass der Schwur von Buchenwald, den Nazismus mit seinen Wurzeln zu vernichten, eine neue Welt des Friedens und der Freiheit aufzubauen, ein dauerhafter Anspruch an alle Demokrat*innen ist. 2. Bildungs- und Familienpolitik Gebührenfreie Kinderbetreuung Gute Bildung ist die Grundlage für ein solidarisches und demokratisches Gemeinwesen. Die Grundsteine dafür werden schon in den ersten Lebensjahren gelegt. Eine verlässliche Ganztagsbetreuung in Kitas und Schulen ist auch für viele Familien unverzichtbar. Sie bietet Bildungs- und Fördermöglichkeiten und schafft gleichzeitig verlässliche Strukturen, die Ausbildung und Berufstätigkeit überhaupt erst ermöglichen, besonders für Alleinerziehende. Deshalb kämpfen wir für kleine Kitagruppen, gute pädagogische Konzepte und ausreichend Personal. Kitaplätze müssen auch für Kinder unter drei Jahren ganztägig verfügbar sein. Wir fordern eine flächendeckende, gebührenfreie und bedarfsorientierte Kinderbetreuung, die allen Familien offensteht, unabhängig vom Einkommen. Betreuung und Lernförderung Auch die Ganztagsbetreuung an Schulen muss deutlich schneller umgesetzt werden. Dieses Angebot soll ausdrücklich auch für ältere Schüler*innen gelten, um Eltern und Alleinerziehende zu entlasten. Wir wollen echte Ganztagsschulen, die an fünf Tagen pro Woche Unterricht und verlässliche Betreuung gewährleisten. Zur besseren Vereinbarkeit von Beruf, Ausbildung und Familie braucht es flexible Betreuungszeiten – etwa durch Randzeitenangebote am frühen Morgen und am späten Nachmittag. Damit solche Modelle funktionieren, wollen wir zusätzliches Personal gewinnen, qualifizieren und fair bezahlen. Notfallbetreuungen müssen gewährleistet sein. Um dies abzusichern, wollen wir einen kreisweiten Springer*innen-Pool schaffen. Eine verlässliche Ferienbetreuung, Freizeiten und Ferienspiele können eine sinnvolle Ergänzung sein, um Familien und Alleinerziehende auch in der Ferienzeit zu unterstützen. Hier fordern wir spezielle kommunale Ermäßigungen. Wir setzen uns für den Ausbau pädagogischer Betreuungskapazitäten an allen Schulformen ein – nicht nur an Grundschulen, sondern auch an weiterführenden Schulen. Schulessen muss in einer guten Qualität angeboten werden. Die Linke unterstützt alle Schulen, die sich konzeptionell zu Gesamtschulen weiterentwickeln wollen. Wir setzen uns für kleinere Klassen und eine wohnortnahe Schulversorgung ein, damit jedes Kind einen Schulplatz in gut erreichbarer Nähe hat. Gleichzeitig wollen wir Integrations- und Inklusionskompetenzen an Schulen durch qualifiziertes Fachpersonal gezielt stärken. Des Weiteren setzt sich Die Linke für den Ausbau kostenloser Bildungsförderung ein. Besonders in strukturschwachen Gemeinden fehlen oft Lernhilfen und außerschulische Angebote. Mehr Personal und bessere Ausstattung Gute Bildung braucht gute Erziehungs- und Lehrkräfte. Die Belastung in sozialen Berufen ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Personalmangel, hohe Verantwortung und steigende Anforderungen führen zu wachsendem Druck. Um diese Berufe attraktiver zu machen, müssen Arbeitsbedingungen verbessert und Weiterbildungsmöglichkeiten gestärkt werden. Außerdem fordert Die Linke eine bessere Bezahlung von Erzieher*innen und Lehrer*innen. Ein besserer IT-Support und mehr Verwaltungspersonal können für eine weitere Entlastung sorgen, damit sich Erzieher*innen und Lehrer*innen auf ihre pädagogische Arbeit konzentrieren können. Spielplätze und Begegnungsorte Spielplätze sind wichtige Orte für Kinder. Sie fördern die Entwicklung, Bewegung, Fantasie, soziale Kontakte und Integration. Sie bringen Familien aus unterschiedlichen kulturellen Hintergründen zusammen und schaffen offene Räume für Begegnung. Viele Spielplätze im Landkreis sind jedoch in keinem guten Zustand. Die Linke fordert, dass Spielplätze saniert, modernisiert und attraktiver gestaltet werden, mit besonderem Augenmerk auf Barrierefreiheit und Inklusion. Darüber hinaus braucht es weitere kostenfreie Begegnungsorte für Familien, Kinder und Jugendliche. Wir setzen uns für die Schaffung und den Ausbau solcher Treffpunkte ein – ob Nachbarschaftstreffs, Familienzentren oder offene Jugendräume: Orte, an denen Gemeinschaft und Zusammenhalt entstehen, müssen gestärkt werden. 3. Frauenpolitik und gesellschaftliche Teilhabe Gewalt gegen Frauen bekämpfen Unter dem Einfluss rechter Bewegungen erleben stereotype Geschlechterrollen, Angriffe auf das Recht auf Abtreibung und die Entmachtung von Frauen eine gefährliche Renaissance. Diese Entwicklung hat reale Folgen: Sie trägt zu einem Klima bei, in dem Gewalt gegen Frauen zunimmt. Auch im Landkreis Limburg-Weilburg ist die Gewalt gegen Frauen ein ernstes Problem. Im Jahr 2024 registrierte die Polizei 271 Fälle häuslicher Gewalt, die Dunkelziffer liegt deutlich höher. In rund 90 Prozent der Fälle waren die Opfer Frauen. Wir als Die Linke fordern den massiven Ausbau von Schutz- und Hilfseinrichtungen. Frauenhäuser und Beratungsstellen müssen finanziell abgesichert und in kommunaler Trägerschaft betrieben werden. Wir fordern mehr Frauenhausplätze in und um Limburg und den Neubau eines Frauenhauses in Weilburg. Diese Schutzräume müssen barrierefrei gestaltet und auch auf die besonderen Bedürfnisse von queeren Menschen und Frauen mit Migrationsgeschichte ausgerichtet sein. Neben Schutz braucht es Prävention. Wir setzen uns deshalb für Programme zur Gewaltprävention ein und unterstützen schulische, mediale und kommunale Aufklärungsprojekte, die Betroffene stärken und gesellschaftliches Bewusstsein schaffen. Gleiche Bezahlung für gleiche und gleichwertige Arbeit Frauen verdienen auch im Landkreis Limburg-Weilburg im Schnitt rund 13 Prozent weniger als Männer. Sie übernehmen weiterhin den Großteil der Pflege-, Erziehungs- und Sorgearbeit, arbeiten häufiger in Teilzeit und haben dadurch schlechtere Aufstiegschancen. Wir fordern gleiche Bezahlung für gleiche und gleichwertige Arbeit. In Verwaltungen, kommunalen Gesellschaften, Betrieben und Führungspositionen soll eine verbindliche Frauenquote eingeführt werden. Bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf Wir fordern bessere Weiterbildungs- und Qualifizierungsangebote, insbesondere für Frauen in Teilzeit. Gleichstellung gelingt nur, wenn Erwerbs- und Sorgearbeit gerecht verteilt sind. Deshalb setzen wir uns für mehr bezahlte freie Tage für Pflege- und Erziehungsarbeit, flexible Arbeitszeitmodelle und ausreichend Personalreserven in öffentlichen Einrichtungen ein, um Familie und Beruf tatsächlich vereinbar zu machen. 4. Migration und kulturelle Vielfalt Gleiche Rechte für Alle Wer im Landkreis Limburg-Weilburg lebt, soll als gleichberechtigtes Mitglied unserer Gesellschaft anerkannt werden: unabhängig von Geburtsort, Sprache, sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität, Alter, Einkommen oder Hautfarbe. Einige unserer Mitglieder*innen haben selbst einen Migrations- hintergrund und Erfahrungen mit Diskriminierung machen müssen. Wir haben Verständnis für die Lebensrealitäten von Menschen mit Migrationsgeschichte und setzen uns gemeinsam mit ihnen für gleiche Rechte, soziale Teilhabe und Respekt ein. Vielfalt ist für uns keine Bedrohung, sondern eine Stärke, die unser Zusammenleben bereichert. Die Linke fordert individuelle und bedarfsgerechte Integrationsangebote. Integration ist keine Einbahnstraße – sie gelingt nur, wenn die Gesellschaft offen ist und allen Menschen gleiche Chancen gibt, anzukommen und sich einzubringen. Kostenlose Deutschkurse bis C2-Niveau Gute Sprachkenntnisse sind ein Schlüssel für ein selbstbestimmtes Leben in Deutschland. Deshalb setzen wir uns für kostenlose Deutschkurse bis zum Niveau C2 (C2 = höchste Stufe des Kompetenz- niveaus auf nahezu muttersprachliche Kenntnisse) für alle hier lebenden Menschen ein. Begegnung fördern / Sichere Orte schaffen / Antirassistische Bildungsarbeit Teilhabe braucht Begegnung. Integration gelingt, wenn Menschen miteinander in Kontakt kommen. Deshalb fordern wir eine dezentrale Unterbringung Geflüchteter mit guter Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr und eine aktive Einbindung in das gesellschaftliche Leben vor Ort. Wir wollen kulturelle Integrationsorte schaffen und fördern: Räume, in denen sich Menschen unterschiedlicher Herkunft begegnen, austauschen und gemeinsam gestalten können. Ob Stadtteilzentrum, Vereinshaus oder interkulturelles Fest: Begegnung ist der Schlüssel für Verständnis, Zusammenhalt und Respekt. Solche Orte wollen wir aktiv unterstützen und finanziell fördern. Die Linke will, dass sich der Landkreis Limburg-Weilburg und seine Kommunen zu sicheren Orten für Geflüchtete erklären, als Zeichen der Solidarität und Menschlichkeit. Rassismus und Fremdenfeindlichkeit nehmen auch in Deutschland, in Hessen und auch in unserem Landkreis zu. Wir setzen uns deshalb für öffentlich geförderte Begegnungsstätten ein. Wir setzen uns für Aufklärungskampagnen in Schulen, Vereinen und Medien ein, die zu Diskriminierung und Vorurteilen sensibilisieren und Menschen ermutigen, sich entschieden gegen rechte Hetze und Rassismus zu stellen. 5. Mitbestimmung für Alle Erweitertes Petitionsrecht / Aktives und passives Wahlrecht für Alle Demokratische Teilhabe darf nicht darauf beschränkt sein, alle vier bis fünf Jahre ein paar Kreuzchen zu setzen. Die Linke tritt für ein erweitertes Petitionsrecht ein, das Bürger*innen die Möglichkeit gibt, sich mit ihren Anliegen direkt an kommunale Parlamente zu wenden. Wer hier lebt, muss demokratisch mitbestimmen dürfen ! Viele Menschen in unserem Kreis genießen weder aktives noch passives Wahlrecht, weil sie weder deutsche Staatsbürger noch Unionsbürger sind. Die Linke kämpft dafür, allen in Deutschland lebenden Menschen aktives und passives Wahlrecht einzuräumen. Barrierefreiheit und Inklusion Viele Menschen können nur mit Schwierigkeiten an Wahlen oder politischen Aktivitäten und Veranstaltungen teilnehmen. Die Linke fordert absolute Barrierefreiheit, auch beim digitalen Zugang. Dazu gehören Übersetzungen in Blinden-, Gehörlosen- und leichte Sprache. In allen Kommunen muss es Inklusionsbeauftragte geben, die mit Vertreter*innen von Menschen mit Beeinträchtigungen zusammenarbeiten. Wir setzen uns dafür ein, dass in allen relevanten Gremien des Kreistages Menschen mit Beeinträchtigungen vertreten sind. Dazu gehören nicht nur Übersetzungen in Blindenschrift, Gehörlosen- und leichte Sprache, sondern auch ein verbindlicher barrierefreier Zugang zu Gebäuden des öffentlichen Lebens. Inklusion betrifft alle Bereiche des Lebens und jeder Mensch soll die Unterstützung bekommen, die er oder sie braucht. Keine Privatisierung öffentlicher Aufgaben Politische Entscheidungsprozesse müssen transparenter werden und die Bürger*innen mehr miteinbeziehen. Wir machen uns stark für Bürger*innenforen, in denen Politiker*innen zusammen mit interessierten Bürger*innen Projekte entwickeln, deren Umsetzung begleiten und die Öffentlichkeit informieren. Kommunale Parlamente müssen ihre Finanzkontrollaufgaben klarer und konsequenter wahrnehmen. Außerdem lehnen wir das Outsourcing kommunaler Verwaltung strikt ab – keine Privatisierung kommunaler Verwaltung. Öffentliche Aufgaben gehören in öffentliche Hand. Wer Verwaltung auslagert, schwächt Demokratie, Transparenz und soziale Standards. Outsourcing führt zu Abhängigkeit von privaten Firmen, Verlust von Know-How und schlechteren Arbeitsbedingungen für Beschäftigte. Was als Sparmaßnahme verkauft wird, kostet langfristig mehr – durch Beraterverträge, Intransparenz und fehlende Kontrolle. Kommunale Verwaltung muss gemeinwohlorientiert, demokratisch und tarifgebunden bleiben. Wir fordern:➜ Keine Privatisierung öffentlicher Aufgaben.➜ Rekommunalisierung ausgelagerter Bereiche.➜ Stärkung des öffentlichen Dienstes durch gute Arbeit, faire Löhne und moderne Ausstattung. 6. Energie- und Verkehrspolitik Erneuerbare Energien Die Verfügbarkeit preiswerter Energie, ist in unserer modernen Gesellschaft von zentraler Bedeutung. Dabei zeigen uns wiederkehrende Energie-Krisen, die Klima-Katastrophe und der stockende Ausbau der „Stromautobahnen“, dass Energie vor Ort, umweltfreundlich und teilhabeorientiert produziert werden sollte. Hierbei kommen Sonnen- und Windenergie als günstigste und umweltfreundlichste Energien eine Schlüsselrolle zu. Bio-Gaskraftwerke können den Energiemix sinnvoll ergänzen, da dort sowieso anfallende biologische Abfälle einer Wiederverwendung zugeführt werden können. Koordinationsstelle auf Kreisebene Damit die Erzeugung günstiger und umweltfreundlicher Energien nicht in erster Linie Konzernen, sondern den Menschen vor Ort nutzt, wollen wir, dass Strom vermehrt in Energiegenossenschaften produziert wird. Dies ermöglicht die Demokratisierung der Stromerzeugung und kann auch zusätzliche Steuereinnahmen auf lokaler Ebene bedeuten. Um diese Ziele zu erreichen, setzen wir uns für nachfolgende Maßnahmen ein: ➜ Es gibt auf Kreis-, Landes- und Bundesebene ein „Wildwuchs“ an Förderprogrammen. Wir wollen, dass auf Kreisebene eine Koordinatorenstelle geschaffen wird, die insbesondere Einzelpersonen, Energiegenossenschaften und Gemeinden berät, wie und wo Fördermittel zur umweltfreundlichen Stromerzeugung abgerufen werden können. ➜ Die kommunale Wärmeplanung sollte unter Bürgerbeteiligung erfolgen und die Flächenbereitstellung für die umweltfreundliche Stromerzeugung durch Energiegenossenschaften berücksichtigen und eine Solarpflicht auf öffentlichen Neubauten vorsehen. ➜ Eine weitere Möglichkeit, um auf Gemeindeebene das Expertenwissen aus der Bevölkerung einfließen zu lassen, ist die Gründung von Energiebeiräten unter Einbeziehung der lokalen Umwelt- und Energieinitiativen. Öffentlicher Nahverkehr / Sozial-ökologische Verkehrswende Die Linke kämpft für eine sozial-ökologische Verkehrswende. Fußgänger*innen, Fahrradverkehr und öffentlicher Personennahverkehr sind in der Verkehrsplanung stets zu bevorzugen. Mit dem Deutschlandticket gibt es erstmals eine Fahrkarte, mit der flächendeckend und preiswert der öffentliche Nahverkehr genutzt werden kann. Leider sind die Angebote insbesondere im ländlichen Raum noch lückenhaft und ausbaufähig. Ziel muss es sein, die Abhängigkeit vom Auto zu überwinden und das familiäre, gesellschaftliche und berufliche Leben barrierefrei mit dem öffentlichen Nahverkehr führen zu können. Bessere Taktung / LahnStar / Radverkehrskonzept Wir wollen, dass die Buslinien zwischen den Gemeinden mindestens halbstündlich bedient werden und der LahnStar im gesamten Kreisgebiet zur Verfügung steht. Das bereits beschlossene Radverkehrskonzept soll schnell umgesetzt werden und Fördergelder auf kommunaler Ebene genutzt werden, um im Konzept nicht berücksichtigte Lücken zu schließen. Mobilitätsstationen Der weitere Ausbau von Mobilitätsstationen mit Park & Ride, Bike & Ride und Carsharing ermöglichen eine zusätzliche Attraktivitätssteigerung für den öffentlichen Nahverkehr. Gehwege müssen attraktiver und sicherer werden, das gilt insbesondere für Schulwege. Dies gelingt durch eine Verkehrsberuhigung, breitere Gehwege und Begrünungsmaßnahmen. 7. Soziale Wohnungsbaupolitik Bezahlbarer und barrierefreier Wohnraum Bezahlbares Wohnen wird auch im Landkreis Limburg-Weilburg immer mehr zum Luxus. Seit Jahren nimmt die Zahl der Sozialwohnungen ab, während Mieten deutlich schneller steigen als die Einkommen. Die Folgen sind klar: Familien, Alleinerziehende und Menschen mit geringem Einkommen finden kaum noch eine Wohnung, die sie bezahlen können. Ursachen sind das Auslaufen von Mietpreisbindungen, ohne dass im gleichen Umfang neuer Wohnraum entsteht, sowie die Verdrängung einkommensschwacher Haushalte aus Städten wie Frankfurt oder Wiesbaden, mit spürbarem Druck auf unseren regionalen Wohnungsmarkt. Sozialquoten für bezahlbaren Wohnraum Die Linke sagt klar: Was einmal sozial geförderter Wohnraum war, muss sozial geförderter Wohnraum bleiben. Wir fordern, dass geförderte Wohnungen dauerhaft in öffentlicher Hand und unter sozialer Bindung bleiben. Bei neuen Bauprojekten wollen wir verbindliche Quoten für bezahlbaren Wohnraum festschreiben: ➜ 30 % bei privaten Investoren ➜ 50 %, wenn Wohnungen im Besitz von Kreis oder Gemeinden bleiben Nur so verhindern wir, dass öffentliches Geld in private Profite fließt, statt dauerhaft bezahlbare Mieten zu sichern. Gleichstellung von Sanierungen Auch Sanierungen müssen endlich gleichwertig gefördert werden. Im Zukunftsfonds Limburg-Weilburg darf es keine schlechteren Bedingungen für die Sanierung geben als für den Neubau. Wir wollen den höheren Fördersatz von 32 T€ pro Wohnung auch auf Sanierungen anwenden. Damit leerstehender Wohnraum wieder genutzt wird, setzen wir uns für ein kommunal koordiniertes Leerstandsmanagement ein. So entstehen Wohnungen, ohne neue Flächen zu versiegeln, und Stadt- und Ortskerne werden belebt. Weilburg zeigt, wie es geht: Die dortige gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft sorgt für bezahlbaren Wohnraum. Limburg plant eine ähnliche Struktur – das unterstützen wir ausdrücklich. Doch viele kleinere Gemeinden können solche Projekte allein nicht stemmen. Kreiseigene Wohnungsbaugesellschaft Darum fordert Die Linke die Gründung einer kreiseigenen gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft, die mit bestehenden kommunalen Gesellschaften zusammenarbeitet und deren Erfahrung nutzt. Diese Gesellschaft soll auch gemeinsam mit Betrieben und Bildungsträgern Wohnraum für Auszubildende und junge Fachkräfte schaffen – etwa in Form von Wohnheimen. Barrierefreiheit mitdenken Bei allen Projekten denken wir Barrierefreiheit von Anfang an mit. Wir wollen, dass im Neubau mindestens 10 % aller Wohnungen barrierefrei gestaltet werden und die Förderrichtlinien des Zukunftsfonds entsprechend erweitert werden. 8. Gesundheits- und Pflegepolitik Gesundheit – solidarisch, wohnortnah, für Alle Gesundheit ist ein Grundrecht und Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge – keine Ware. Alle Menschen im Landkreis Limburg-Weilburg sollen unabhängig von Einkommen, Alter oder Herkunft Zugang zu guter medizinischer Versorgung haben. Dafür müssen wohnortnahe, solidarische und dauerhaft tragfähige Strukturen geschaffen werden. Wohnortnahe Versorgung sichern Bis 2030 geht rund 60 % der Hausärzt*innen in Hessen in den Ruhestand. Schon jetzt zeigen sich Lücken, besonders im ländlichen Raum. Kreis und Kommunen müssen frühzeitig handeln, um Unterversorgung zu vermeiden. Gesundheitsversorgung ist eine gemeinsame Aufgabe von Land, Kreis und Gemeinden. Kommunale Medizinische Versorgungszentren (MVZ) Fehlende Praxisnachfolge soll durch kommunale MVZ ausgeglichen werden. Diese bündeln verschiedene Gesundheitsberufe unter einem Dach, sichern die Versorgung und bieten gute Arbeitsbedingungen. Die Förderrichtlinie des Landkreises (2024) soll genutzt und ausgebaut werden. Ziel: Gesundheit wieder in öffentlicher Verantwortung statt in privater Hand. Gesundheitszentren und Fachkräftegewinnung In allen Gemeinden soll Zugang zu Haus-, Fach- und Zahnärzt*innen sowie Therapeut*innen gesichert werden – durch Kooperationen, Netzwerke und kommunale Einrichtungen. Kommunale Gesundheitszentren verbinden ärztliche, pflegerische und soziale Dienste. Junge Ärzt*innen sollen mit Stipendien, Weiterbildung und Unterstützung bei Praxisgründung für die Region gewonnen werden. Hausbesuche, Gemeindepflege und Medibusse Hausbesuche müssen wieder selbstverständlich werden, besonders für ältere Menschen. Das Modell der Gemeindepfleger*innen soll dauerhaft gefördert werden, um Basisversorgung und Betreuung vor Ort sicherzustellen. Mobile Arztpraxen („Medibusse“) ergänzen die Versorgung in schlecht angebundenen Dörfern, bis neue Strukturen aufgebaut sind. Kinder, Jugend und psychische Gesundheit Die pädiatrische Versorgung ist auszubauen, Kinderkliniken müssen besser finanziert werden. Psychische Gesundheit soll gleichrangig behandelt werden: Ausbau niedrigschwelliger Hilfen in Schulen und Jugendzentren, kommunale Krisenteams und Prävention zu Stress, Sucht und Bewegung. Digitalisierung und Fachkräfte Telemedizin und digitale Sprechstunden können die Versorgung verbessern, dürfen aber persönliche Betreuung nicht ersetzen. Pflegekräfte und medizinisches Personal brauchen bessere Arbeitsbedingungen, faire Löhne, familienfreundliche Arbeitszeiten und gezielte Nachwuchsprogramme. Gesundheitsgerechtigkeit und öffentliche Verantwortung Niemand darf aus Kostengründen auf medizinische Hilfe verzichten. Zuzahlungen sollen reduziert werden. Geflüchtete sollen über elektronische Gesundheitskarten gleichberechtigten Zugang erhalten. Barrierefreiheit in Praxen und Kliniken – räumlich, sprachlich und digital – ist Pflicht. Gesundheits- einrichtungen gehören in öffentliche oder gemeinnützige Trägerschaft. Der Landkreis soll Rekommunalisierung fördern und private Anbieter stärker kontrollieren. Transparente Gesundheits- berichte und Beteiligung von Bürger*innen und Beschäftigten sichern demokratische Kontrolle. Pflege – solidarisch, sozialraumorientiert, zukunftsfest Pflege betrifft uns alle. Die Zahl der Pflegebedürftigen wächst stark, während Personal und Plätze fehlen. Der Landkreis muss Pflege aktiv steuern – durch regelmäßige Planung, eine Pflegekonferenz und koordinierte Angebote aus Pflege, Medizin und Sozialarbeit. Ziele und Maßnahmen Wir fordern den Ausbau von Beratungsstellen, Tages- und Kurzzeitpflege, Verhinderungspflege, Pflegeplatzbörse mit barrierefreien, mehrsprachigen Informationen. Außerdem wollen wir uns für die Entlastung pflegender Angehöriger durch Hilfsangebote und Ehrenamtsförderung einsetzen. Auch die Förderung von Quartierskonzepten gegen Vereinsamung sowie Begegnungs- und Freizeitangeboten ist essenziell für die Gesundheit der Menschen im Kreis, ebenso wie Präventive Angebote wie Gesundheitskurse und günstige Mittagstische. Wir setzen uns für eine bundesweite Pflegevollversicherung ein, um Angehörige finanziell zu entlasten. Gesundheit ist keine Ware, sondern ein Menschenrecht. Schlussgedanke Unsere Vision: Ein solidarischer, demokratischer Landkreis Limburg-Weilburg, in dem Bildung, Gesundheit, Wohnen, Pflege, Energie, Verkehr und Demokratie nicht dem Markt berlassen werden – sondern allen Menschen gehören. Unser Wahlprogramm für die Kommunalwahlen am 15. März im Kreis Limburg-Weilburg steht.  Kommunalpolitik entscheidet über viele grundlegende Fragen unseres Zusammenlebens, auch wenn sie oft wenig Beachtung in der Öffentlichkeit findet. Dieses Programm ist in einer lebendigen und transparenten Diskussion unseres Kreisverbandes entstanden, getragen vom gemeinsamen Wunsch, unsere Region sozialer, demokratischer und ökologischer zu gestalten. Denn die gesellschaftliche Spaltung nimmt immer mehr zu. Soziale Ungerechtigkeit, ökonomische Ungleichheit und die Zerstörung unserer natürlichen Lebensgrundlagen sind dabei unterschiedliche Erscheinungsformen dieser einen vielschichtigen kapitalistischen Krise. Rechtsextreme Ideologien, die diese realen Probleme leugnen, unzutreffend vereinfachen oder die Falschen für diese Zustände verantwortlich machen wollen, stellen in unserer Zeit eine weitere wachsende Herausforderung für den Erhalt unserer Demokratie dar. Darauf geben wir eine klare und konsequente Antwort:Wir stehen entschieden gegen Hass, Rassismus und undemokratische Ausgrenzung und setzen uns für Vielfalt, Teilhabe und eine starke Zivilgesellschaft ein. Unsere Schwerpunkte reichen dabei von gerechter Bildung, bezahlbarem Wohnraum und guter medizinischer Versorgung bis zur Förderung von erneuerbaren Energien, mehr öffentlichem Nahverkehr und aktiver Mitbestimmung für Alle. Politik muss dem Wohl Aller dienen. Sie darf nicht, zu Lasten der Schwächsten, in erster Linie wirtschaftliche Interessen vertreten. Es braucht einen handlungsfähigen Staat und Investitionen in Bildung, Gesundheit, Infrastruktur, sozialen Zusammenhalt und das politische Demokratieverständnis – damit niemand abgehängt wird und jeder Mensch die gleichen gesellschaftlichen Chancen hat. Wir laden Sie daher ein:Unterstützen Sie diesen solidarischen Kurs – durch Ihre Stimme bei der Wahlund Ihr Engagement für eine bessere Zukunft ! Mit herzlichen GrüßenTobias Henrich, Kreisvorsitzender   1. Antifaschistisches Selbstverständnis Klare Haltung gegen Rechts Die Linke steht in der Tradition der Arbeiter*innenbewegung und ist fest antifaschistisch verankert. Wir treten überall entschieden gegen rechten Hass und Hetze, Rassismus, Antisemitismus, Queerfeindlichkeit und jede andere Form gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und Ausgrenzung auf. Faschismus und die Klassifizierung von Menschen nach ihrem Aussehen, ihrer Herkunft, ihrer Religion, sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität ist keine demokratische Meinung, es ist ein Angriff auf die Menschlichkeit und auf unser gesellschaftliches Zusammenleben. Jeder Mensch sollte in einer Demokratie gleichwertige Lebenschancen haben. Keine Zusammenarbeit mit der AFD Die Bedrohung durch identitäre Netzwerke, Verschwörungsideologien und rechtsextreme Gewalt nimmt auch in Hessen zu. Rechte Gruppierungen versuchen, kommunale Räume, Vereine und Parlamente für ihre Ideologien zu nutzen. Wir stellen uns dem entschlossen entgegen. Auf der Straße, im Netz und auch in den Parlamenten. Eine Zusammenarbeit mit der AfD oder anderen rechtsextremen Kräften schließen wir kategorisch aus. Unsere Mandatsträger*innen werden sich auf allen Ebenen dafür einsetzen, dass demokratische Kräfte gemeinsam gegen Rechtsaußen handeln. Dies wollen wir durch klare Abgrenzung, Aufklärung und praktische Solidarität mit den Betroffenen rechter Gewalt erreichen. Stärkung der Zivilgesellschaft und Förderung der Erinnerungskultur Die demokratischen Kräfte aus der Zivilgesellschaft müssen gestärkt werden. Aufklärung und Protest gegen Rechts sind eine Bedingung für den Erhalt von Demokratie und dürfen nicht kriminalisiert werden. Wir als Linke fordern den Ausbau kommunaler Demokratieprojekte und sind selbst Teil von zivilgesellschaftlichen Demokratiebündnissen und antifaschistischer Initiativen. Wir wollen, dass Gedenkorte, Stolpersteinverlegungen und lokale Erinnerungsarbeit dauerhaft und auskömmlich finanziert werden. Antifaschismus ist nicht Vergangenheitspolitik, sondern ein Auftrag für die Gegenwart: Wir wollen Schulen, Vereine und Jugendzentren bei der politischen Bildungsarbeit gegen Rassismus und Antisemitismus aktiv unterstützen. Straßenumbenennung Wir setzen uns für die Umbenennung von Straßen ein, die nach Faschisten, Nazis oder deren Mitläufer*innen benannt wurden. Wir sprechen uns dafür aus, dass Straßen nach lokalen Antifaschist*innen und Widerstandskämpfer*innen benannt werden. Wir setzen uns als Die Linke für eine lebendige Erinnerungskultur im Landkreis ein. Denkmäler aus der Nazi-Zeit dürfen keine Wallfahrtsorte sein. Voraussetzung für eine vertretbare öffentliche Zugänglichkeit solcher Orte ist eine kritische wissenschaftliche Einordnung. Wir sind der Überzeugung, dass der Schwur von Buchenwald, den Nazismus mit seinen Wurzeln zu vernichten, eine neue Welt des Friedens und der Freiheit aufzubauen, ein dauerhafter Anspruch an alle Demokrat*innen ist. 2. Bildungs- und Familienpolitik Gebührenfreie Kinderbetreuung Gute Bildung ist die Grundlage für ein solidarisches und demokratisches Gemeinwesen. Die Grundsteine dafür werden schon in den ersten Lebensjahren gelegt. Eine verlässliche Ganztagsbetreuung in Kitas und Schulen ist auch für viele Familien unverzichtbar. Sie bietet Bildungs- und Fördermöglichkeiten und schafft gleichzeitig verlässliche Strukturen, die Ausbildung und Berufstätigkeit überhaupt erst ermöglichen, besonders für Alleinerziehende. Deshalb kämpfen wir für kleine Kitagruppen, gute pädagogische Konzepte und ausreichend Personal. Kitaplätze müssen auch für Kinder unter drei Jahren ganztägig verfügbar sein. Wir fordern eine flächendeckende, gebührenfreie und bedarfsorientierte Kinderbetreuung, die allen Familien offensteht, unabhängig vom Einkommen. Betreuung und Lernförderung Auch die Ganztagsbetreuung an Schulen muss deutlich schneller umgesetzt werden. Dieses Angebot soll ausdrücklich auch für ältere Schüler*innen gelten, um Eltern und Alleinerziehende zu entlasten. Wir wollen echte Ganztagsschulen, die an fünf Tagen pro Woche Unterricht und verlässliche Betreuung gewährleisten. Zur besseren Vereinbarkeit von Beruf, Ausbildung und Familie braucht es flexible Betreuungszeiten – etwa durch Randzeitenangebote am frühen Morgen und am späten Nachmittag. Damit solche Modelle funktionieren, wollen wir zusätzliches Personal gewinnen, qualifizieren und fair bezahlen. Notfallbetreuungen müssen gewährleistet sein. Um dies abzusichern, wollen wir einen kreisweiten Springer*innen-Pool schaffen. Eine verlässliche Ferienbetreuung, Freizeiten und Ferienspiele können eine sinnvolle Ergänzung sein, um Familien und Alleinerziehende auch in der Ferienzeit zu unterstützen. Hier fordern wir spezielle kommunale Ermäßigungen. Wir setzen uns für den Ausbau pädagogischer Betreuungskapazitäten an allen Schulformen ein – nicht nur an Grundschulen, sondern auch an weiterführenden Schulen. Schulessen muss in einer guten Qualität angeboten werden. Die Linke unterstützt alle Schulen, die sich konzeptionell zu Gesamtschulen weiterentwickeln wollen. Wir setzen uns für kleinere Klassen und eine wohnortnahe Schulversorgung ein, damit jedes Kind einen Schulplatz in gut erreichbarer Nähe hat. Gleichzeitig wollen wir Integrations- und Inklusionskompetenzen an Schulen durch qualifiziertes Fachpersonal gezielt stärken. Des Weiteren setzt sich Die Linke für den Ausbau kostenloser Bildungsförderung ein. Besonders in strukturschwachen Gemeinden fehlen oft Lernhilfen und außerschulische Angebote. Mehr Personal und bessere Ausstattung Gute Bildung braucht gute Erziehungs- und Lehrkräfte. Die Belastung in sozialen Berufen ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Personalmangel, hohe Verantwortung und steigende Anforderungen führen zu wachsendem Druck. Um diese Berufe attraktiver zu machen, müssen Arbeitsbedingungen verbessert und Weiterbildungsmöglichkeiten gestärkt werden. Außerdem fordert Die Linke eine bessere Bezahlung von Erzieher*innen und Lehrer*innen. Ein besserer IT-Support und mehr Verwaltungspersonal können für eine weitere Entlastung sorgen, damit sich Erzieher*innen und Lehrer*innen auf ihre pädagogische Arbeit konzentrieren können. Spielplätze und Begegnungsorte Spielplätze sind wichtige Orte für Kinder. Sie fördern die Entwicklung, Bewegung, Fantasie, soziale Kontakte und Integration. Sie bringen Familien aus unterschiedlichen kulturellen Hintergründen zusammen und schaffen offene Räume für Begegnung. Viele Spielplätze im Landkreis sind jedoch in keinem guten Zustand. Die Linke fordert, dass Spielplätze saniert, modernisiert und attraktiver gestaltet werden, mit besonderem Augenmerk auf Barrierefreiheit und Inklusion. Darüber hinaus braucht es weitere kostenfreie Begegnungsorte für Familien, Kinder und Jugendliche. Wir setzen uns für die Schaffung und den Ausbau solcher Treffpunkte ein – ob Nachbarschaftstreffs, Familienzentren oder offene Jugendräume: Orte, an denen Gemeinschaft und Zusammenhalt entstehen, müssen gestärkt werden. 3. Frauenpolitik und gesellschaftliche Teilhabe Gewalt gegen Frauen bekämpfen Unter dem Einfluss rechter Bewegungen erleben stereotype Geschlechterrollen, Angriffe auf das Recht auf Abtreibung und die Entmachtung von Frauen eine gefährliche Renaissance. Diese Entwicklung hat reale Folgen: Sie trägt zu einem Klima bei, in dem Gewalt gegen Frauen zunimmt. Auch im Landkreis Limburg-Weilburg ist die Gewalt gegen Frauen ein ernstes Problem. Im Jahr 2024 registrierte die Polizei 271 Fälle häuslicher Gewalt, die Dunkelziffer liegt deutlich höher. In rund 90 Prozent der Fälle waren die Opfer Frauen. Wir als Die Linke fordern den massiven Ausbau von Schutz- und Hilfseinrichtungen. Frauenhäuser und Beratungsstellen müssen finanziell abgesichert und in kommunaler Trägerschaft betrieben werden. Wir fordern mehr Frauenhausplätze in und um Limburg und den Neubau eines Frauenhauses in Weilburg. Diese Schutzräume müssen barrierefrei gestaltet und auch auf die besonderen Bedürfnisse von queeren Menschen und Frauen mit Migrationsgeschichte ausgerichtet sein. Neben Schutz braucht es Prävention. Wir setzen uns deshalb für Programme zur Gewaltprävention ein und unterstützen schulische, mediale und kommunale Aufklärungsprojekte, die Betroffene stärken und gesellschaftliches Bewusstsein schaffen. Gleiche Bezahlung für gleiche und gleichwertige Arbeit Frauen verdienen auch im Landkreis Limburg-Weilburg im Schnitt rund 13 Prozent weniger als Männer. Sie übernehmen weiterhin den Großteil der Pflege-, Erziehungs- und Sorgearbeit, arbeiten häufiger in Teilzeit und haben dadurch schlechtere Aufstiegschancen. Wir fordern gleiche Bezahlung für gleiche und gleichwertige Arbeit. In Verwaltungen, kommunalen Gesellschaften, Betrieben und Führungspositionen soll eine verbindliche Frauenquote eingeführt werden. Bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf Wir fordern bessere Weiterbildungs- und Qualifizierungsangebote, insbesondere für Frauen in Teilzeit. Gleichstellung gelingt nur, wenn Erwerbs- und Sorgearbeit gerecht verteilt sind. Deshalb setzen wir uns für mehr bezahlte freie Tage für Pflege- und Erziehungsarbeit, flexible Arbeitszeitmodelle und ausreichend Personalreserven in öffentlichen Einrichtungen ein, um Familie und Beruf tatsächlich vereinbar zu machen. 4. Migration und kulturelle Vielfalt Gleiche Rechte für Alle Wer im Landkreis Limburg-Weilburg lebt, soll als gleichberechtigtes Mitglied unserer Gesellschaft anerkannt werden: unabhängig von Geburtsort, Sprache, sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität, Alter, Einkommen oder Hautfarbe. Einige unserer Mitglieder*innen haben selbst einen Migrations- hintergrund und Erfahrungen mit Diskriminierung machen müssen. Wir haben Verständnis für die Lebensrealitäten von Menschen mit Migrationsgeschichte und setzen uns gemeinsam mit ihnen für gleiche Rechte, soziale Teilhabe und Respekt ein. Vielfalt ist für uns keine Bedrohung, sondern eine Stärke, die unser Zusammenleben bereichert. Die Linke fordert individuelle und bedarfsgerechte Integrationsangebote. Integration ist keine Einbahnstraße – sie gelingt nur, wenn die Gesellschaft offen ist und allen Menschen gleiche Chancen gibt, anzukommen und sich einzubringen. Kostenlose Deutschkurse bis C2-Niveau Gute Sprachkenntnisse sind ein Schlüssel für ein selbstbestimmtes Leben in Deutschland. Deshalb setzen wir uns für kostenlose Deutschkurse bis zum Niveau C2 (C2 = höchste Stufe des Kompetenz- niveaus auf nahezu muttersprachliche Kenntnisse) für alle hier lebenden Menschen ein. Begegnung fördern / Sichere Orte schaffen / Antirassistische Bildungsarbeit Teilhabe braucht Begegnung. Integration gelingt, wenn Menschen miteinander in Kontakt kommen. Deshalb fordern wir eine dezentrale Unterbringung Geflüchteter mit guter Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr und eine aktive Einbindung in das gesellschaftliche Leben vor Ort. Wir wollen kulturelle Integrationsorte schaffen und fördern: Räume, in denen sich Menschen unterschiedlicher Herkunft begegnen, austauschen und gemeinsam gestalten können. Ob Stadtteilzentrum, Vereinshaus oder interkulturelles Fest: Begegnung ist der Schlüssel für Verständnis, Zusammenhalt und Respekt. Solche Orte wollen wir aktiv unterstützen und finanziell fördern. Die Linke will, dass sich der Landkreis Limburg-Weilburg und seine Kommunen zu sicheren Orten für Geflüchtete erklären, als Zeichen der Solidarität und Menschlichkeit. Rassismus und Fremdenfeindlichkeit nehmen auch in Deutschland, in Hessen und auch in unserem Landkreis zu. Wir setzen uns deshalb für öffentlich geförderte Begegnungsstätten ein. Wir setzen uns für Aufklärungskampagnen in Schulen, Vereinen und Medien ein, die zu Diskriminierung und Vorurteilen sensibilisieren und Menschen ermutigen, sich entschieden gegen rechte Hetze und Rassismus zu stellen. 5. Mitbestimmung für Alle Erweitertes Petitionsrecht / Aktives und passives Wahlrecht für Alle Demokratische Teilhabe darf nicht darauf beschränkt sein, alle vier bis fünf Jahre ein paar Kreuzchen zu setzen. Die Linke tritt für ein erweitertes Petitionsrecht ein, das Bürger*innen die Möglichkeit gibt, sich mit ihren Anliegen direkt an kommunale Parlamente zu wenden. Wer hier lebt, muss demokratisch mitbestimmen dürfen ! Viele Menschen in unserem Kreis genießen weder aktives noch passives Wahlrecht, weil sie weder deutsche Staatsbürger noch Unionsbürger sind. Die Linke kämpft dafür, allen in Deutschland lebenden Menschen aktives und passives Wahlrecht einzuräumen. Barrierefreiheit und Inklusion Viele Menschen können nur mit Schwierigkeiten an Wahlen oder politischen Aktivitäten und Veranstaltungen teilnehmen. Die Linke fordert absolute Barrierefreiheit, auch beim digitalen Zugang. Dazu gehören Übersetzungen in Blinden-, Gehörlosen- und leichte Sprache. In allen Kommunen muss es Inklusionsbeauftragte geben, die mit Vertreter*innen von Menschen mit Beeinträchtigungen zusammenarbeiten. Wir setzen uns dafür ein, dass in allen relevanten Gremien des Kreistages Menschen mit Beeinträchtigungen vertreten sind. Dazu gehören nicht nur Übersetzungen in Blindenschrift, Gehörlosen- und leichte Sprache, sondern auch ein verbindlicher barrierefreier Zugang zu Gebäuden des öffentlichen Lebens. Inklusion betrifft alle Bereiche des Lebens und jeder Mensch soll die Unterstützung bekommen, die er oder sie braucht. Keine Privatisierung öffentlicher Aufgaben Politische Entscheidungsprozesse müssen transparenter werden und die Bürger*innen mehr miteinbeziehen. Wir machen uns stark für Bürger*innenforen, in denen Politiker*innen zusammen mit interessierten Bürger*innen Projekte entwickeln, deren Umsetzung begleiten und die Öffentlichkeit informieren. Kommunale Parlamente müssen ihre Finanzkontrollaufgaben klarer und konsequenter wahrnehmen. Außerdem lehnen wir das Outsourcing kommunaler Verwaltung strikt ab – keine Privatisierung kommunaler Verwaltung. Öffentliche Aufgaben gehören in öffentliche Hand. Wer Verwaltung auslagert, schwächt Demokratie, Transparenz und soziale Standards. Outsourcing führt zu Abhängigkeit von privaten Firmen, Verlust von Know-How und schlechteren Arbeitsbedingungen für Beschäftigte. Was als Sparmaßnahme verkauft wird, kostet langfristig mehr – durch Beraterverträge, Intransparenz und fehlende Kontrolle. Kommunale Verwaltung muss gemeinwohlorientiert, demokratisch und tarifgebunden bleiben. Wir fordern:➜ Keine Privatisierung öffentlicher Aufgaben.➜ Rekommunalisierung ausgelagerter Bereiche.➜ Stärkung des öffentlichen Dienstes durch gute Arbeit, faire Löhne und moderne Ausstattung. 6. Energie- und Verkehrspolitik Erneuerbare Energien Die Verfügbarkeit preiswerter Energie, ist in unserer modernen Gesellschaft von zentraler Bedeutung. Dabei zeigen uns wiederkehrende Energie-Krisen, die Klima-Katastrophe und der stockende Ausbau der „Stromautobahnen“, dass Energie vor Ort, umweltfreundlich und teilhabeorientiert produziert werden sollte. Hierbei kommen Sonnen- und Windenergie als günstigste und umweltfreundlichste Energien eine Schlüsselrolle zu. Bio-Gaskraftwerke können den Energiemix sinnvoll ergänzen, da dort sowieso anfallende biologische Abfälle einer Wiederverwendung zugeführt werden können. Koordinationsstelle auf Kreisebene Damit die Erzeugung günstiger und umweltfreundlicher Energien nicht in erster Linie Konzernen, sondern den Menschen vor Ort nutzt, wollen wir, dass Strom vermehrt in Energiegenossenschaften produziert wird. Dies ermöglicht die Demokratisierung der Stromerzeugung und kann auch zusätzliche Steuereinnahmen auf lokaler Ebene bedeuten. Um diese Ziele zu erreichen, setzen wir uns für nachfolgende Maßnahmen ein: ➜ Es gibt auf Kreis-, Landes- und Bundesebene ein „Wildwuchs“ an Förderprogrammen. Wir wollen, dass auf Kreisebene eine Koordinatorenstelle geschaffen wird, die insbesondere Einzelpersonen, Energiegenossenschaften und Gemeinden berät, wie und wo Fördermittel zur umweltfreundlichen Stromerzeugung abgerufen werden können. ➜ Die kommunale Wärmeplanung sollte unter Bürgerbeteiligung erfolgen und die Flächenbereitstellung für die umweltfreundliche Stromerzeugung durch Energiegenossenschaften berücksichtigen und eine Solarpflicht auf öffentlichen Neubauten vorsehen. ➜ Eine weitere Möglichkeit, um auf Gemeindeebene das Expertenwissen aus der Bevölkerung einfließen zu lassen, ist die Gründung von Energiebeiräten unter Einbeziehung der lokalen Umwelt- und Energieinitiativen. Öffentlicher Nahverkehr / Sozial-ökologische Verkehrswende Die Linke kämpft für eine sozial-ökologische Verkehrswende. Fußgänger*innen, Fahrradverkehr und öffentlicher Personennahverkehr sind in der Verkehrsplanung stets zu bevorzugen. Mit dem Deutschlandticket gibt es erstmals eine Fahrkarte, mit der flächendeckend und preiswert der öffentliche Nahverkehr genutzt werden kann. Leider sind die Angebote insbesondere im ländlichen Raum noch lückenhaft und ausbaufähig. Ziel muss es sein, die Abhängigkeit vom Auto zu überwinden und das familiäre, gesellschaftliche und berufliche Leben barrierefrei mit dem öffentlichen Nahverkehr führen zu können. Bessere Taktung / LahnStar / Radverkehrskonzept Wir wollen, dass die Buslinien zwischen den Gemeinden mindestens halbstündlich bedient werden und der LahnStar im gesamten Kreisgebiet zur Verfügung steht. Das bereits beschlossene Radverkehrskonzept soll schnell umgesetzt werden und Fördergelder auf kommunaler Ebene genutzt werden, um im Konzept nicht berücksichtigte Lücken zu schließen. Mobilitätsstationen Der weitere Ausbau von Mobilitätsstationen mit Park & Ride, Bike & Ride und Carsharing ermöglichen eine zusätzliche Attraktivitätssteigerung für den öffentlichen Nahverkehr. Gehwege müssen attraktiver und sicherer werden, das gilt insbesondere für Schulwege. Dies gelingt durch eine Verkehrsberuhigung, breitere Gehwege und Begrünungsmaßnahmen. 7. Soziale Wohnungsbaupolitik Bezahlbarer und barrierefreier Wohnraum Bezahlbares Wohnen wird auch im Landkreis Limburg-Weilburg immer mehr zum Luxus. Seit Jahren nimmt die Zahl der Sozialwohnungen ab, während Mieten deutlich schneller steigen als die Einkommen. Die Folgen sind klar: Familien, Alleinerziehende und Menschen mit geringem Einkommen finden kaum noch eine Wohnung, die sie bezahlen können. Ursachen sind das Auslaufen von Mietpreisbindungen, ohne dass im gleichen Umfang neuer Wohnraum entsteht, sowie die Verdrängung einkommensschwacher Haushalte aus Städten wie Frankfurt oder Wiesbaden, mit spürbarem Druck auf unseren regionalen Wohnungsmarkt. Sozialquoten für bezahlbaren Wohnraum Die Linke sagt klar: Was einmal sozial geförderter Wohnraum war, muss sozial geförderter Wohnraum bleiben. Wir fordern, dass geförderte Wohnungen dauerhaft in öffentlicher Hand und unter sozialer Bindung bleiben. Bei neuen Bauprojekten wollen wir verbindliche Quoten für bezahlbaren Wohnraum festschreiben: ➜ 30 % bei privaten Investoren ➜ 50 %, wenn Wohnungen im Besitz von Kreis oder Gemeinden bleiben Nur so verhindern wir, dass öffentliches Geld in private Profite fließt, statt dauerhaft bezahlbare Mieten zu sichern. Gleichstellung von Sanierungen Auch Sanierungen müssen endlich gleichwertig gefördert werden. Im Zukunftsfonds Limburg-Weilburg darf es keine schlechteren Bedingungen für die Sanierung geben als für den Neubau. Wir wollen den höheren Fördersatz von 32 T€ pro Wohnung auch auf Sanierungen anwenden. Damit leerstehender Wohnraum wieder genutzt wird, setzen wir uns für ein kommunal koordiniertes Leerstandsmanagement ein. So entstehen Wohnungen, ohne neue Flächen zu versiegeln, und Stadt- und Ortskerne werden belebt. Weilburg zeigt, wie es geht: Die dortige gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft sorgt für bezahlbaren Wohnraum. Limburg plant eine ähnliche Struktur – das unterstützen wir ausdrücklich. Doch viele kleinere Gemeinden können solche Projekte allein nicht stemmen. Kreiseigene Wohnungsbaugesellschaft Darum fordert Die Linke die Gründung einer kreiseigenen gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft, die mit bestehenden kommunalen Gesellschaften zusammenarbeitet und deren Erfahrung nutzt. Diese Gesellschaft soll auch gemeinsam mit Betrieben und Bildungsträgern Wohnraum für Auszubildende und junge Fachkräfte schaffen – etwa in Form von Wohnheimen. Barrierefreiheit mitdenken Bei allen Projekten denken wir Barrierefreiheit von Anfang an mit. Wir wollen, dass im Neubau mindestens 10 % aller Wohnungen barrierefrei gestaltet werden und die Förderrichtlinien des Zukunftsfonds entsprechend erweitert werden. 8. Gesundheits- und Pflegepolitik Gesundheit – solidarisch, wohnortnah, für Alle Gesundheit ist ein Grundrecht und Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge – keine Ware. Alle Menschen im Landkreis Limburg-Weilburg sollen unabhängig von Einkommen, Alter oder Herkunft Zugang zu guter medizinischer Versorgung haben. Dafür müssen wohnortnahe, solidarische und dauerhaft tragfähige Strukturen geschaffen werden. Wohnortnahe Versorgung sichern Bis 2030 geht rund 60 % der Hausärzt*innen in Hessen in den Ruhestand. Schon jetzt zeigen sich Lücken, besonders im ländlichen Raum. Kreis und Kommunen müssen frühzeitig handeln, um Unterversorgung zu vermeiden. Gesundheitsversorgung ist eine gemeinsame Aufgabe von Land, Kreis und Gemeinden. Kommunale Medizinische Versorgungszentren (MVZ) Fehlende Praxisnachfolge soll durch kommunale MVZ ausgeglichen werden. Diese bündeln verschiedene Gesundheitsberufe unter einem Dach, sichern die Versorgung und bieten gute Arbeitsbedingungen. Die Förderrichtlinie des Landkreises (2024) soll genutzt und ausgebaut werden. Ziel: Gesundheit wieder in öffentlicher Verantwortung statt in privater Hand. Gesundheitszentren und Fachkräftegewinnung In allen Gemeinden soll Zugang zu Haus-, Fach- und Zahnärzt*innen sowie Therapeut*innen gesichert werden – durch Kooperationen, Netzwerke und kommunale Einrichtungen. Kommunale Gesundheitszentren verbinden ärztliche, pflegerische und soziale Dienste. Junge Ärzt*innen sollen mit Stipendien, Weiterbildung und Unterstützung bei Praxisgründung für die Region gewonnen werden. Hausbesuche, Gemeindepflege und Medibusse Hausbesuche müssen wieder selbstverständlich werden, besonders für ältere Menschen. Das Modell der Gemeindepfleger*innen soll dauerhaft gefördert werden, um Basisversorgung und Betreuung vor Ort sicherzustellen. Mobile Arztpraxen („Medibusse“) ergänzen die Versorgung in schlecht angebundenen Dörfern, bis neue Strukturen aufgebaut sind. Kinder, Jugend und psychische Gesundheit Die pädiatrische Versorgung ist auszubauen, Kinderkliniken müssen besser finanziert werden. Psychische Gesundheit soll gleichrangig behandelt werden: Ausbau niedrigschwelliger Hilfen in Schulen und Jugendzentren, kommunale Krisenteams und Prävention zu Stress, Sucht und Bewegung. Digitalisierung und Fachkräfte Telemedizin und digitale Sprechstunden können die Versorgung verbessern, dürfen aber persönliche Betreuung nicht ersetzen. Pflegekräfte und medizinisches Personal brauchen bessere Arbeitsbedingungen, faire Löhne, familienfreundliche Arbeitszeiten und gezielte Nachwuchsprogramme. Gesundheitsgerechtigkeit und öffentliche Verantwortung Niemand darf aus Kostengründen auf medizinische Hilfe verzichten. Zuzahlungen sollen reduziert werden. Geflüchtete sollen über elektronische Gesundheitskarten gleichberechtigten Zugang erhalten. Barrierefreiheit in Praxen und Kliniken – räumlich, sprachlich und digital – ist Pflicht. Gesundheits- einrichtungen gehören in öffentliche oder gemeinnützige Trägerschaft. Der Landkreis soll Rekommunalisierung fördern und private Anbieter stärker kontrollieren. Transparente Gesundheits- berichte und Beteiligung von Bürger*innen und Beschäftigten sichern demokratische Kontrolle. Pflege – solidarisch, sozialraumorientiert, zukunftsfest Pflege betrifft uns alle. Die Zahl der Pflegebedürftigen wächst stark, während Personal und Plätze fehlen. Der Landkreis muss Pflege aktiv steuern – durch regelmäßige Planung, eine Pflegekonferenz und koordinierte Angebote aus Pflege, Medizin und Sozialarbeit. Ziele und Maßnahmen Wir fordern den Ausbau von Beratungsstellen, Tages- und Kurzzeitpflege, Verhinderungspflege, Pflegeplatzbörse mit barrierefreien, mehrsprachigen Informationen. Außerdem wollen wir uns für die Entlastung pflegender Angehöriger durch Hilfsangebote und Ehrenamtsförderung einsetzen. Auch die Förderung von Quartierskonzepten gegen Vereinsamung sowie Begegnungs- und Freizeitangeboten ist essenziell für die Gesundheit der Menschen im Kreis, ebenso wie Präventive Angebote wie Gesundheitskurse und günstige Mittagstische. Wir setzen uns für eine bundesweite Pflegevollversicherung ein, um Angehörige finanziell zu entlasten. Gesundheit ist keine Ware, sondern ein Menschenrecht. Schlussgedanke Unsere Vision: Ein solidarischer, demokratischer Landkreis Limburg-Weilburg, in dem Bildung, Gesundheit, Wohnen, Pflege, Energie, Verkehr und Demokratie nicht dem Markt berlassen werden – sondern allen Menschen gehören.

Kreisverband
Erfolgreiche Listenaufstellung für die Kommunalwahl 2026
Published on: 1st December 2025 Veröffentlicht am: 1. Dezember 2025

Erfolgreiche Listenaufstellung für... Erfolgreiche Listenaufstellung für...

Am Donnerstag, den 27. November 2025, trafen sich die Mitglieder der Partei DIE LINKE des Kreisverbands Limburg/Weilburg, um ihre Kandidatinnen und Kandidaten für den Kreistag Limburg/Weilburg sowie das Stadtparlament Limburg an der Lahn zu wählen. Nach der Vorstellungsrunde aller Bewerberinnen und Bewerber erfolgte die geheime Wahl. Aus einer Liste von 28 kandidierenden Personen wurden für die Wahl zum Kreistag die folgenden Spitzenkandidierenden bestimmt:   1. André Pabst 2. Roberta Constantin 3. Tobias Henrich 4. Torsten Wiederhold 5. Quinn Reinhard Für die Wahl zum Stadtparlament Limburg a. d. Lahn gingen aus einer Liste von 11 Kandidierenden folgende Personen als Top-Kandidierende hervor: 1. Lisbeth Reus 2. Aaron Kniese 3. Christina Gillenberg 4. Franziska Grube 5. Marcel Brayer Die Listen für die Ortsverbände Elz und Bad Camberg werden in den kommenden Wochen gewählt. Der Kreisvorsitzende Tobias Henrich zeigte sich sehr zufrieden mit dem Ergebnis der Versammlung und betonte in einer Stellungnahme: „Wir freuen uns über den gestiegenen Zuspruch für unsere Partei. Mit unserem Kommunalwahlprogramm wollen wir zeigen, was möglich ist, wenn Politik sich konsequent am Wohl der Bevölkerung orientiert. Unsere Schwerpunkte liegen bei Gesellschafts- und Gesundheitspolitik, erneuerbaren Energien, öffentlichem Nahverkehr und sozialem Wohnungsbau. Es ist großartig, dass so viele Menschen bereit sind, sich in unserem Kreis für eine sozialere Politik einzusetzen.“ Die stellvertretende Vorsitzende Roberta Constantin ergänzte:   „Ich freue mich sehr über die erfolgreiche Wahl unserer Kreistagsliste – besonders darüber, wie viele junge Menschen bereit sind, Verantwortung zu übernehmen. Die Fragen nach sozialer Gerechtigkeit, bezahlbarem Wohnen und guter Mobilität dulden keinen Aufschub. Wir wollen Politik machen, die sich klar auf die Seite der Menschen in Limburg-Weilburg stellt. Viele kämpfen täglich mit steigenden Kosten und wachsender Ungleichheit. Wir treten an, um diesen Entwicklungen entschlossen etwas entgegenzusetzen – mit Politik, die nicht für wenige, sondern für die Vielen wirkt.“   Am Donnerstag, den 27. November 2025, trafen sich die Mitglieder der Partei DIE LINKE des Kreisverbands Limburg/Weilburg, um ihre Kandidatinnen und Kandidaten für den Kreistag Limburg/Weilburg sowie das Stadtparlament Limburg an der Lahn zu wählen. Nach der Vorstellungsrunde aller Bewerberinnen und Bewerber erfolgte die geheime Wahl. Aus einer Liste von 28 kandidierenden Personen wurden für die Wahl zum Kreistag die folgenden Spitzenkandidierenden bestimmt:   1. André Pabst 2. Roberta Constantin 3. Tobias Henrich 4. Torsten Wiederhold 5. Quinn Reinhard Für die Wahl zum Stadtparlament Limburg a. d. Lahn gingen aus einer Liste von 11 Kandidierenden folgende Personen als Top-Kandidierende hervor: 1. Lisbeth Reus 2. Aaron Kniese 3. Christina Gillenberg 4. Franziska Grube 5. Marcel Brayer Die Listen für die Ortsverbände Elz und Bad Camberg werden in den kommenden Wochen gewählt. Der Kreisvorsitzende Tobias Henrich zeigte sich sehr zufrieden mit dem Ergebnis der Versammlung und betonte in einer Stellungnahme: „Wir freuen uns über den gestiegenen Zuspruch für unsere Partei. Mit unserem Kommunalwahlprogramm wollen wir zeigen, was möglich ist, wenn Politik sich konsequent am Wohl der Bevölkerung orientiert. Unsere Schwerpunkte liegen bei Gesellschafts- und Gesundheitspolitik, erneuerbaren Energien, öffentlichem Nahverkehr und sozialem Wohnungsbau. Es ist großartig, dass so viele Menschen bereit sind, sich in unserem Kreis für eine sozialere Politik einzusetzen.“ Die stellvertretende Vorsitzende Roberta Constantin ergänzte:   „Ich freue mich sehr über die erfolgreiche Wahl unserer Kreistagsliste – besonders darüber, wie viele junge Menschen bereit sind, Verantwortung zu übernehmen. Die Fragen nach sozialer Gerechtigkeit, bezahlbarem Wohnen und guter Mobilität dulden keinen Aufschub. Wir wollen Politik machen, die sich klar auf die Seite der Menschen in Limburg-Weilburg stellt. Viele kämpfen täglich mit steigenden Kosten und wachsender Ungleichheit. Wir treten an, um diesen Entwicklungen entschlossen etwas entgegenzusetzen – mit Politik, die nicht für wenige, sondern für die Vielen wirkt.“  

Kreisverband
Sicher wohnen – statt Mietabzocke
Published on: 10th November 2025 Veröffentlicht am: 10. November 2025

Sicher wohnen – statt Mietabzocke Sicher wohnen – statt Mietabzocke

Wir alle verdienen ein sicheres und bezahlbares Zuhause – egal, welchen Pass oder welchen Job wir haben. Doch die Realität von Millionen Menschen in Deutschland sieht ganz anders aus. Ihre Mieten sind zu hoch – und die Wohnungen zerfallen: Wir erleben einen Mieten-Notstand! Und der hat einen Grund: Die Mieten-Mafia zockt uns ab! Die großen Immobilienkonzerne erhöhen die Mieten und tricksen uns bei Heizkostenabrechnungen aus. Darum schließen wir uns jetzt zusammen: für sicheres Wohnen statt Miet-Abzocke. Wir werden die dreisten Vermieter erst in Ruhe lassen, wenn die Mieten abgesenkt sind – und zwar überall. Wir stoppen den Mieten-Notstand und holen uns unser Geld zurück. Das schaffen wir nur, wenn wir viele werden. Wehr dich jetzt mit uns – werde Teil unserer Kampagne! Mehr erfahren: https://www.mietabzocke-stoppen.de Wir alle verdienen ein sicheres und bezahlbares Zuhause – egal, welchen Pass oder welchen Job wir haben. Doch die Realität von Millionen Menschen in Deutschland sieht ganz anders aus. Ihre Mieten sind zu hoch – und die Wohnungen zerfallen: Wir erleben einen Mieten-Notstand! Und der hat einen Grund: Die Mieten-Mafia zockt uns ab! Die großen Immobilienkonzerne erhöhen die Mieten und tricksen uns bei Heizkostenabrechnungen aus. Darum schließen wir uns jetzt zusammen: für sicheres Wohnen statt Miet-Abzocke. Wir werden die dreisten Vermieter erst in Ruhe lassen, wenn die Mieten abgesenkt sind – und zwar überall. Wir stoppen den Mieten-Notstand und holen uns unser Geld zurück. Das schaffen wir nur, wenn wir viele werden. Wehr dich jetzt mit uns – werde Teil unserer Kampagne! Mehr erfahren: https://www.mietabzocke-stoppen.de

DIE LINKE Elz übergibt Spende an Jugendbüro Elz
Published on: 18th October 2025 Veröffentlicht am: 18. Oktober 2025

DIE LINKE Elz übergibt Spende an Ju... DIE LINKE Elz übergibt Spende an Ju...

Erlös aus Flohmarktaktion beim Elzer Herbstmarkt unterstützt Jugendarbeit   Elz, 17. Oktober 2025 – Der Ortsverband DIE LINKE Elz überreichte dem Jugendbüro Elz eine Spende in Höhe von 301,-- Euro. Die Mittel stammen aus den Einnahmen des Flohmarktstands, den die Linke im Rahmen des diesjährigen Elzer Herbstmarkts veranstaltet hatte.   Bei der Scheckübergabe informierten sich die Vertreter*innen der Partei DIE LINKE über die Arbeit des Jugendbüros, das unter der Leitung von Helder Machado vielfältige Angebote für Kinder und Jugendliche in der Gemeinde Elz organisiert. Themen wie Beteiligung, Freizeitgestaltung und soziale Unterstützung stehen dabei im Mittelpunkt. „Das Jugendbüro leistet eine sehr wertvolle Arbeit für junge Menschen in Elz. Wir freuen uns, mit unserer Spende einen kleinen Beitrag zur Unterstützung dieses Engagements leisten zu können“, erklärte Gregor Minnig, Sprecher des Ortsverbands DIE LINKE in Elz. Auch Roberta Constantin, stellvertretende Vorsitzende des Kreisverbands DIE LINKE Limburg-Weilburg, betonte die Bedeutung lokaler Jugendarbeit: „Die Unterstützung von Einrichtungen wie dem Jugendbüro Elz ist uns ein wichtiges Anliegen. Hier wird tagtäglich sichtbar, wie Engagement und soziale Verantwortung direkt vor Ort wirken. Eine lebendige Jugendarbeit ist die Grundlage für eine solidarische und zukunftsfähige Gemeinschaft.“   Das Jugendbüro-Team bedankte sich herzlich für die Spende und das Interesse an seiner Arbeit. Die Unterstützung komme direkt den Projekten und Aktivitäten zugute, die Kindern und Jugendlichen in Elz zugutekommen.   Im Bild (von links nach rechts): Torsten Wiederhold (Vorstand DIE LINKE), Valentina Noto (Linksjugend [’solid]), Helder Machado (Leiter Jugendbüro Elz), Gregor Minnig (Ortsgruppensprecher DIE LINKE Elz), Roberta Constantin (stellv. Vorsitzende DIE LINKE Kreis Limburg-Weilburg) und Nora Krebs (Jugendbüro Elz). Erlös aus Flohmarktaktion beim Elzer Herbstmarkt unterstützt Jugendarbeit   Elz, 17. Oktober 2025 – Der Ortsverband DIE LINKE Elz überreichte dem Jugendbüro Elz eine Spende in Höhe von 301,-- Euro. Die Mittel stammen aus den Einnahmen des Flohmarktstands, den die Linke im Rahmen des diesjährigen Elzer Herbstmarkts veranstaltet hatte.   Bei der Scheckübergabe informierten sich die Vertreter*innen der Partei DIE LINKE über die Arbeit des Jugendbüros, das unter der Leitung von Helder Machado vielfältige Angebote für Kinder und Jugendliche in der Gemeinde Elz organisiert. Themen wie Beteiligung, Freizeitgestaltung und soziale Unterstützung stehen dabei im Mittelpunkt. „Das Jugendbüro leistet eine sehr wertvolle Arbeit für junge Menschen in Elz. Wir freuen uns, mit unserer Spende einen kleinen Beitrag zur Unterstützung dieses Engagements leisten zu können“, erklärte Gregor Minnig, Sprecher des Ortsverbands DIE LINKE in Elz. Auch Roberta Constantin, stellvertretende Vorsitzende des Kreisverbands DIE LINKE Limburg-Weilburg, betonte die Bedeutung lokaler Jugendarbeit: „Die Unterstützung von Einrichtungen wie dem Jugendbüro Elz ist uns ein wichtiges Anliegen. Hier wird tagtäglich sichtbar, wie Engagement und soziale Verantwortung direkt vor Ort wirken. Eine lebendige Jugendarbeit ist die Grundlage für eine solidarische und zukunftsfähige Gemeinschaft.“   Das Jugendbüro-Team bedankte sich herzlich für die Spende und das Interesse an seiner Arbeit. Die Unterstützung komme direkt den Projekten und Aktivitäten zugute, die Kindern und Jugendlichen in Elz zugutekommen.   Im Bild (von links nach rechts): Torsten Wiederhold (Vorstand DIE LINKE), Valentina Noto (Linksjugend [’solid]), Helder Machado (Leiter Jugendbüro Elz), Gregor Minnig (Ortsgruppensprecher DIE LINKE Elz), Roberta Constantin (stellv. Vorsitzende DIE LINKE Kreis Limburg-Weilburg) und Nora Krebs (Jugendbüro Elz).

Ortsverband
Starkes Wachstum, neue Vorstandsmitglieder und klare Haltung - Die MGV des Kreisverbands
Published on: 7th October 2025 Veröffentlicht am: 7. Oktober 2025

Starkes Wachstum, neue Vorstandsmit... Starkes Wachstum, neue Vorstandsmit...

Limburg, 7. Oktober 2025 – Die Mitgliederversammlung des Kreisverbands DIE LINKE Limburg-Weilburg fand am 6. Oktober 2025 in der Jugendherberge Limburg statt. Vorsitzender Tobias Henrich eröffnete die Sitzung und begrüßte die zahlreichen Mitglieder aus dem gesamten Kreisgebiet. Henrich informierte über den aktuellen Stand des Kommunalwahlprogrammes und wies auf die große Bedeutung der anstehenden Kommunalwahl für Die Linke hin. Interessierte und Sympathisant*innen sind herzlich eingeladen sich bei dem Kreisvorstand der Partei zu melden, um sich an dem Listenaufstellungsprozess im November beteiligen zu können. Schatzmeister und Kreistagsabgeordneter André Pabst berichtete über eine sehr positive Entwicklung: Die Zahl der Mitglieder habe sich im vergangenen Jahr mehr als verdreifacht und liege nun bei über 90 Personen. Auch die finanzielle Lage des Kreisverbands habe sich entsprechend stabil und erfreulich entwickelt. Der Ortsverband Elz stellte durch Sprecher Gregor Minnig seine Aktivitäten vor. Das Wahlprogramm für die Gemeinderatswahl sei bereits beschlossen. Am 12. Oktober 2025 werde der Ortsverband beim Elzer Herbstmarkt mit einem Flohmarktstand vertreten sein – der Erlös geht an das Jugendbüro Elz.Am 6. Dezember 2025 folgt im Elzer Bürgerhaus die Veranstaltung „Der Rote Nikolaus“, bei der die Elzer Kandidatinnen und Kandidaten sowie ihr Programm vorgestellt werden. Als besonderer Gast wird die Bundestagsabgeordnete und hessische Landesvorsitzende der LINKEN, Desiree Becker, erwartet. In der Aussprache über das Kommunalwahlprogramm wurde beschlossen, noch Änderungen vorzunehmen; der finale Beschluss soll am 30. Oktober 2025 erfolgen.Zudem positionierte sich der Kreisverband in einer politischen Grundsatzdebatte deutlich:„Wir lehnen jede Form des Antisemitismus entschieden ab“, betonte die frisch gewählte stellvertretende Vorsitzende der Linken im Kreis Limburg-Weilburg, Roberta Constantin, „aber Kritik an der Politik der israelischen Regierung muss – wie bei jeder Regierung – möglich bleiben.“Die Versammlung bekräftigte außerdem die pazifistische Grundhaltung der LINKEN, insbesondere angesichts der aktuellen Diskussion über Kriegsdienstpläne der Bundesregierung. In Nachwahlen wurde Roberta Constantin zur stellvertretenden Vorsitzenden und Gregor Minnig in den Kreisvorstand gewählt. Zudem wurde Franziska Grube einstimmig als Ersatzdelegierte zum Landesparteitag nominiert. Die Sitzung endete nach lebhafter Diskussion um 22:30 Uhr. Limburg, 7. Oktober 2025 – Die Mitgliederversammlung des Kreisverbands DIE LINKE Limburg-Weilburg fand am 6. Oktober 2025 in der Jugendherberge Limburg statt. Vorsitzender Tobias Henrich eröffnete die Sitzung und begrüßte die zahlreichen Mitglieder aus dem gesamten Kreisgebiet. Henrich informierte über den aktuellen Stand des Kommunalwahlprogrammes und wies auf die große Bedeutung der anstehenden Kommunalwahl für Die Linke hin. Interessierte und Sympathisant*innen sind herzlich eingeladen sich bei dem Kreisvorstand der Partei zu melden, um sich an dem Listenaufstellungsprozess im November beteiligen zu können. Schatzmeister und Kreistagsabgeordneter André Pabst berichtete über eine sehr positive Entwicklung: Die Zahl der Mitglieder habe sich im vergangenen Jahr mehr als verdreifacht und liege nun bei über 90 Personen. Auch die finanzielle Lage des Kreisverbands habe sich entsprechend stabil und erfreulich entwickelt. Der Ortsverband Elz stellte durch Sprecher Gregor Minnig seine Aktivitäten vor. Das Wahlprogramm für die Gemeinderatswahl sei bereits beschlossen. Am 12. Oktober 2025 werde der Ortsverband beim Elzer Herbstmarkt mit einem Flohmarktstand vertreten sein – der Erlös geht an das Jugendbüro Elz.Am 6. Dezember 2025 folgt im Elzer Bürgerhaus die Veranstaltung „Der Rote Nikolaus“, bei der die Elzer Kandidatinnen und Kandidaten sowie ihr Programm vorgestellt werden. Als besonderer Gast wird die Bundestagsabgeordnete und hessische Landesvorsitzende der LINKEN, Desiree Becker, erwartet. In der Aussprache über das Kommunalwahlprogramm wurde beschlossen, noch Änderungen vorzunehmen; der finale Beschluss soll am 30. Oktober 2025 erfolgen.Zudem positionierte sich der Kreisverband in einer politischen Grundsatzdebatte deutlich:„Wir lehnen jede Form des Antisemitismus entschieden ab“, betonte die frisch gewählte stellvertretende Vorsitzende der Linken im Kreis Limburg-Weilburg, Roberta Constantin, „aber Kritik an der Politik der israelischen Regierung muss – wie bei jeder Regierung – möglich bleiben.“Die Versammlung bekräftigte außerdem die pazifistische Grundhaltung der LINKEN, insbesondere angesichts der aktuellen Diskussion über Kriegsdienstpläne der Bundesregierung. In Nachwahlen wurde Roberta Constantin zur stellvertretenden Vorsitzenden und Gregor Minnig in den Kreisvorstand gewählt. Zudem wurde Franziska Grube einstimmig als Ersatzdelegierte zum Landesparteitag nominiert. Die Sitzung endete nach lebhafter Diskussion um 22:30 Uhr.

Kreisverband
Zusammen für Gaza – Demo am 27. 9 in Berlin
Published on: 9th September 2025 Veröffentlicht am: 9. September 2025

Zusammen für Gaza – Demo am 27. 9 i... Zusammen für Gaza – Demo am 27. 9 i...

„Der Krieg in Gaza fordert täglich neue zivile Opfer durch anhaltende Bombardierungen und die Blockade Israels, die unabhängige Hilfe und Versorgung verhindert. Mittlerweile sprechen Organisationen offiziell von einer menschengemachten Hungersnot. Das Leben von 132.000 Kindern unter fünf Jahren ist laut IPC-Initiative wegen Unterernährung bedroht. Und die rechtsextreme israelische Regierung verschärft die Situation immer weiter: Mit neuen Offensiven, mit Siedlungsbau und mit der erklärten Absicht, den Gazastreifen zu annektieren. Es ist unerträglich, wie sich die deutsche Regierung in der Frage wegduckt. Dass wir Kriegsverbrechern nicht weiter Waffen liefern, sollte selbstverständlich sein. Die Bundesregierung muss jetzt sofort den Druck auf die israelische Regierung erhöhen um das Leid zu beenden. Die Aussetzung des EU-Assoziierungsabkommens ist jetzt notwendig – angesichts der Kriegsverbrechen der israelischen Regierung darf es keine wirtschaftliche Bevorzugung mehr geben. Dieser Krieg muss endlich enden. Mit der Demonstration am 27. September soll ein gemeinsamer Raum für friedlichen Protest geschaffen werden, der frei ist von Diskriminierung. Rassistische und antisemitische Äußerungen jeglicher Art werden nicht toleriert. Wichtig ist uns auch, dass insbesondere die Betroffenen und ihre Angehörigen zu Wort kommen.“ Die Demonstration startet am 27. September um 14:30 vom Neptunbrunnen auf dem Alexanderplatz in Richtung Berlin Hauptbahnhof. Mehr erfahren: https://www.zusammen-fuer-gaza.de/ „Der Krieg in Gaza fordert täglich neue zivile Opfer durch anhaltende Bombardierungen und die Blockade Israels, die unabhängige Hilfe und Versorgung verhindert. Mittlerweile sprechen Organisationen offiziell von einer menschengemachten Hungersnot. Das Leben von 132.000 Kindern unter fünf Jahren ist laut IPC-Initiative wegen Unterernährung bedroht. Und die rechtsextreme israelische Regierung verschärft die Situation immer weiter: Mit neuen Offensiven, mit Siedlungsbau und mit der erklärten Absicht, den Gazastreifen zu annektieren. Es ist unerträglich, wie sich die deutsche Regierung in der Frage wegduckt. Dass wir Kriegsverbrechern nicht weiter Waffen liefern, sollte selbstverständlich sein. Die Bundesregierung muss jetzt sofort den Druck auf die israelische Regierung erhöhen um das Leid zu beenden. Die Aussetzung des EU-Assoziierungsabkommens ist jetzt notwendig – angesichts der Kriegsverbrechen der israelischen Regierung darf es keine wirtschaftliche Bevorzugung mehr geben. Dieser Krieg muss endlich enden. Mit der Demonstration am 27. September soll ein gemeinsamer Raum für friedlichen Protest geschaffen werden, der frei ist von Diskriminierung. Rassistische und antisemitische Äußerungen jeglicher Art werden nicht toleriert. Wichtig ist uns auch, dass insbesondere die Betroffenen und ihre Angehörigen zu Wort kommen.“ Die Demonstration startet am 27. September um 14:30 vom Neptunbrunnen auf dem Alexanderplatz in Richtung Berlin Hauptbahnhof. Mehr erfahren: https://www.zusammen-fuer-gaza.de/

DIE LINKE. Kreisverband Limburg-Weilburg
Published on: 6th September 2025 Veröffentlicht am: 6. September 2025

Vorbereitung auf die Kommunalwahlen... Vorbereitung auf die Kommunalwahlen...

Knapp ein Jahr ist unsere turnusgemäße Vorstandswahl her und es hat sich seither eine Menge getan. Wir sind jetzt nicht nur drei Mal so viele Genoss*innen wie früher, sondern konnten auch bei der Bundestagswahl den Stimmanteil verdoppeln. Besonders froh bin ich über die Neugründung unserer Solid-Linksjugend im Kreis und unsere erste Ortsgruppe in Elz. Beide Basisgruppen bringen sich mit viel Herzblut und lautstark in die Lokalpolitik ein, organisieren und besuchen Veranstaltungen und Demonstrationen, betreiben eine aktive Netzwerkarbeit. Wenn Ihr auch bei der Solid aktiv werden wollt, könnt Ihr Euch gerne bei Roberta Constantin oder Lena Kilian als Solid-Sprecherinnen melden. Bei der Ortsgruppe Elz freut sich Gregor Minnig als Ortsgruppensprecher über Eure Nachricht. Ebenfalls neu ist unsere Homepage. Die neue Webseite hat nicht nur ein zeitgemäßes Design, sondern ermöglicht auch die Verbindung zu Social Media und Meldungen vom Landesverband. Basisgruppen können eine Unterseite erhalten und Ihre eigenen Nachrichten posten. Programmiert und designt wurde die Homepage von Anil Akin, einem lokalen Webdesigner, der viel Zeit und Energie in die Entwicklung unserer neuen Webpräsenz gesteckt hat. Interner Ansprechpartner für Öffentlichkeitsarbeit und die Homepage ist Aaron Kniese. Wir haben auch eine Auflistung unserer Vorstandsmitglieder samt Beschreibung auf der Website. Das nächste große „Projekt“ unseres Kreisverbandes steht mit der Kommunalwahl auch schon fest. Lediglich alle fünf Jahre können die Kreistagsabgeordneten und Gemeinderät*innen gewählt werden. Auch wenn die Kommunalpolitik viel weniger mediale Aufmerksamkeit erhält, als Landes- und Bundespolitik, entscheidet sie doch in erheblichem Maße darüber, wie viel soziale Politik möglich ist. Ihr seid daher alle herzlich eingeladen an der Erarbeitung unseres Kommunalwahlprogramms bis Ende September mitzuarbeiten, es Anfang Oktober zu beschließen und ab der 2. November-Hälfte selbst zu kandidieren. Hört Euch auch gerne bei Freunden, Bekannten und Verwandten um – eine Kandidatur auf einer „offenen Liste“ ist auch als Nichtparteimitglied möglich. Die Wahl selbst wird im Frühjahr 2026 stattfinden. Hier findet Ihr eine Übersicht der derzeit anstehenden Termine und Veranstaltungen. Mit solidarischen Grüßen Tobias Henrich Knapp ein Jahr ist unsere turnusgemäße Vorstandswahl her und es hat sich seither eine Menge getan. Wir sind jetzt nicht nur drei Mal so viele Genoss*innen wie früher, sondern konnten auch bei der Bundestagswahl den Stimmanteil verdoppeln. Besonders froh bin ich über die Neugründung unserer Solid-Linksjugend im Kreis und unsere erste Ortsgruppe in Elz. Beide Basisgruppen bringen sich mit viel Herzblut und lautstark in die Lokalpolitik ein, organisieren und besuchen Veranstaltungen und Demonstrationen, betreiben eine aktive Netzwerkarbeit. Wenn Ihr auch bei der Solid aktiv werden wollt, könnt Ihr Euch gerne bei Roberta Constantin oder Lena Kilian als Solid-Sprecherinnen melden. Bei der Ortsgruppe Elz freut sich Gregor Minnig als Ortsgruppensprecher über Eure Nachricht. Ebenfalls neu ist unsere Homepage. Die neue Webseite hat nicht nur ein zeitgemäßes Design, sondern ermöglicht auch die Verbindung zu Social Media und Meldungen vom Landesverband. Basisgruppen können eine Unterseite erhalten und Ihre eigenen Nachrichten posten. Programmiert und designt wurde die Homepage von Anil Akin, einem lokalen Webdesigner, der viel Zeit und Energie in die Entwicklung unserer neuen Webpräsenz gesteckt hat. Interner Ansprechpartner für Öffentlichkeitsarbeit und die Homepage ist Aaron Kniese. Wir haben auch eine Auflistung unserer Vorstandsmitglieder samt Beschreibung auf der Website. Das nächste große „Projekt“ unseres Kreisverbandes steht mit der Kommunalwahl auch schon fest. Lediglich alle fünf Jahre können die Kreistagsabgeordneten und Gemeinderät*innen gewählt werden. Auch wenn die Kommunalpolitik viel weniger mediale Aufmerksamkeit erhält, als Landes- und Bundespolitik, entscheidet sie doch in erheblichem Maße darüber, wie viel soziale Politik möglich ist. Ihr seid daher alle herzlich eingeladen an der Erarbeitung unseres Kommunalwahlprogramms bis Ende September mitzuarbeiten, es Anfang Oktober zu beschließen und ab der 2. November-Hälfte selbst zu kandidieren. Hört Euch auch gerne bei Freunden, Bekannten und Verwandten um – eine Kandidatur auf einer „offenen Liste“ ist auch als Nichtparteimitglied möglich. Die Wahl selbst wird im Frühjahr 2026 stattfinden. Hier findet Ihr eine Übersicht der derzeit anstehenden Termine und Veranstaltungen. Mit solidarischen Grüßen Tobias Henrich

Kreisverband
Keine Registrierung von Menschen mit psychischen Erkrankungen durch die Ordnungsbehörden!
Published on: 1st September 2025 Veröffentlicht am: 1. September 2025

Keine Registrierung von Menschen mi... Keine Registrierung von Menschen mi...

Am 3. September wird ab 14 Uhr im Hessischen Landtag die Neufassung des Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetzes (PsychKHG) von Expertinnen und Experten in einer mündlichen Anhörung behandelt. Zukünftig sollen nach dem Willen von CDU und SPD im Rahmen der Entlassung aus einer psychiatrischen Klinik bei einer möglichen Fremdgefährdung Polizei und Ordnungsamt informiert werden. Mit solchen Listen von Menschen mit psychischen Erkrankungen werden Vorverurteilung und Stigmatisierung befeuert. Dies nimmt die Psychiatriebewegung am 3. September ab 12.30 Uhr zum Anlass, um insbesondere gegen die genannte Verschärfung des §28 Abs. 4 zu protestieren. Die Kundgebung findet zwischen der Wiesbadener Marktkirche und dem Wiesbadener Rathaus statt. Schon die ersten schriftlichen Stellungnahmen zeigen die vernichtende Kritik von Betroffenen und Fachwelt: Grundlegende Voraussetzung für jede erfolgreiche medizinische Behandlung und soziale Bindungsarbeit stellt Vertrauen dar. Dies ist bei psychischen Erkrankungen, die mit einem hohen Stigmatisierungsgrad verbunden sind, umso mehr der Fall. Mit der nun geplanten Meldepflicht an Ordnungs- und Polizeibehörden wird dieses Vertrauen untergraben, weil Menschen mit psychischen Erkrankungen fürchten müssen nach einer abgeschlossenen stationären Behandlung und gegebenenfalls auch ohne ihr Wissen auf Listen bei Polizei und Ordnungsbehörde ihres Wohnortes erfasst zu werden. Dies wird direkt dazu beitragen, dass Menschen sich nicht mehr frühzeitig Unterstützung und Hilfe suchen, dass sich Erkrankungen chronifizieren und gegebenenfalls eigen- und fremdgefährdende Tatbestände zunehmen werden.  Wenn sich Menschen mit psychischen Erkrankungen einem Generalverdacht ausgesetzt sehen, so werden die gesundheitspolitischen Ziele des PsychKHG konterkariert. Wer tatsächlichen oder vermeintlichen Gefahren durch Menschen mit psychischen Erkrankungen begegnen möchte, sollte präventive und Hilfssysteme personell, finanziell und strukturell ausbauen. Seit Jahren sind in Hessen Krisendienste gesetzlich vorgeschrieben, aber mangels Landesfinanzierung nicht umgesetzt. Auch die psychiatrische Versorgung und Betreuung von insbesondere Kindern und Jugendlichen, aber auch Geflüchteten bleibt in Hessen weit hinter den Bedarfen zurück. Hier besteht Handlungsbedarf, nicht bei der Drangsalierung von Menschen mit psychischen Erkrankungen. Die Kundgebung wurde von Die Linke Wiesbaden in Abstimmung der LAG Gesundheit und der LAG Selbstbestimmte Behindertenpolitik der Linken Hessen angemeldet. Sie soll als Plattform für die vielfältigen Akteur:innen der Psychiatriebewegung dienen und ihnen Raum zur Formulierung ihrer Anliegen geben. Rede- und musikalische Beiträge sind unter anderem vom Bundesverband der Psychiatrieerfahrenen (BPE), dem Frankfurter Forum für psychische Krisenbewältigung, vom Landesverband Psychiatrie-Erfahrene Hessen e.V. und vom studentischen Berufsverbands Deutscher Psychologen und Psychologinnen (BDP-S) angekündigt. Auch die Wiesbadener Gesundheitsdezernentin Milena Löbcke wird aus kommunaler Sicht zu den Vorschlägen Stellung nehmen.Die Veranstaltenden haben zudem die gesundheitspolitischen Sprecher:innen der im Landtag vertretenen demokratischen Fraktionen eingeladen ihre Sichtweisen auf den Gesetzentwurf darzustellen und sich der formulierten Kritik zu stellen. Mittwoch, 3. September ab 12.30 Uhr Kundgebung ‚Unterstützen statt Stigmatisieren‘ zwischen der Wiesbadener Marktkirche und dem Wiesbadener Rathaus  Am 3. September wird ab 14 Uhr im Hessischen Landtag die Neufassung des Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetzes (PsychKHG) von Expertinnen und Experten in einer mündlichen Anhörung behandelt. Zukünftig sollen nach dem Willen von CDU und SPD im Rahmen der Entlassung aus einer psychiatrischen Klinik bei einer möglichen Fremdgefährdung Polizei und Ordnungsamt informiert werden. Mit solchen Listen von Menschen mit psychischen Erkrankungen werden Vorverurteilung und Stigmatisierung befeuert. Dies nimmt die Psychiatriebewegung am 3. September ab 12.30 Uhr zum Anlass, um insbesondere gegen die genannte Verschärfung des §28 Abs. 4 zu protestieren. Die Kundgebung findet zwischen der Wiesbadener Marktkirche und dem Wiesbadener Rathaus statt. Schon die ersten schriftlichen Stellungnahmen zeigen die vernichtende Kritik von Betroffenen und Fachwelt: Grundlegende Voraussetzung für jede erfolgreiche medizinische Behandlung und soziale Bindungsarbeit stellt Vertrauen dar. Dies ist bei psychischen Erkrankungen, die mit einem hohen Stigmatisierungsgrad verbunden sind, umso mehr der Fall. Mit der nun geplanten Meldepflicht an Ordnungs- und Polizeibehörden wird dieses Vertrauen untergraben, weil Menschen mit psychischen Erkrankungen fürchten müssen nach einer abgeschlossenen stationären Behandlung und gegebenenfalls auch ohne ihr Wissen auf Listen bei Polizei und Ordnungsbehörde ihres Wohnortes erfasst zu werden. Dies wird direkt dazu beitragen, dass Menschen sich nicht mehr frühzeitig Unterstützung und Hilfe suchen, dass sich Erkrankungen chronifizieren und gegebenenfalls eigen- und fremdgefährdende Tatbestände zunehmen werden.  Wenn sich Menschen mit psychischen Erkrankungen einem Generalverdacht ausgesetzt sehen, so werden die gesundheitspolitischen Ziele des PsychKHG konterkariert. Wer tatsächlichen oder vermeintlichen Gefahren durch Menschen mit psychischen Erkrankungen begegnen möchte, sollte präventive und Hilfssysteme personell, finanziell und strukturell ausbauen. Seit Jahren sind in Hessen Krisendienste gesetzlich vorgeschrieben, aber mangels Landesfinanzierung nicht umgesetzt. Auch die psychiatrische Versorgung und Betreuung von insbesondere Kindern und Jugendlichen, aber auch Geflüchteten bleibt in Hessen weit hinter den Bedarfen zurück. Hier besteht Handlungsbedarf, nicht bei der Drangsalierung von Menschen mit psychischen Erkrankungen. Die Kundgebung wurde von Die Linke Wiesbaden in Abstimmung der LAG Gesundheit und der LAG Selbstbestimmte Behindertenpolitik der Linken Hessen angemeldet. Sie soll als Plattform für die vielfältigen Akteur:innen der Psychiatriebewegung dienen und ihnen Raum zur Formulierung ihrer Anliegen geben. Rede- und musikalische Beiträge sind unter anderem vom Bundesverband der Psychiatrieerfahrenen (BPE), dem Frankfurter Forum für psychische Krisenbewältigung, vom Landesverband Psychiatrie-Erfahrene Hessen e.V. und vom studentischen Berufsverbands Deutscher Psychologen und Psychologinnen (BDP-S) angekündigt. Auch die Wiesbadener Gesundheitsdezernentin Milena Löbcke wird aus kommunaler Sicht zu den Vorschlägen Stellung nehmen.Die Veranstaltenden haben zudem die gesundheitspolitischen Sprecher:innen der im Landtag vertretenen demokratischen Fraktionen eingeladen ihre Sichtweisen auf den Gesetzentwurf darzustellen und sich der formulierten Kritik zu stellen. Mittwoch, 3. September ab 12.30 Uhr Kundgebung ‚Unterstützen statt Stigmatisieren‘ zwischen der Wiesbadener Marktkirche und dem Wiesbadener Rathaus 

Gründung der ersten Ortsgruppe des Kreisverbandes Limburg-Weilburg der Partei DIE LINKE in Elz
Published on: 29th August 2025 Veröffentlicht am: 29. August 2025

Gründung der ersten Ortsgruppe des... Gründung der ersten Ortsgruppe des...

Am Freitag, dem 25. April 2025, konstituierte sich die erste Ortsgruppe des Kreisverbandes der Partei DIE LINKE in Elz.Angespornt vom Ergebnis der Bundestagswahl im Februar 2025, bei der DIE LINKE in Elz knapp über fünf Prozent der Stimmen erzielen konnte, entschieden sich die dort ansässigen Mitglieder zur offiziellen Gründung einer Ortsgruppe. Das Wahlergebnis zeigte deutlich den Bedarf für eine linke Stimme in der Gemeinde. Neue Ortsgruppe in Elz Nach der Eröffnung der Versammlung durch Roberta Constantin, Sprecherin der Linksjugend ['solid] Limburg/Weilburg und Vorstandsmitglied des Kreisverbandes, und der Wahl des Versammlungsleiters Tobias Henrich, Vorsitzender des Kreisverbandes DIE LINKE Limburg/Weilburg, wurde zunächst die Satzung der neuen Ortsgruppe beschlossen. Diese beruft sich auf das Parteiprogramm und die Bundessatzung der LINKEN und wurde einstimmig verabschiedet. Vorstand der Ortsgruppe Im weiteren Verlauf der Gründungsversammlung erfolgten die Wahlen zum Vorstand der Ortsgruppe: Gregor Minnig wurde einstimmig als Sprecher gewählt, Roberta Constantin, Valentina Noto und Torsten Wiederhold ergänzen den Sprecher*innenrat und den Vorstand ebenfalls mit einhelliger Zustimmung. Das will die Ortsgruppe Elz verändern Die neue Ortsgruppe versteht sich als Stimme derjenigen in Elz, die bislang wenig oder keine Lobby haben. Mit den Leitmotiven „Menschen vor Profite – auch hier bei uns!“ und „Mit Herz und Haltung: Sozial und gerecht für Elz“ möchte DIE LINKE vor Ort gezielt soziale Themen aufgreifen. Ein erstes Anliegen ist die Überprüfung von Leerständen in Elzer Häusern und Wohnungen, um diese eventuell für Bedürftige nutzbar zu machen, sowie den Stop der Einflussnahme privater Investoren beim Kauf gemeindeeigener Immobilien und Grundstücke. Kontakt zur Ortsgruppe Elz Die Ortsgruppe trifft sich im Zwei-Wochen-Rhythmus, um aktuelle soziale Themen in Elz zu beraten und Initiativen zu entwickeln. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich einzubringen. Termine werden über die sozialen Medien bekanntgegeben (Facebook) oder können per E-Mail unter vorläufig: ov-elz@die-linke-lmwb.de  erfragt werden.   Am Freitag, dem 25. April 2025, konstituierte sich die erste Ortsgruppe des Kreisverbandes der Partei DIE LINKE in Elz.Angespornt vom Ergebnis der Bundestagswahl im Februar 2025, bei der DIE LINKE in Elz knapp über fünf Prozent der Stimmen erzielen konnte, entschieden sich die dort ansässigen Mitglieder zur offiziellen Gründung einer Ortsgruppe. Das Wahlergebnis zeigte deutlich den Bedarf für eine linke Stimme in der Gemeinde. Neue Ortsgruppe in Elz Nach der Eröffnung der Versammlung durch Roberta Constantin, Sprecherin der Linksjugend ['solid] Limburg/Weilburg und Vorstandsmitglied des Kreisverbandes, und der Wahl des Versammlungsleiters Tobias Henrich, Vorsitzender des Kreisverbandes DIE LINKE Limburg/Weilburg, wurde zunächst die Satzung der neuen Ortsgruppe beschlossen. Diese beruft sich auf das Parteiprogramm und die Bundessatzung der LINKEN und wurde einstimmig verabschiedet. Vorstand der Ortsgruppe Im weiteren Verlauf der Gründungsversammlung erfolgten die Wahlen zum Vorstand der Ortsgruppe: Gregor Minnig wurde einstimmig als Sprecher gewählt, Roberta Constantin, Valentina Noto und Torsten Wiederhold ergänzen den Sprecher*innenrat und den Vorstand ebenfalls mit einhelliger Zustimmung. Das will die Ortsgruppe Elz verändern Die neue Ortsgruppe versteht sich als Stimme derjenigen in Elz, die bislang wenig oder keine Lobby haben. Mit den Leitmotiven „Menschen vor Profite – auch hier bei uns!“ und „Mit Herz und Haltung: Sozial und gerecht für Elz“ möchte DIE LINKE vor Ort gezielt soziale Themen aufgreifen. Ein erstes Anliegen ist die Überprüfung von Leerständen in Elzer Häusern und Wohnungen, um diese eventuell für Bedürftige nutzbar zu machen, sowie den Stop der Einflussnahme privater Investoren beim Kauf gemeindeeigener Immobilien und Grundstücke. Kontakt zur Ortsgruppe Elz Die Ortsgruppe trifft sich im Zwei-Wochen-Rhythmus, um aktuelle soziale Themen in Elz zu beraten und Initiativen zu entwickeln. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich einzubringen. Termine werden über die sozialen Medien bekanntgegeben (Facebook) oder können per E-Mail unter vorläufig: ov-elz@die-linke-lmwb.de  erfragt werden.  

Ortsverband
Gaza: Demonstration am 27. September in Berlin!
Published on: 27th August 2025 Veröffentlicht am: 27. August 2025

Gaza: Demonstration am 27. Septembe... Gaza: Demonstration am 27. Septembe...

Das Leid in Gaza nimmt kein Ende: Immer noch werden ganze Familien durch Bomben ausgelöscht, tagtäglich sterben unschuldige Zivilisten – viele davon Kinder. Der Hunger in Gaza hat unvorstellbare Ausmaße angenommen. Das Leben von 132.000 Kindern unter fünf Jahren ist wegen Unterernährung akut bedroht. Menschen, die verzweifelt nach Nahrung suchen, finden an den wenigen Ausgabestellen oft nur Gefahr und Tod.Währenddessen dreht die rechtsextreme israelische Regierung immer weiter an der Eskalationsspirale: mit neuen Offensiven, mit Siedlungsbau und mit der erklärten Absicht, den Gazastreifen zu annektieren. Es ist unerträglich, wie sich die deutsche Regierung wegduckt und schweigt!Die Bundesregierung darf nicht weiter tatenlos zusehen! Sie muss jetzt endlich handeln und den Druck auf die israelische Regierung erhöhen, um sie zum Einlenken zu zwingen!Wir fordern deshalb die Aussetzung des EU-Assoziierungsabkommens mit Israel. Ein Land, das fortgesetzt Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit begeht, darf nicht als privilegierter Partner behandelt werden! Außerdem muss ein vollständiger Stopp aller Waffenlieferungen an Israel verhängt werden. Nicht eine Waffe für diesen Krieg!Unser Ziel muss ein sofortiger Waffenstillstand und ungehinderter Zugang zu humanitärer Versorgung für die Menschen in Gaza sein. Das Leiden muss endlich aufhören!Lasst uns ein unüberhörbares Zeichen der Solidarität mit den Menschen in Gaza setzen!📣 Kommt am 27. September zur bundesweiten Demo „Alle zusammen für Gaza“ in Berlin!📍Treffpunkt ist um 14:30 Uhr am Neptunbrunnen am Alexanderplatz.ℹ️ Alle Infos rund um die Demo findet ihr hier: www.zusammen-fuer-gaza.de Das Leid in Gaza nimmt kein Ende: Immer noch werden ganze Familien durch Bomben ausgelöscht, tagtäglich sterben unschuldige Zivilisten – viele davon Kinder. Der Hunger in Gaza hat unvorstellbare Ausmaße angenommen. Das Leben von 132.000 Kindern unter fünf Jahren ist wegen Unterernährung akut bedroht. Menschen, die verzweifelt nach Nahrung suchen, finden an den wenigen Ausgabestellen oft nur Gefahr und Tod.Währenddessen dreht die rechtsextreme israelische Regierung immer weiter an der Eskalationsspirale: mit neuen Offensiven, mit Siedlungsbau und mit der erklärten Absicht, den Gazastreifen zu annektieren. Es ist unerträglich, wie sich die deutsche Regierung wegduckt und schweigt!Die Bundesregierung darf nicht weiter tatenlos zusehen! Sie muss jetzt endlich handeln und den Druck auf die israelische Regierung erhöhen, um sie zum Einlenken zu zwingen!Wir fordern deshalb die Aussetzung des EU-Assoziierungsabkommens mit Israel. Ein Land, das fortgesetzt Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit begeht, darf nicht als privilegierter Partner behandelt werden! Außerdem muss ein vollständiger Stopp aller Waffenlieferungen an Israel verhängt werden. Nicht eine Waffe für diesen Krieg!Unser Ziel muss ein sofortiger Waffenstillstand und ungehinderter Zugang zu humanitärer Versorgung für die Menschen in Gaza sein. Das Leiden muss endlich aufhören!Lasst uns ein unüberhörbares Zeichen der Solidarität mit den Menschen in Gaza setzen!📣 Kommt am 27. September zur bundesweiten Demo „Alle zusammen für Gaza“ in Berlin!📍Treffpunkt ist um 14:30 Uhr am Neptunbrunnen am Alexanderplatz.ℹ️ Alle Infos rund um die Demo findet ihr hier: www.zusammen-fuer-gaza.de

Lautstark gegen das Sterben in Gaza.
Published on: 29th July 2025 Veröffentlicht am: 29. Juli 2025

Lautstark gegen das Sterben in Gaza... Lautstark gegen das Sterben in Gaza...

1 Million Menschen hungern in #gaza100.000 Kinder stehen vor dem Hungertod.Und auf ihre Köpfe fallen weiterhin deutsche Bomben.Bundeskanzler Merz redet jetzt endlich von einer „Luftbrücke“ – doch die ist ineffizient, willkürlich und erreicht nur die, die noch rennen können.Was es braucht: Koordinierte Hilfe durch unabhängige Menschenrechtsorganisationen, Wiederaufbau der Gesundheitsinfrastruktur, Grenzöffnungen und sofortigen Waffenstillstand.Wir müssen endlich unserer historischen Verantwortung nachkommen, in dem wir für Völkerrecht und Menschenrechte entschieden eintreten und Ländern, die es nicht tun, mit harten Sanktionen begegnenAndere Länder handeln längst:🇪🇸 Spanien stoppt Waffenexporte an Israel🇨🇴 Kolumbien liefert keine Kohle mehr an Israel🇿🇦 Südafrika klagt vor dem IGH gegen Israel🇫🇷 Frankreich erkennt Palästina an🇳🇮 Nicaragua nennt es GenozidWir fordern:Waffenstillstand JETZTStopp aller WaffenexporteUneingeschränkte humanitäre HilfeKein Schweigen mehr zu Kriegsverbrechen 1 Million Menschen hungern in #gaza100.000 Kinder stehen vor dem Hungertod.Und auf ihre Köpfe fallen weiterhin deutsche Bomben.Bundeskanzler Merz redet jetzt endlich von einer „Luftbrücke“ – doch die ist ineffizient, willkürlich und erreicht nur die, die noch rennen können.Was es braucht: Koordinierte Hilfe durch unabhängige Menschenrechtsorganisationen, Wiederaufbau der Gesundheitsinfrastruktur, Grenzöffnungen und sofortigen Waffenstillstand.Wir müssen endlich unserer historischen Verantwortung nachkommen, in dem wir für Völkerrecht und Menschenrechte entschieden eintreten und Ländern, die es nicht tun, mit harten Sanktionen begegnenAndere Länder handeln längst:🇪🇸 Spanien stoppt Waffenexporte an Israel🇨🇴 Kolumbien liefert keine Kohle mehr an Israel🇿🇦 Südafrika klagt vor dem IGH gegen Israel🇫🇷 Frankreich erkennt Palästina an🇳🇮 Nicaragua nennt es GenozidWir fordern:Waffenstillstand JETZTStopp aller WaffenexporteUneingeschränkte humanitäre HilfeKein Schweigen mehr zu Kriegsverbrechen

Ausbilden statt Abschieben.
Published on: 3rd July 2025 Veröffentlicht am: 3. Juli 2025

Ausbilden statt Abschieben. Ausbilden statt Abschieben.

Es ist völlig unverständlich, wie Hessen, das unter Überalterung und Fachkräftemangel leidet und mit erheblichem Aufwand und Kosten Fachkräfte aus dem Ausland rekrutiert, junge Menschen mit Schulabschluss und Leistungswillen, die hier bereits Fuß gefasst haben , in eine ungewisse Zukunft in ein Land abschiebt, das sie nicht kennen und in dem sie keine Perspektive haben. Sidat Selim Omer aus Stadtallendorf soll seine Ausbildung zum Medizinischen Technologen für Radiologie am Universitätsklinikum Gießen/Marburg (UKGM) im Oktober beginnen können und nicht vorher alleine nach fünf Jahren in Deutschland ohne seine Familie nach Rumänien ausreisen müssen oder gar abgeschoben werden und dann für einen langen Zeitraum nicht mehr einreisen können. Das ist unmenschlich! Sidat ist kein Einzelfall. In Hessen finden tagtäglich Abschiebungen statt, die grundfalsch sind. Menschen, die hier eine Ausbildung starten wollen, die hier zur Schule gehen, werden grundlos abgeschoben. Gut, dass sich Widerstand regt. Hier könnt ihr eine Online-Petition unterzeichnen und dazu beitragen, dass Sidat hier in Hessen bleiben kann. https://www.openpetition.de/petition/online/sidat-ausbilden-statt-abschieben Es ist völlig unverständlich, wie Hessen, das unter Überalterung und Fachkräftemangel leidet und mit erheblichem Aufwand und Kosten Fachkräfte aus dem Ausland rekrutiert, junge Menschen mit Schulabschluss und Leistungswillen, die hier bereits Fuß gefasst haben , in eine ungewisse Zukunft in ein Land abschiebt, das sie nicht kennen und in dem sie keine Perspektive haben. Sidat Selim Omer aus Stadtallendorf soll seine Ausbildung zum Medizinischen Technologen für Radiologie am Universitätsklinikum Gießen/Marburg (UKGM) im Oktober beginnen können und nicht vorher alleine nach fünf Jahren in Deutschland ohne seine Familie nach Rumänien ausreisen müssen oder gar abgeschoben werden und dann für einen langen Zeitraum nicht mehr einreisen können. Das ist unmenschlich! Sidat ist kein Einzelfall. In Hessen finden tagtäglich Abschiebungen statt, die grundfalsch sind. Menschen, die hier eine Ausbildung starten wollen, die hier zur Schule gehen, werden grundlos abgeschoben. Gut, dass sich Widerstand regt. Hier könnt ihr eine Online-Petition unterzeichnen und dazu beitragen, dass Sidat hier in Hessen bleiben kann. https://www.openpetition.de/petition/online/sidat-ausbilden-statt-abschieben

Friedensprozess in der Türkei unterstützen
Published on: 3rd July 2025 Veröffentlicht am: 3. Juli 2025

Friedensprozess in der Türkei unter... Friedensprozess in der Türkei unter...

Gemeinsam mit 42 anderen Genoss*innen und Aktivist*innen aus vielen Ländern war Jakob Migenda, Landesvorsitzender der Partei Die Linke Hessen am 1. und 1. Juli auf Einladung der DEM-Parti in Istanbul mit dem Ziel den Friedensprozess zu unterstützen.  Hier sein Bericht: Der erste Tag begann mit einem Besuch der Asrın Rechtsanwaltskanzlei, die Abdullah Öcalan seit vielen Jahren vertreten. Sie gaben uns einen Einblick in den Stand der Haftbedingungen und der Verhandlungen. Seit letztem Jahr gibt es Verhandlungen und die Isolationshaft wurde gelockert, aber viele Fragen bleiben offen und auch viele weitere politische Gefangene sind weiterhin im Gefängnis. Diese Woche kamen 157 neue hinzu, darunter der Ex-Bürgermeister von Izmir von der CHP. Am Ende unseres Treffens gaben wir den Anwält*innen unseren Antrag auf einen Besuch von Abdullah Öcalan mit. Anschließend besuchten wir das Büro der DEM-Parti in Istanbul und lernten die beiden Kovorsitzenden des Stadtverbandes kennen. Wie auch bei uns gibt es auf jeder Ebene eine quotierte Doppelspitze. Am Nachmittag kam Tuncer Bakırhan, einer der beiden Kovorsitzenden der DEM-Parti zu uns und berichtete vom Friedensprozess und der politischen Situation in der Türkei. Wir bekamen einen kleinen Einblick in den Stand der Friedensverhandlungen, die Öcalan und sieben weitere Vertreter*innen direkt mit dem Staat führen. Auch wenn es Fortschritte gibt – wie zum Beispiel einen Stopp der direkten türkischen Angriffe auf Rojava – fehlen noch immer einige handfeste Garantien. Oder wie es Tuncer Bakırhan ausdrückte „Wir vertrauen nicht in den Staat, wir vertrauen in unsere eigene Kraft und die 20 Millionen die in der Türkei hinter uns stehen.“ Auf meine Frage, welchen Fokus wir im Kampf in unseren Heimatländern legen sollen, antwortete er, dass das wichtigste für sie ist, wenn die Regierungen offen gegenüber Erdoğan für den Friedensprozess und gegen Unterdrückung eintreten. Lasst uns in diesem Sinne Druck machen! Der zweite Tag begann mit einem Brief von Abdullah Öcalan an die Delegation. Neben der Hoffnung, dass wir uns eines Tages in Freiheit sehen, betonte er, das seine persönliche Freiheit nicht von gesellschaftlicher Freiheit getrennt werden kann und ohne eine demokratische Gesellschaft gedacht werden kann. In diesem Sinne sprachen auch viele Redebeiträge beim Austausch zwischen den Delegierten und Freund*innen mehrerer kurdischer Organisationen die vielen weiteren Gefangenen wie Selahattin Demirtaş, Figen Yüksekdağ oder Ekrem İmamoğlu. Mittags stellten Vertreter*innen unserer Delegation, u.A. Ferat eine gemeinsame Resolution der Presse vor mit der wir unsere Unterstützung für den Friedensprozess zum Ausdruck bringen. Der Presseandrang war groß und auch eher regierungsfreundliche Mainstreammedien waren da. Das zeigt, dass die Aufmerksamkeit für den Friedensprozess groß ist und das gibt trotz aller Angst, doch Hoffnung Gemeinsam mit 42 anderen Genoss*innen und Aktivist*innen aus vielen Ländern war Jakob Migenda, Landesvorsitzender der Partei Die Linke Hessen am 1. und 1. Juli auf Einladung der DEM-Parti in Istanbul mit dem Ziel den Friedensprozess zu unterstützen.  Hier sein Bericht: Der erste Tag begann mit einem Besuch der Asrın Rechtsanwaltskanzlei, die Abdullah Öcalan seit vielen Jahren vertreten. Sie gaben uns einen Einblick in den Stand der Haftbedingungen und der Verhandlungen. Seit letztem Jahr gibt es Verhandlungen und die Isolationshaft wurde gelockert, aber viele Fragen bleiben offen und auch viele weitere politische Gefangene sind weiterhin im Gefängnis. Diese Woche kamen 157 neue hinzu, darunter der Ex-Bürgermeister von Izmir von der CHP. Am Ende unseres Treffens gaben wir den Anwält*innen unseren Antrag auf einen Besuch von Abdullah Öcalan mit. Anschließend besuchten wir das Büro der DEM-Parti in Istanbul und lernten die beiden Kovorsitzenden des Stadtverbandes kennen. Wie auch bei uns gibt es auf jeder Ebene eine quotierte Doppelspitze. Am Nachmittag kam Tuncer Bakırhan, einer der beiden Kovorsitzenden der DEM-Parti zu uns und berichtete vom Friedensprozess und der politischen Situation in der Türkei. Wir bekamen einen kleinen Einblick in den Stand der Friedensverhandlungen, die Öcalan und sieben weitere Vertreter*innen direkt mit dem Staat führen. Auch wenn es Fortschritte gibt – wie zum Beispiel einen Stopp der direkten türkischen Angriffe auf Rojava – fehlen noch immer einige handfeste Garantien. Oder wie es Tuncer Bakırhan ausdrückte „Wir vertrauen nicht in den Staat, wir vertrauen in unsere eigene Kraft und die 20 Millionen die in der Türkei hinter uns stehen.“ Auf meine Frage, welchen Fokus wir im Kampf in unseren Heimatländern legen sollen, antwortete er, dass das wichtigste für sie ist, wenn die Regierungen offen gegenüber Erdoğan für den Friedensprozess und gegen Unterdrückung eintreten. Lasst uns in diesem Sinne Druck machen! Der zweite Tag begann mit einem Brief von Abdullah Öcalan an die Delegation. Neben der Hoffnung, dass wir uns eines Tages in Freiheit sehen, betonte er, das seine persönliche Freiheit nicht von gesellschaftlicher Freiheit getrennt werden kann und ohne eine demokratische Gesellschaft gedacht werden kann. In diesem Sinne sprachen auch viele Redebeiträge beim Austausch zwischen den Delegierten und Freund*innen mehrerer kurdischer Organisationen die vielen weiteren Gefangenen wie Selahattin Demirtaş, Figen Yüksekdağ oder Ekrem İmamoğlu. Mittags stellten Vertreter*innen unserer Delegation, u.A. Ferat eine gemeinsame Resolution der Presse vor mit der wir unsere Unterstützung für den Friedensprozess zum Ausdruck bringen. Der Presseandrang war groß und auch eher regierungsfreundliche Mainstreammedien waren da. Das zeigt, dass die Aufmerksamkeit für den Friedensprozess groß ist und das gibt trotz aller Angst, doch Hoffnung

Clara-Zetkin-Preis 2025
Published on: 1st July 2025 Veröffentlicht am: 1. Juli 2025

Clara-Zetkin-Preis 2025 Clara-Zetkin-Preis 2025

Die Linke würdigt mit dem Clara-Zetkin-Preis jährlich ein feministisches Projekt oder eine Einzelperson, das oder die die Gleichstellung zwischen den Geschlechtern in der Gesellschaft befördert, sich für Frauenrechte einsetzt oder für ein schönes Leben für alle ohne Patriarchat kämpft. Bewerbt euch jetzt für den Clara-Zetkin-Preis 2025 der Linken – und holt feministische Arbeit dahin, wo sie hingehört: Ins Rampenlicht! Die Linke verleiht 2025 zum fünfzehnten Mal den Clara-Zetkin-Preis, mit dem herausragende feministische Leistungen in Gesellschaft und Politik gewürdigt werden. Dieser Preis ist nach Clara Zetkin benannt. Als Mitbegründerin der proletarischen Frauenbewegung initiierte sie auf der Zweiten Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz am 27. August 1910 in Kopenhagen zusammen mit der Genossin Käte Duncker die Einführung eines internationalen Frauentages. Clara Zetkin setzte sich beharrlich für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen von Frauen ein. 1892 wurde sie als Herausgeberin der Zeitschrift „Die Gleichheit“ aktiv. Clara Zetkin vertrat konsequent die Unteilbarkeit politischer und sozialer Rechte für Frauen. Die Verleihung des Preises soll die Beachtung für das eigensinnige und uneigennützige Engagement gegen Sexismus und Patriarchat in der Öffentlichkeit erhöhen und alle ermutigen, die eigenen Fähigkeiten und Kräfte für eine gerechtere feministische Gesellschaft einzusetzen. Ob als Aktivist*innen auf der Straße, im Netz, in der betrieblichen Organisierung, in einer sozialen Bewegung oder in prekären Jobs, ob in der Pflege, im Ehrenamt, im sozialen Umfeld – Feminist*innen leisten Tag für Tag Großartiges für ein solidarisches, lebendiges und kreatives Gemeinwesen. Anerkennung und öffentliche Debatte dafür bleiben noch zu oft auf der Strecke. Der Clara-Zetkin-Preis verweist auf diese Lücke und soll Anregung sein, mehr Erfolge im feministischen Kampf durchzusetzen – ganz im Sinne Clara Zetkins! Projekte können bis zum 7. August 2025 eingereicht werden. Die Verleihungsveranstaltung findet am 30. August 2025 in Nordrhein-Westfalen statt. Fragen zum Clara-Zetkin-Preis? Dann meldet euch unter clara-zetkin-preis@die-linke.de Die Linke würdigt mit dem Clara-Zetkin-Preis jährlich ein feministisches Projekt oder eine Einzelperson, das oder die die Gleichstellung zwischen den Geschlechtern in der Gesellschaft befördert, sich für Frauenrechte einsetzt oder für ein schönes Leben für alle ohne Patriarchat kämpft. Bewerbt euch jetzt für den Clara-Zetkin-Preis 2025 der Linken – und holt feministische Arbeit dahin, wo sie hingehört: Ins Rampenlicht! Die Linke verleiht 2025 zum fünfzehnten Mal den Clara-Zetkin-Preis, mit dem herausragende feministische Leistungen in Gesellschaft und Politik gewürdigt werden. Dieser Preis ist nach Clara Zetkin benannt. Als Mitbegründerin der proletarischen Frauenbewegung initiierte sie auf der Zweiten Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz am 27. August 1910 in Kopenhagen zusammen mit der Genossin Käte Duncker die Einführung eines internationalen Frauentages. Clara Zetkin setzte sich beharrlich für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen von Frauen ein. 1892 wurde sie als Herausgeberin der Zeitschrift „Die Gleichheit“ aktiv. Clara Zetkin vertrat konsequent die Unteilbarkeit politischer und sozialer Rechte für Frauen. Die Verleihung des Preises soll die Beachtung für das eigensinnige und uneigennützige Engagement gegen Sexismus und Patriarchat in der Öffentlichkeit erhöhen und alle ermutigen, die eigenen Fähigkeiten und Kräfte für eine gerechtere feministische Gesellschaft einzusetzen. Ob als Aktivist*innen auf der Straße, im Netz, in der betrieblichen Organisierung, in einer sozialen Bewegung oder in prekären Jobs, ob in der Pflege, im Ehrenamt, im sozialen Umfeld – Feminist*innen leisten Tag für Tag Großartiges für ein solidarisches, lebendiges und kreatives Gemeinwesen. Anerkennung und öffentliche Debatte dafür bleiben noch zu oft auf der Strecke. Der Clara-Zetkin-Preis verweist auf diese Lücke und soll Anregung sein, mehr Erfolge im feministischen Kampf durchzusetzen – ganz im Sinne Clara Zetkins! Projekte können bis zum 7. August 2025 eingereicht werden. Die Verleihungsveranstaltung findet am 30. August 2025 in Nordrhein-Westfalen statt. Fragen zum Clara-Zetkin-Preis? Dann meldet euch unter clara-zetkin-preis@die-linke.de

CSD in Wetzlar
Published on: 18th June 2025 Veröffentlicht am: 18. Juni 2025

CSD in Wetzlar CSD in Wetzlar

Bunt, laut und fröhlich: In Wetzlar haben mehrere hundert Menschen den CSD gefeiert – das erste Mal nach sieben Jahren. Ein Gegenprotest von Rechtsextremisten fand wenig Zulauf. Wir waren vor Ort mit dabei. Danke an alle, die diesen CSD zu einem starken Statement gemacht haben. Bunt statt Braun!U Unsere Landesarbeitsgemeinschaft Queer Hessen hat zu einer gemeinsamen Anreise aufgerufen und erfolgreich zusammen mit den Genoss*innen mobilisiert. Wir setzen uns für eine vielfältige Gesellschaft ein, in der alle Menschen nach ihren Bedürfnissen leben und lieben können – auch lesbische, schwule, bisexuelle, trans*, inter* und alle anderen. Ohne Angst vor Armut, Ausgrenzung oder Gewalt. Alle sollen sich in den verschiedensten Lebensbereichen zeigen und sicher fühlen können. Die Selbstbestimmung jedes Menschen ist für uns nicht verhandelbar. Alle sollen sich in den verschiedensten Lebensbereichen zeigen und sicher fühlen können. Auf der Straße, am Arbeitsplatz, bei der Wohnungssuche, im Krankenhaus oder beim Amt. Das ist leider nicht selbstverständlich, auch in Deutschland nicht. Die Gewalt gegen Lesben, Schwule und trans* Personen hat zugenommen. Von rechts wird ein Kulturkampf um die vermeintlich „richtige“ Familienform geführt. Die Linke setzt dem den Schutz aller Menschen und aller Familien entgegen. Alle weiteren Termine der CSD in Hessen hier: https://www.csd-termine.de/deutschland/hessen Bunt, laut und fröhlich: In Wetzlar haben mehrere hundert Menschen den CSD gefeiert – das erste Mal nach sieben Jahren. Ein Gegenprotest von Rechtsextremisten fand wenig Zulauf. Wir waren vor Ort mit dabei. Danke an alle, die diesen CSD zu einem starken Statement gemacht haben. Bunt statt Braun!U Unsere Landesarbeitsgemeinschaft Queer Hessen hat zu einer gemeinsamen Anreise aufgerufen und erfolgreich zusammen mit den Genoss*innen mobilisiert. Wir setzen uns für eine vielfältige Gesellschaft ein, in der alle Menschen nach ihren Bedürfnissen leben und lieben können – auch lesbische, schwule, bisexuelle, trans*, inter* und alle anderen. Ohne Angst vor Armut, Ausgrenzung oder Gewalt. Alle sollen sich in den verschiedensten Lebensbereichen zeigen und sicher fühlen können. Die Selbstbestimmung jedes Menschen ist für uns nicht verhandelbar. Alle sollen sich in den verschiedensten Lebensbereichen zeigen und sicher fühlen können. Auf der Straße, am Arbeitsplatz, bei der Wohnungssuche, im Krankenhaus oder beim Amt. Das ist leider nicht selbstverständlich, auch in Deutschland nicht. Die Gewalt gegen Lesben, Schwule und trans* Personen hat zugenommen. Von rechts wird ein Kulturkampf um die vermeintlich „richtige“ Familienform geführt. Die Linke setzt dem den Schutz aller Menschen und aller Familien entgegen. Alle weiteren Termine der CSD in Hessen hier: https://www.csd-termine.de/deutschland/hessen

Analyse BTW2025 & Neumitglieder
Published on: 2nd March 2025 Veröffentlicht am: 2. März 2025

Analyse BTW2025 & Neumitglieder Analyse BTW2025 & Neumitglieder

Der Kreisverband der Linken Limburg-Weilburg traf sich zur Wahlanalyse und zur Begrüßung von Neumitgliedern Kurz nach der Bundestagswahl traf sich der Kreisverband der Linken Limburg-Weilburg zu seiner ersten Mitgliederversammlung in diesem Jahr, um den Ausgang der Bundestagswahl zu analysieren und Neumitglieder zu begrüßen. Als äußerst bemerkenswert wurde in der abendlichen Diskussion festgehalten, dass über ein Drittel der jungen Frauen die Linke gewählt hat. Tobias Henrich, Kreisvorsitzender der Linken Limburg-Weilburg sagt dazu: „Wir sind die Partei für eine menschliche Zukunft. Unser Wahlergebnis hat sich in Hessen nicht nur verdoppelt, sondern unsere Mitgliederzahl im Kreisgebiet hat sich, in nicht einmal fünf Monaten seit der Vorstandsneuwahl, verdreifacht. Wir haben soziale Themen, wie den Mietendeckel, bezahlbare Lebensmittel und eine höhere Besteuerung von Superreichen, in das Zentrum unseres Wahlkampfs gestellt und sind zu den Menschen gegangen, auf Social Media und an der Haustüre. Wir hören hin und wollen die Lebenssituation der Menschen verbessern.“ Quinn Reinhardt, Vorstandsmitglied und Co-Vorsitzende*r bei der Linksjugend ['solid] Limburg ergänzt: „Ich freue mich sehr über den riesigen Zuspruch von jungen Menschen für unsere Partei, was sich zum Beispiel an der U18-Wahl des Bundesjugendrings und den Stimmen der Wähler*innen unter 30 zeigt. Dass das Wahlalter noch nicht auf 16 Jahre heruntergesetzt ist, halte ich für schlimm. Denn diejenigen, die viel mehr und länger von den Auswirkungen der Klimakatastrophe, Militarisierung, dem Sozialabbau betroffen sind und sein werden, haben zu wenig Stimmanteile bei den Bundestagswahlen. Gerade dieser Umstand macht es notwendig, dass wir jungen Menschen uns organisieren und solidarische Lösungen umsetzen. Wir nehmen es selbst in die Hand! Viel Zuversicht gibt mir da das rege Interesse an unserer neu gegründeten Linksjugend ['solid] Basisgruppe in Limburg.“ Sorgen bereitete auf der Mitgliederversammlung hingegen das Abschneiden der AfD und die Anfeindungen des Kanzlerkandidaten der CDU Friedrich Merz gegenüber politisch Andersdenkenden. Roberta Constantin, Vorstandsmitglied und zweite Co-Vorsitzende der Linksjugend ['solid] Limburg dazu: „Das Ergebnis der AfD und der CDU macht vor Allem jungen Menschen Angst. Dennoch sorgt die aktuell stattfindende Gegenmobilisierung in der Gesellschaft für zusätzlichen Mut in der Linken. Die Hoffnung bleibt, dass wir einen positiven Einfluss auf die politische Situation nehmen können.“ Torsten Wiederhold, Vorstandsmitglied ergänzt: „Die Linke ist die einzige Partei im Bundestag, die konsequent antifaschistische Politik macht, was in Zeiten des Erstarkens der Rechten wichtig ist.“ Marcel Brayer, ebenfalls Vorstandsmitglied schließt mit einer Erkenntnis ab: "Es hat Friedrich Merz nicht gereicht, die Brandmauer zum Wackeln zu bringen. Mit seinen Aussagen vom 22. Februar und der Diffamierung politisch Andersdenkender hat er zudem bewiesen, dass er ein Kanzler der Spaltung sein wird in einer Zeit, in der ein Zusammenhalt in der Gesellschaft oberstes Gebot sein sollte." André Pabst, Direktkandidat im Wahlkreis 175 und auch Vorstandsmitglied sieht trotzdem optimistisch in die Zukunft: „Dank der deutlichen Zunahme unserer Mitglieder können wir jetzt auch in der Fläche, mit typisch ländlichen Themen, den Elan der Bundestagswahl für die Kommunalwahl 2026 einbringen. Ein herzliches Dankeschön gilt all unseren tatkräftigen Helfern und den Wählern, die uns das Vertrauen geschenkt haben.“ Der Kreisverband der Linken Limburg-Weilburg traf sich zur Wahlanalyse und zur Begrüßung von Neumitgliedern Kurz nach der Bundestagswahl traf sich der Kreisverband der Linken Limburg-Weilburg zu seiner ersten Mitgliederversammlung in diesem Jahr, um den Ausgang der Bundestagswahl zu analysieren und Neumitglieder zu begrüßen. Als äußerst bemerkenswert wurde in der abendlichen Diskussion festgehalten, dass über ein Drittel der jungen Frauen die Linke gewählt hat. Tobias Henrich, Kreisvorsitzender der Linken Limburg-Weilburg sagt dazu: „Wir sind die Partei für eine menschliche Zukunft. Unser Wahlergebnis hat sich in Hessen nicht nur verdoppelt, sondern unsere Mitgliederzahl im Kreisgebiet hat sich, in nicht einmal fünf Monaten seit der Vorstandsneuwahl, verdreifacht. Wir haben soziale Themen, wie den Mietendeckel, bezahlbare Lebensmittel und eine höhere Besteuerung von Superreichen, in das Zentrum unseres Wahlkampfs gestellt und sind zu den Menschen gegangen, auf Social Media und an der Haustüre. Wir hören hin und wollen die Lebenssituation der Menschen verbessern.“ Quinn Reinhardt, Vorstandsmitglied und Co-Vorsitzende*r bei der Linksjugend ['solid] Limburg ergänzt: „Ich freue mich sehr über den riesigen Zuspruch von jungen Menschen für unsere Partei, was sich zum Beispiel an der U18-Wahl des Bundesjugendrings und den Stimmen der Wähler*innen unter 30 zeigt. Dass das Wahlalter noch nicht auf 16 Jahre heruntergesetzt ist, halte ich für schlimm. Denn diejenigen, die viel mehr und länger von den Auswirkungen der Klimakatastrophe, Militarisierung, dem Sozialabbau betroffen sind und sein werden, haben zu wenig Stimmanteile bei den Bundestagswahlen. Gerade dieser Umstand macht es notwendig, dass wir jungen Menschen uns organisieren und solidarische Lösungen umsetzen. Wir nehmen es selbst in die Hand! Viel Zuversicht gibt mir da das rege Interesse an unserer neu gegründeten Linksjugend ['solid] Basisgruppe in Limburg.“ Sorgen bereitete auf der Mitgliederversammlung hingegen das Abschneiden der AfD und die Anfeindungen des Kanzlerkandidaten der CDU Friedrich Merz gegenüber politisch Andersdenkenden. Roberta Constantin, Vorstandsmitglied und zweite Co-Vorsitzende der Linksjugend ['solid] Limburg dazu: „Das Ergebnis der AfD und der CDU macht vor Allem jungen Menschen Angst. Dennoch sorgt die aktuell stattfindende Gegenmobilisierung in der Gesellschaft für zusätzlichen Mut in der Linken. Die Hoffnung bleibt, dass wir einen positiven Einfluss auf die politische Situation nehmen können.“ Torsten Wiederhold, Vorstandsmitglied ergänzt: „Die Linke ist die einzige Partei im Bundestag, die konsequent antifaschistische Politik macht, was in Zeiten des Erstarkens der Rechten wichtig ist.“ Marcel Brayer, ebenfalls Vorstandsmitglied schließt mit einer Erkenntnis ab: "Es hat Friedrich Merz nicht gereicht, die Brandmauer zum Wackeln zu bringen. Mit seinen Aussagen vom 22. Februar und der Diffamierung politisch Andersdenkender hat er zudem bewiesen, dass er ein Kanzler der Spaltung sein wird in einer Zeit, in der ein Zusammenhalt in der Gesellschaft oberstes Gebot sein sollte." André Pabst, Direktkandidat im Wahlkreis 175 und auch Vorstandsmitglied sieht trotzdem optimistisch in die Zukunft: „Dank der deutlichen Zunahme unserer Mitglieder können wir jetzt auch in der Fläche, mit typisch ländlichen Themen, den Elan der Bundestagswahl für die Kommunalwahl 2026 einbringen. Ein herzliches Dankeschön gilt all unseren tatkräftigen Helfern und den Wählern, die uns das Vertrauen geschenkt haben.“

Kreisverband
Mitgliederzuwachs
Published on: 24th November 2024 Veröffentlicht am: 24. November 2024

Mitgliederzuwachs Mitgliederzuwachs

Die Linke verzeichnet nach dem Aus der Ampel Rekord-Eintritte, auch Die Linke Limburg-Weilburg hat im vergangenen Monat mit sechs Neumitgliedern einen erheblichen Zuwachs erfahren. Dazu erklärt Tobias Henrich, Kreisvorsitzender der Linken Limburg-Weilburg: "Wir konnten im vergangenen Monat so viele Eintritte verzeichnen, wie sonst nicht in einem ganzen Quartal. Es freut uns außerordentlich, dass sich jetzt insbesondere junge Frauen entscheiden, aktiv für ihre politischen Rechte und Interessen zu werden. Uns würde mit einem Bundeskanzler Friedrich Merz, gesellschafts- und umweltpolitisch, eine große Rolle rückwärts drohen. Da wird das Engagement für soziale Gerechtigkeit, Gleichberechtigung und den Erhalt der Natur dringend benötigt. Das ist Motivation und Rückenwind für den anstehenden Bundestagswahlkampf. Wir werden im Wahlkampf dort angreifen, wo es brennt. Ein wichtiger Punkt werden die explodierenden Mieten sein. Wir brauchen einen bundesweiten Mietendeckel, die schnelle Wiederbelebung des sozialen Wohnungsbaus und gegebenenfalls auch die Vergesellschaftung großer Wohnungsunternehmen.“ Die Linke verzeichnet nach dem Aus der Ampel Rekord-Eintritte, auch Die Linke Limburg-Weilburg hat im vergangenen Monat mit sechs Neumitgliedern einen erheblichen Zuwachs erfahren. Dazu erklärt Tobias Henrich, Kreisvorsitzender der Linken Limburg-Weilburg: "Wir konnten im vergangenen Monat so viele Eintritte verzeichnen, wie sonst nicht in einem ganzen Quartal. Es freut uns außerordentlich, dass sich jetzt insbesondere junge Frauen entscheiden, aktiv für ihre politischen Rechte und Interessen zu werden. Uns würde mit einem Bundeskanzler Friedrich Merz, gesellschafts- und umweltpolitisch, eine große Rolle rückwärts drohen. Da wird das Engagement für soziale Gerechtigkeit, Gleichberechtigung und den Erhalt der Natur dringend benötigt. Das ist Motivation und Rückenwind für den anstehenden Bundestagswahlkampf. Wir werden im Wahlkampf dort angreifen, wo es brennt. Ein wichtiger Punkt werden die explodierenden Mieten sein. Wir brauchen einen bundesweiten Mietendeckel, die schnelle Wiederbelebung des sozialen Wohnungsbaus und gegebenenfalls auch die Vergesellschaftung großer Wohnungsunternehmen.“

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Die Linke Limburg-Weilburg stellt sich neu auf
Published on: 24th September 2024 Veröffentlicht am: 24. September 2024

Die Linke Limburg-Weilburg stellt s... Die Linke Limburg-Weilburg stellt s...

Pünktlich zum Herbstbeginn hielt der Kreisverband der Linken Limburg-Weilburg, amPünktlich zum Herbstbeginn hielt der Kreisverband der Linken Limburg-Weilburg, amvergangenen Montag, seine turnusgemäße Neuwahl des Vorstandes und derLandesdelegierten ab. Obwohl die Genossinnen und Genossen nicht nurHerbststürme, sondern auch politische Stürme, zu bestehen haben, war die Stimmungausgesprochen gut. In der Sitzung wurde Tobias Henrich (35) einstimmig zum Kreisvorsitzenden gewählt.Der Gewerkschafter, der zuletzt Landtagswahlkandidat und stellvertretenderKreisvorsitzender gewesen ist, bedankte sich für das Vertrauen und sagte: „Es kannnicht sein, Die Linke Limburg-Weilburg stellt sich neu auf Pünktlich zum Herbstbeginn hielt der Kreisverband der Linken Limburg-Weilburg, amPünktlich zum Herbstbeginn hielt der Kreisverband der Linken Limburg-Weilburg, amvergangenen Montag, seine turnusgemäße Neuwahl des Vorstandes und derLandesdelegierten ab. Obwohl die Genossinnen und Genossen nicht nurHerbststürme, sondern auch politische Stürme, zu bestehen haben, war die Stimmungausgesprochen gut. In der Sitzung wurde Tobias Henrich (35) einstimmig zum Kreisvorsitzenden gewählt.Der Gewerkschafter, der zuletzt Landtagswahlkandidat und stellvertretenderKreisvorsitzender gewesen ist, bedankte sich für das Vertrauen und sagte: „Es kannnicht sein, dass in unserer Gesellschaft ständig die ökonomisch Schwächstengegeneinander ausgespielt werden. Das Bürgergeld ist nicht zu hoch, sondern dieLöhne sind zu niedrig – es gibt immer noch Reallohnverluste. Ziel der kommendenJahre muss es sein, die jungen und gebildeten Menschen, die uns am ehesten wählen,für eine aktive Mitgliedschaft bei uns zu begeistern. Diese Aktiven braucht es, umpolitischen Druck für ein gerechteres Steuersystem und einen gesellschaftlichenLastenausgleich zu erreichen.“ Als Schatzmeister wurde André Pabst (60), der bis zu ihrer Auflösung für die HessischeLandtagsfraktion der Linken arbeitete, ebenfalls einstimmig wiedergewählt. Der 60-jährige vertritt die Partei im Kreistag und war zuletzt Kandidat bei der Landratswahl,bei der er einen Achtungserfolg erringen konnte. Pabst sagte zu seinen politischenZielen: "Ziel kann es nur sein das Zusammenleben in unserer Gesellschaft gerechtund nachhaltig zu gestalten anstatt gewinnmaximierend. Konkrete Beispiele wären einsehr guter Nahverkehr, bezahlbares wohnen und sehr gute Bildung für alle. Die Linkehat durchaus Errungenschaften vorzuweisen, diese müssen durch eine guteinnerparteiliche Vernetzung zugänglich und öffentlich gemacht werden." Beisitzer im Kreisvorstand wurden der 36-jährige Sozialarbeiter Marcel Brayer undTorsten Wiederhold (49), der Nachrücker für den Kreistag ist und als Farbzustellerarbeitet. Brayer und Wiederhold sind sowohl online, als auch offline gut vernetzt undwollen in den kommenden Jahren die Social Media-Präsenzen des Kreisverbandesauf Vordermann bringen. Brayer beschreibt es wie folgt: "Die Linke engagiert sich invielerlei Hinsicht und das muss auch für die Öffentlichkeit sichtbarer werden. GroßeTeile der Bevölkerung nutzen soziale Medien und wir müssen dort sein, wo dieMenschen sind, für die wir Politik machen.“ Wiederhold führte hierzu aus: „Ich liebedas Leben, gehe gerne auf Festivals und möchte mich für eine weiterhin offene undtolerante Gesellschaft einsetzen. Zentral hierfür ist es, selbst eine klare politischeHaltung zu haben und anderen Menschen bei der Aufklärung zu helfen.“ Der bisherige Kreisvorsitzende Bernd Steioff hatte wenige Tage vor derMitgliederversammlung seinen Parteiaustritt erklärt. Er begründete dies mit seinemEhrenamt im Landeselternbeirat, auf das er sich konzentrieren wolle, und seinerabweichenden Haltung hinsichtlich einiger Parteipositionen. Tobias Henrich dankteBernd Steioff für sein Engagement, insbesondere für eine gerechtere Bildungspolitik,und wünscht Ihm viel Erfolg bei seinem neuen Ehrenamt.

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