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Linksjugend ['solid]

Linksjugend ['solid]

Sozialistisch, antifaschistisch, basisdemokratisch, feministisch und vor Ort in Limburg. Treffen donnerstags, zweiwöchentlich, Ort auf Anfrage über Instagram.

Ortsverbände Ortsverbände

Elz Local Branch

Ortsgruppe Elz

Die Ortsgruppe trifft sich im Zwei-Wochen-Rhythmus. Termine werden über die sozialen Medien bekanntgegeben oder können per E-Mail unter: g.minnig@die-linke-lmwb.de erfragt werden.

Latest activities from our working groups and local chapters Neueste Aktivitäten aus unseren Arbeitsgruppen und Ortsverbänden

DIE LINKE. Kreisverband Limburg-Weilburg

Bezahlbarer Wohnraum ist Daseinsvorsorge – nicht Verhandlungsmasse Bezahlbarer Wohnraum ist Daseinsvorsorge – nicht Verhandlungsmasse

7th January 2026 7. Januar 2026

Stellungnahme der Partei "Die Linke - Ortsverband Elz" zur Veröffentlichung der CDU-Fraktion in Elz zum Thema „bezahlbarer Wohnraum – Verkauf der Immobilie am Südbahnhof 4 & 6“ Bezahlbarer Wohnraum ist Daseinsvorsorge – nicht Verhandlungsmasse Gegenposition der Partei DIE LINKE zum geplanten Verkauf der Immobilien Am Südbahnhof 4 & 6 Der geplante Verkauf der gemeindeeigenen Immobilien Am Südbahnhof 4 & 6 ist aus Sicht der Partei DIE LINKE ein schwerer wohnungspolitischer Fehler. Er steht exemplarisch für eine Politik, die soziale Verantwortung dem kurzfristigen Haushaltsdenken opfert und kommunales Eigentum leichtfertig aus der Hand gibt. 1. Verkauf ist keine Lösung – sondern Aufgabe kommunaler Verantwortung Die CDU bezeichnet den Verkauf als „ergebnisoffen“, erklärt ihn aber gleichzeitig zum „einzig gehbaren Weg“. Das ist widersprüchlich und politisch unehrlich. Faktisch wird hier der Rückzug der Gemeinde aus der aktiven Wohnraumpolitik betrieben – und das in einer Zeit steigender Mieten und wachsender Wohnungsnot. Für DIE LINKE ist klar:Bezahlbarer Wohnraum gehört in öffentliche Hand.Wer kommunale Wohnungen verkauft, schwächt dauerhaft die Handlungsfähigkeit der Gemeinde.  2. Haushaltsdefizite dürfen nicht mit sozialem Kahlschlag beantwortet werden Ja, die finanzielle Lage der Gemeinde Elz ist angespannt. Aber genau deshalb ist der Verkauf von Wohnraum falsch. Kommunale Immobilien sind kein Luxus, sondern ein strategisches Instrument, um Mietpreise zu stabilisieren und soziale Härten abzufedern. Der Verkauf: bringt einmalige Einnahmen, verursacht aber dauerhafte soziale Folgekosten, und entzieht der Gemeinde langfristig Einnahmen und Steuerungsmöglichkeiten. Haushaltsprobleme lassen sich nicht lösen, indem man öffentliches Eigentum privatisiert. 3. „Bezahlbarer Wohnraum durch Investoren“ ist ein leeres Versprechen Die CDU behauptet, ein Investor könne durch „klare Vorgaben“ dauerhaft bezahlbaren Wohnraum schaffen. Die Realität sieht anders aus: Sozialbindungen sind zeitlich befristet Nach Ablauf steigen Mieten regelmäßig Kontrolle und Durchsetzung sind begrenzt Nur kommunales Eigentum garantiert dauerhaft bezahlbare Mieten.Alles andere ist ein politisches Wunschdenken – bezahlt von den Mieterinnen und Mietern.  4. Veraltete Zahlen, fehlende Alternativen, keine Förderstrategie Die CDU argumentiert mit Kostenschätzungen aus dem Jahr 2021, zieht daraus aber ausschließlich den Schluss „Verkauf“. Nicht geprüft oder bewusst ausgeblendet wurden: Förderprogramme des Landes Hessen soziale Wohnraumförderung energetische Sanierungszuschüsse zinsgünstige Kredite der KfW alternative Trägermodelle Das ist keine sorgfältige Prüfung – das ist politisch gewollte Alternativlosigkeit. 5. Neubau an anderer Stelle ersetzt keinen Verlust vor Ort Der Hinweis auf 21 neue Wohnungen „Auf dem Woog“ ist kein Argument für den Verkauf. Wohnraum ist nicht austauschbar: andere Lage andere Miethöhen andere Zielgruppen Der gleichzeitige Abbau von 12 kommunalen Wohnungen bedeutet real:Weniger öffentlicher Wohnraum, weniger soziale Steuerung, mehr Druck auf den Markt. 6. Kommunaler Wohnungsbestand ist Kern linker Politik Die Aussage, die Gemeinde sei „keine Immobiliengesellschaft“, verkennt den Kern kommunaler Aufgaben. Wohnen ist ein Grundrecht, keine Ware. Kommunale Wohnungsversorgung ist Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge – genauso wie Kitas, Schulen oder Straßen. Andere Kommunen zeigen:Kommunaler Wohnungsbau funktioniert – wenn er politisch gewollt ist. Die LINKE schlägt vor: Konkrete Alternativen statt Ausverkauf Erhalt der Immobilien im Gemeindeeigentum– Sanierung oder Neubau in kommunaler Verantwortung Nutzung von Landes- und Bundesförderprogrammen– insbesondere für sozialen und energetischen Wohnungsbau Gründung oder Beteiligung an einer kommunalen Wohnungsbaugesellschaft– ggf. interkommunal Sozialverträgliche Sanierung statt Abrisspolitik– mit Mieterschutz, Rückkehrrecht und Mietpreisbindung Langfristige Betrachtung statt kurzfristiger Haushaltstricks– Wohnraum als Investition in soziale Stabilität Unser Fazit Der Verkauf der Immobilien Am Südbahnhof 4 & 6 ist kein Zeichen von Verantwortung, sondern von politischer Kapitulation vor dem Markt. Wer bezahlbaren Wohnraum wirklich sichern will, darf ihn nicht privatisieren. DIE LINKE steht für: Öffentlichen Wohnraum statt Investorenlogik Soziale Sicherheit statt Haushaltskosmetik Langfristige Lösungen statt kurzfristiger Entlastung Bezahlbarer Wohnraum gehört in öffentliche Hand – heute und in Zukunft. Stellungnahme der Partei "Die Linke - Ortsverband Elz" zur Veröffentlichung der CDU-Fraktion in Elz zum Thema „bezahlbarer Wohnraum – Verkauf der Immobilie am Südbahnhof 4 & 6“ Bezahlbarer Wohnraum ist Daseinsvorsorge – nicht Verhandlungsmasse Gegenposition der Partei DIE LINKE zum geplanten Verkauf der Immobilien Am Südbahnhof 4 & 6 Der geplante Verkauf der gemeindeeigenen Immobilien Am Südbahnhof 4 & 6 ist aus Sicht der Partei DIE LINKE ein schwerer wohnungspolitischer Fehler. Er steht exemplarisch für eine Politik, die soziale Verantwortung dem kurzfristigen Haushaltsdenken opfert und kommunales Eigentum leichtfertig aus der Hand gibt. 1. Verkauf ist keine Lösung – sondern Aufgabe kommunaler Verantwortung Die CDU bezeichnet den Verkauf als „ergebnisoffen“, erklärt ihn aber gleichzeitig zum „einzig gehbaren Weg“. Das ist widersprüchlich und politisch unehrlich. Faktisch wird hier der Rückzug der Gemeinde aus der aktiven Wohnraumpolitik betrieben – und das in einer Zeit steigender Mieten und wachsender Wohnungsnot. Für DIE LINKE ist klar:Bezahlbarer Wohnraum gehört in öffentliche Hand.Wer kommunale Wohnungen verkauft, schwächt dauerhaft die Handlungsfähigkeit der Gemeinde.  2. Haushaltsdefizite dürfen nicht mit sozialem Kahlschlag beantwortet werden Ja, die finanzielle Lage der Gemeinde Elz ist angespannt. Aber genau deshalb ist der Verkauf von Wohnraum falsch. Kommunale Immobilien sind kein Luxus, sondern ein strategisches Instrument, um Mietpreise zu stabilisieren und soziale Härten abzufedern. Der Verkauf: bringt einmalige Einnahmen, verursacht aber dauerhafte soziale Folgekosten, und entzieht der Gemeinde langfristig Einnahmen und Steuerungsmöglichkeiten. Haushaltsprobleme lassen sich nicht lösen, indem man öffentliches Eigentum privatisiert. 3. „Bezahlbarer Wohnraum durch Investoren“ ist ein leeres Versprechen Die CDU behauptet, ein Investor könne durch „klare Vorgaben“ dauerhaft bezahlbaren Wohnraum schaffen. Die Realität sieht anders aus: Sozialbindungen sind zeitlich befristet Nach Ablauf steigen Mieten regelmäßig Kontrolle und Durchsetzung sind begrenzt Nur kommunales Eigentum garantiert dauerhaft bezahlbare Mieten.Alles andere ist ein politisches Wunschdenken – bezahlt von den Mieterinnen und Mietern.  4. Veraltete Zahlen, fehlende Alternativen, keine Förderstrategie Die CDU argumentiert mit Kostenschätzungen aus dem Jahr 2021, zieht daraus aber ausschließlich den Schluss „Verkauf“. Nicht geprüft oder bewusst ausgeblendet wurden: Förderprogramme des Landes Hessen soziale Wohnraumförderung energetische Sanierungszuschüsse zinsgünstige Kredite der KfW alternative Trägermodelle Das ist keine sorgfältige Prüfung – das ist politisch gewollte Alternativlosigkeit. 5. Neubau an anderer Stelle ersetzt keinen Verlust vor Ort Der Hinweis auf 21 neue Wohnungen „Auf dem Woog“ ist kein Argument für den Verkauf. Wohnraum ist nicht austauschbar: andere Lage andere Miethöhen andere Zielgruppen Der gleichzeitige Abbau von 12 kommunalen Wohnungen bedeutet real:Weniger öffentlicher Wohnraum, weniger soziale Steuerung, mehr Druck auf den Markt. 6. Kommunaler Wohnungsbestand ist Kern linker Politik Die Aussage, die Gemeinde sei „keine Immobiliengesellschaft“, verkennt den Kern kommunaler Aufgaben. Wohnen ist ein Grundrecht, keine Ware. Kommunale Wohnungsversorgung ist Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge – genauso wie Kitas, Schulen oder Straßen. Andere Kommunen zeigen:Kommunaler Wohnungsbau funktioniert – wenn er politisch gewollt ist. Die LINKE schlägt vor: Konkrete Alternativen statt Ausverkauf Erhalt der Immobilien im Gemeindeeigentum– Sanierung oder Neubau in kommunaler Verantwortung Nutzung von Landes- und Bundesförderprogrammen– insbesondere für sozialen und energetischen Wohnungsbau Gründung oder Beteiligung an einer kommunalen Wohnungsbaugesellschaft– ggf. interkommunal Sozialverträgliche Sanierung statt Abrisspolitik– mit Mieterschutz, Rückkehrrecht und Mietpreisbindung Langfristige Betrachtung statt kurzfristiger Haushaltstricks– Wohnraum als Investition in soziale Stabilität Unser Fazit Der Verkauf der Immobilien Am Südbahnhof 4 & 6 ist kein Zeichen von Verantwortung, sondern von politischer Kapitulation vor dem Markt. Wer bezahlbaren Wohnraum wirklich sichern will, darf ihn nicht privatisieren. DIE LINKE steht für: Öffentlichen Wohnraum statt Investorenlogik Soziale Sicherheit statt Haushaltskosmetik Langfristige Lösungen statt kurzfristiger Entlastung Bezahlbarer Wohnraum gehört in öffentliche Hand – heute und in Zukunft.

Ortsverband Ortsgruppe Elz
Die Linke OV Elz zu Gast bei der GVV am 09.12.2025

Die Linke OV Elz zu Gast bei der GVV am 09.12.2025 Die Linke OV Elz zu Gast bei der GVV am 09.12.2025

10th December 2025 10. Dezember 2025

Bericht aus der Gemeindevertretung Elz – Sitzung vom 09.12.2025 An der letzten Sitzung der Gemeindevertretung Elz haben wir als Gäste teilgenommen. Auffällig war, dass knapp 50 Tagesordnungspunkte in hohem Tempo abgehandelt wurden, darunter Entscheidungen, die die Zukunft der Gemeinde maßgeblich betreffen. Haushalt 2026: Defizit von 3,6 Mio. Euro Der Haushaltsentwurf weist ein Defizit von 3,6 Millionen Euro auf. Viele Kosten wären vermeidbar gewesen, wie etwa eine Grillhütte für über 1 Million Euro, deren Unterhalt den Haushalt langfristig belasten wird. Dieses Geld fehlt dringend für soziale Infrastruktur, Bildung und bezahlbaren Wohnraum. Verkauf des Grundstücks am Südbahnhof & Elzer Mitte Besonders kritisch sehen wir den Beschluss, das gemeindeeigene Grundstück am Südbahnhof an private Investoren zu verkaufen. Der Antrag kam von den „Freien Bürgern“, die im nächsten Jahr voraussichtlich nicht mehr antreten und trotzdem den Weg frei machen für einen Verkauf, den die CDU geschlossen unterstützt. Damit wird erneut wertvolles Gemeindeeigentum privatisiert mit direkten negativen Folgen für den Mietspiegel und somit für die Menschen in Elz. Bürgermeister Matthias Schmidt sagte im OTon: „Es ist nicht die Aufgabe der Gemeinde, für bezahlbaren Wohnraum zu sorgen, das sollten Investoren übernehmen.“ Wie bitte? Die Gemeinde muss für ihre Bürgerinnen sorgen und bezahlbaren Wohnraum sichern, nicht als Geschenk an private Investor*innen weiterreichen. Die kommunale Wohnanlage „Auf dem Woog“ zeigt, dass rentable und bezahlbare Gemeindewohnungen möglich sind: 21 Wohnungen, stabile 8 €/m², finanziell tragfähig für die Gemeinde. Der Verkauf der Elzer Mitte an einem privaten Investor hat den Mietspiegel bereits angehoben und der nun beschlossene Verkauf am Südbahnhof wird die Lage noch weiter verschärfen. Der Mietspiegel liegt bereits über 9 €/m² und steigt weiter, für Menschen ohne dickes Portemonnaie ein massiver Einschnitt. Ein Spruch, der in Elz einst kursierte, lautete: „CDU – Politik für unsere reichen Freunde.“ Die Entscheidungen der CDU in Elz bestätigen genau dieses Muster und zahlen müssen es vor allem die Bürger*innen ohne dickes Portemonnaie. Ablehnung des SPD-Antrags auf Leerstandskataster Zusätzlich wurde ein SPD-Antrag zur Einführung eines Leerstandskatasters abgelehnt. Das Kataster hätte es ermöglicht, leerstehenden Wohnraum sichtbar zu machen, spekulativen Leerstand zu verhindern und zusätzliche Wohnungen für die Bevölkerung verfügbar zu machen. Besonders relevant: Nach einem neuen Gesetz des hessischen Landtags können bis zu 500.000 Euro Strafe verhängt werden, wenn Wohnungen unnötig leerstehen. CDU und Bürgerliste blockieren diese Maßnahme, offenbar bewusst, um Investor*inneninteressen nicht zu behindern. Patenschaft mit einem Bundeswehr-Stützpunkt – Normalisierung von Militär Ein weiterer Beschluss macht sprachlos: Die Gemeinde strebt eine Patenschaft mit einem Bundeswehrstandort an. Offiziell begründet mit „Respekt“, zeigt sich dahinter ein anderes Muster: 1. Militarisierung der Gesellschaft: Wie Frank A. Stengel (2022) beschreibt, werden militärische Strukturen zunehmend normalisiert. Risiken von Kriegsdienst – Verletzungen, Traumata, Tod – werden verschleiert, gesellschaftliche Akzeptanz für Aufrüstung steigt. 2. Verharmlosung von Krieg: Patenschaften vermitteln den Eindruck, Soldat*in zu sein sei wie jeder andere Job – dabei kann der Dienst jederzeit tödlich enden. 3. CDU-Logik & Wehrpflichtreform: Die vor kurzem beschlossene Reform zeigt, wann Jugendliche politisch relevant werden: sobald sie potenziell für militärische Zwecke einsetzbar sind. Auf kommunaler Ebene wird Krieg dadurch verharmlost und gesellschaftlich akzeptabel gemacht. 4. Prioritäten falsch gesetzt: Während Geld für soziale Aufgaben fehlt, wird Militär normalisiert und kommunale Ressourcen indirekt für Kriegstauglichkeit genutzt. Zustimmung zu diesem Beschluss kam von CDU, Bürgerliste, Freien Bürgern – und bis auf eine Gegenstimme auch aus der SPD, die auf Bundesebene das Verteidigungsministerium stellt. Dies zeigt, wie selbstverständlich hier militärische Normalisierung als Teil politischer Arbeit betrachtet wird. Wir treten an, um Missstände deutlich zu benennen und Lösungen umzusetzen: • Bezahlbarer Wohnraum & Gemeindeeigentum: Keine weiteren Verkäufe an private Investor*innen. Grundstücke bevorzugt für Erbpacht an Genossenschaften oder lokale Projekte vergeben. Kommunale Wohnungsbaugesellschaft aufbauen, soziale Wohnraumschutzregelungen konsequent umsetzen. • Leerstand sichtbar machen: Alle Leerstände erfassen, Nutzungskonzepte entwickeln, Wohnraum wieder verfügbar machen. Sozialer Wohnraum hat Vorrang vor spekulativem Immobilienhandel. • Friedenspolitik & Aufklärung: Normalisierung militärischer Strukturen ablehnen, über Risiken von Bundeswehr und Kriegsdienst aufklären, zivile Friedensprojekte fördern. Die Linke Elz steht für sozialen Zusammenhalt, Pazifismus und eine Gemeinde, die weder ihr Eigentum noch ihre Grundwerte verkauft. Wir kämpfen für ein Elz, in dem Platz für alle Menschen ist – nicht nur für diejenigen, die es sich leisten können. Bericht aus der Gemeindevertretung Elz – Sitzung vom 09.12.2025 An der letzten Sitzung der Gemeindevertretung Elz haben wir als Gäste teilgenommen. Auffällig war, dass knapp 50 Tagesordnungspunkte in hohem Tempo abgehandelt wurden, darunter Entscheidungen, die die Zukunft der Gemeinde maßgeblich betreffen. Haushalt 2026: Defizit von 3,6 Mio. Euro Der Haushaltsentwurf weist ein Defizit von 3,6 Millionen Euro auf. Viele Kosten wären vermeidbar gewesen, wie etwa eine Grillhütte für über 1 Million Euro, deren Unterhalt den Haushalt langfristig belasten wird. Dieses Geld fehlt dringend für soziale Infrastruktur, Bildung und bezahlbaren Wohnraum. Verkauf des Grundstücks am Südbahnhof & Elzer Mitte Besonders kritisch sehen wir den Beschluss, das gemeindeeigene Grundstück am Südbahnhof an private Investoren zu verkaufen. Der Antrag kam von den „Freien Bürgern“, die im nächsten Jahr voraussichtlich nicht mehr antreten und trotzdem den Weg frei machen für einen Verkauf, den die CDU geschlossen unterstützt. Damit wird erneut wertvolles Gemeindeeigentum privatisiert mit direkten negativen Folgen für den Mietspiegel und somit für die Menschen in Elz. Bürgermeister Matthias Schmidt sagte im OTon: „Es ist nicht die Aufgabe der Gemeinde, für bezahlbaren Wohnraum zu sorgen, das sollten Investoren übernehmen.“ Wie bitte? Die Gemeinde muss für ihre Bürgerinnen sorgen und bezahlbaren Wohnraum sichern, nicht als Geschenk an private Investor*innen weiterreichen. Die kommunale Wohnanlage „Auf dem Woog“ zeigt, dass rentable und bezahlbare Gemeindewohnungen möglich sind: 21 Wohnungen, stabile 8 €/m², finanziell tragfähig für die Gemeinde. Der Verkauf der Elzer Mitte an einem privaten Investor hat den Mietspiegel bereits angehoben und der nun beschlossene Verkauf am Südbahnhof wird die Lage noch weiter verschärfen. Der Mietspiegel liegt bereits über 9 €/m² und steigt weiter, für Menschen ohne dickes Portemonnaie ein massiver Einschnitt. Ein Spruch, der in Elz einst kursierte, lautete: „CDU – Politik für unsere reichen Freunde.“ Die Entscheidungen der CDU in Elz bestätigen genau dieses Muster und zahlen müssen es vor allem die Bürger*innen ohne dickes Portemonnaie. Ablehnung des SPD-Antrags auf Leerstandskataster Zusätzlich wurde ein SPD-Antrag zur Einführung eines Leerstandskatasters abgelehnt. Das Kataster hätte es ermöglicht, leerstehenden Wohnraum sichtbar zu machen, spekulativen Leerstand zu verhindern und zusätzliche Wohnungen für die Bevölkerung verfügbar zu machen. Besonders relevant: Nach einem neuen Gesetz des hessischen Landtags können bis zu 500.000 Euro Strafe verhängt werden, wenn Wohnungen unnötig leerstehen. CDU und Bürgerliste blockieren diese Maßnahme, offenbar bewusst, um Investor*inneninteressen nicht zu behindern. Patenschaft mit einem Bundeswehr-Stützpunkt – Normalisierung von Militär Ein weiterer Beschluss macht sprachlos: Die Gemeinde strebt eine Patenschaft mit einem Bundeswehrstandort an. Offiziell begründet mit „Respekt“, zeigt sich dahinter ein anderes Muster: 1. Militarisierung der Gesellschaft: Wie Frank A. Stengel (2022) beschreibt, werden militärische Strukturen zunehmend normalisiert. Risiken von Kriegsdienst – Verletzungen, Traumata, Tod – werden verschleiert, gesellschaftliche Akzeptanz für Aufrüstung steigt. 2. Verharmlosung von Krieg: Patenschaften vermitteln den Eindruck, Soldat*in zu sein sei wie jeder andere Job – dabei kann der Dienst jederzeit tödlich enden. 3. CDU-Logik & Wehrpflichtreform: Die vor kurzem beschlossene Reform zeigt, wann Jugendliche politisch relevant werden: sobald sie potenziell für militärische Zwecke einsetzbar sind. Auf kommunaler Ebene wird Krieg dadurch verharmlost und gesellschaftlich akzeptabel gemacht. 4. Prioritäten falsch gesetzt: Während Geld für soziale Aufgaben fehlt, wird Militär normalisiert und kommunale Ressourcen indirekt für Kriegstauglichkeit genutzt. Zustimmung zu diesem Beschluss kam von CDU, Bürgerliste, Freien Bürgern – und bis auf eine Gegenstimme auch aus der SPD, die auf Bundesebene das Verteidigungsministerium stellt. Dies zeigt, wie selbstverständlich hier militärische Normalisierung als Teil politischer Arbeit betrachtet wird. Wir treten an, um Missstände deutlich zu benennen und Lösungen umzusetzen: • Bezahlbarer Wohnraum & Gemeindeeigentum: Keine weiteren Verkäufe an private Investor*innen. Grundstücke bevorzugt für Erbpacht an Genossenschaften oder lokale Projekte vergeben. Kommunale Wohnungsbaugesellschaft aufbauen, soziale Wohnraumschutzregelungen konsequent umsetzen. • Leerstand sichtbar machen: Alle Leerstände erfassen, Nutzungskonzepte entwickeln, Wohnraum wieder verfügbar machen. Sozialer Wohnraum hat Vorrang vor spekulativem Immobilienhandel. • Friedenspolitik & Aufklärung: Normalisierung militärischer Strukturen ablehnen, über Risiken von Bundeswehr und Kriegsdienst aufklären, zivile Friedensprojekte fördern. Die Linke Elz steht für sozialen Zusammenhalt, Pazifismus und eine Gemeinde, die weder ihr Eigentum noch ihre Grundwerte verkauft. Wir kämpfen für ein Elz, in dem Platz für alle Menschen ist – nicht nur für diejenigen, die es sich leisten können.

Ortsverband Ortsgruppe Elz
DIE LINKE Elz übergibt Spende an Jugendbüro Elz

DIE LINKE Elz übergibt Spende an Jugendbüro Elz DIE LINKE Elz übergibt Spende an Jugendbüro Elz

18th October 2025 18. Oktober 2025

Erlös aus Flohmarktaktion beim Elzer Herbstmarkt unterstützt Jugendarbeit   Elz, 17. Oktober 2025 – Der Ortsverband DIE LINKE Elz überreichte dem Jugendbüro Elz eine Spende in Höhe von 301,-- Euro. Die Mittel stammen aus den Einnahmen des Flohmarktstands, den die Linke im Rahmen des diesjährigen Elzer Herbstmarkts veranstaltet hatte.   Bei der Scheckübergabe informierten sich die Vertreter*innen der Partei DIE LINKE über die Arbeit des Jugendbüros, das unter der Leitung von Helder Machado vielfältige Angebote für Kinder und Jugendliche in der Gemeinde Elz organisiert. Themen wie Beteiligung, Freizeitgestaltung und soziale Unterstützung stehen dabei im Mittelpunkt. „Das Jugendbüro leistet eine sehr wertvolle Arbeit für junge Menschen in Elz. Wir freuen uns, mit unserer Spende einen kleinen Beitrag zur Unterstützung dieses Engagements leisten zu können“, erklärte Gregor Minnig, Sprecher des Ortsverbands DIE LINKE in Elz. Auch Roberta Constantin, stellvertretende Vorsitzende des Kreisverbands DIE LINKE Limburg-Weilburg, betonte die Bedeutung lokaler Jugendarbeit: „Die Unterstützung von Einrichtungen wie dem Jugendbüro Elz ist uns ein wichtiges Anliegen. Hier wird tagtäglich sichtbar, wie Engagement und soziale Verantwortung direkt vor Ort wirken. Eine lebendige Jugendarbeit ist die Grundlage für eine solidarische und zukunftsfähige Gemeinschaft.“   Das Jugendbüro-Team bedankte sich herzlich für die Spende und das Interesse an seiner Arbeit. Die Unterstützung komme direkt den Projekten und Aktivitäten zugute, die Kindern und Jugendlichen in Elz zugutekommen.   Im Bild (von links nach rechts): Torsten Wiederhold (Vorstand DIE LINKE), Valentina Noto (Linksjugend [’solid]), Helder Machado (Leiter Jugendbüro Elz), Gregor Minnig (Ortsgruppensprecher DIE LINKE Elz), Roberta Constantin (stellv. Vorsitzende DIE LINKE Kreis Limburg-Weilburg) und Nora Krebs (Jugendbüro Elz). Erlös aus Flohmarktaktion beim Elzer Herbstmarkt unterstützt Jugendarbeit   Elz, 17. Oktober 2025 – Der Ortsverband DIE LINKE Elz überreichte dem Jugendbüro Elz eine Spende in Höhe von 301,-- Euro. Die Mittel stammen aus den Einnahmen des Flohmarktstands, den die Linke im Rahmen des diesjährigen Elzer Herbstmarkts veranstaltet hatte.   Bei der Scheckübergabe informierten sich die Vertreter*innen der Partei DIE LINKE über die Arbeit des Jugendbüros, das unter der Leitung von Helder Machado vielfältige Angebote für Kinder und Jugendliche in der Gemeinde Elz organisiert. Themen wie Beteiligung, Freizeitgestaltung und soziale Unterstützung stehen dabei im Mittelpunkt. „Das Jugendbüro leistet eine sehr wertvolle Arbeit für junge Menschen in Elz. Wir freuen uns, mit unserer Spende einen kleinen Beitrag zur Unterstützung dieses Engagements leisten zu können“, erklärte Gregor Minnig, Sprecher des Ortsverbands DIE LINKE in Elz. Auch Roberta Constantin, stellvertretende Vorsitzende des Kreisverbands DIE LINKE Limburg-Weilburg, betonte die Bedeutung lokaler Jugendarbeit: „Die Unterstützung von Einrichtungen wie dem Jugendbüro Elz ist uns ein wichtiges Anliegen. Hier wird tagtäglich sichtbar, wie Engagement und soziale Verantwortung direkt vor Ort wirken. Eine lebendige Jugendarbeit ist die Grundlage für eine solidarische und zukunftsfähige Gemeinschaft.“   Das Jugendbüro-Team bedankte sich herzlich für die Spende und das Interesse an seiner Arbeit. Die Unterstützung komme direkt den Projekten und Aktivitäten zugute, die Kindern und Jugendlichen in Elz zugutekommen.   Im Bild (von links nach rechts): Torsten Wiederhold (Vorstand DIE LINKE), Valentina Noto (Linksjugend [’solid]), Helder Machado (Leiter Jugendbüro Elz), Gregor Minnig (Ortsgruppensprecher DIE LINKE Elz), Roberta Constantin (stellv. Vorsitzende DIE LINKE Kreis Limburg-Weilburg) und Nora Krebs (Jugendbüro Elz).

Ortsverband Ortsgruppe Elz
Gründung der ersten Ortsgruppe des Kreisverbandes Limburg-Weilburg der Partei DIE LINKE in Elz

Gründung der ersten Ortsgruppe des Kreisverbandes Limburg-Weilburg der Partei DIE LINKE in Elz Gründung der ersten Ortsgruppe des Kreisverbandes Limburg-Weilburg der Partei DIE LINKE in Elz

29th August 2025 29. August 2025

Am Freitag, dem 25. April 2025, konstituierte sich die erste Ortsgruppe des Kreisverbandes der Partei DIE LINKE in Elz.Angespornt vom Ergebnis der Bundestagswahl im Februar 2025, bei der DIE LINKE in Elz knapp über fünf Prozent der Stimmen erzielen konnte, entschieden sich die dort ansässigen Mitglieder zur offiziellen Gründung einer Ortsgruppe. Das Wahlergebnis zeigte deutlich den Bedarf für eine linke Stimme in der Gemeinde. Neue Ortsgruppe in Elz Nach der Eröffnung der Versammlung durch Roberta Constantin, Sprecherin der Linksjugend ['solid] Limburg/Weilburg und Vorstandsmitglied des Kreisverbandes, und der Wahl des Versammlungsleiters Tobias Henrich, Vorsitzender des Kreisverbandes DIE LINKE Limburg/Weilburg, wurde zunächst die Satzung der neuen Ortsgruppe beschlossen. Diese beruft sich auf das Parteiprogramm und die Bundessatzung der LINKEN und wurde einstimmig verabschiedet. Vorstand der Ortsgruppe Im weiteren Verlauf der Gründungsversammlung erfolgten die Wahlen zum Vorstand der Ortsgruppe: Gregor Minnig wurde einstimmig als Sprecher gewählt, Roberta Constantin, Valentina Noto und Torsten Wiederhold ergänzen den Sprecher*innenrat und den Vorstand ebenfalls mit einhelliger Zustimmung. Das will die Ortsgruppe Elz verändern Die neue Ortsgruppe versteht sich als Stimme derjenigen in Elz, die bislang wenig oder keine Lobby haben. Mit den Leitmotiven „Menschen vor Profite – auch hier bei uns!“ und „Mit Herz und Haltung: Sozial und gerecht für Elz“ möchte DIE LINKE vor Ort gezielt soziale Themen aufgreifen. Ein erstes Anliegen ist die Überprüfung von Leerständen in Elzer Häusern und Wohnungen, um diese eventuell für Bedürftige nutzbar zu machen, sowie den Stop der Einflussnahme privater Investoren beim Kauf gemeindeeigener Immobilien und Grundstücke. Kontakt zur Ortsgruppe Elz Die Ortsgruppe trifft sich im Zwei-Wochen-Rhythmus, um aktuelle soziale Themen in Elz zu beraten und Initiativen zu entwickeln. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich einzubringen. Termine werden über die sozialen Medien bekanntgegeben (Facebook) oder können per E-Mail unter vorläufig: ov-elz@die-linke-lmwb.de  erfragt werden.   Am Freitag, dem 25. April 2025, konstituierte sich die erste Ortsgruppe des Kreisverbandes der Partei DIE LINKE in Elz.Angespornt vom Ergebnis der Bundestagswahl im Februar 2025, bei der DIE LINKE in Elz knapp über fünf Prozent der Stimmen erzielen konnte, entschieden sich die dort ansässigen Mitglieder zur offiziellen Gründung einer Ortsgruppe. Das Wahlergebnis zeigte deutlich den Bedarf für eine linke Stimme in der Gemeinde. Neue Ortsgruppe in Elz Nach der Eröffnung der Versammlung durch Roberta Constantin, Sprecherin der Linksjugend ['solid] Limburg/Weilburg und Vorstandsmitglied des Kreisverbandes, und der Wahl des Versammlungsleiters Tobias Henrich, Vorsitzender des Kreisverbandes DIE LINKE Limburg/Weilburg, wurde zunächst die Satzung der neuen Ortsgruppe beschlossen. Diese beruft sich auf das Parteiprogramm und die Bundessatzung der LINKEN und wurde einstimmig verabschiedet. Vorstand der Ortsgruppe Im weiteren Verlauf der Gründungsversammlung erfolgten die Wahlen zum Vorstand der Ortsgruppe: Gregor Minnig wurde einstimmig als Sprecher gewählt, Roberta Constantin, Valentina Noto und Torsten Wiederhold ergänzen den Sprecher*innenrat und den Vorstand ebenfalls mit einhelliger Zustimmung. Das will die Ortsgruppe Elz verändern Die neue Ortsgruppe versteht sich als Stimme derjenigen in Elz, die bislang wenig oder keine Lobby haben. Mit den Leitmotiven „Menschen vor Profite – auch hier bei uns!“ und „Mit Herz und Haltung: Sozial und gerecht für Elz“ möchte DIE LINKE vor Ort gezielt soziale Themen aufgreifen. Ein erstes Anliegen ist die Überprüfung von Leerständen in Elzer Häusern und Wohnungen, um diese eventuell für Bedürftige nutzbar zu machen, sowie den Stop der Einflussnahme privater Investoren beim Kauf gemeindeeigener Immobilien und Grundstücke. Kontakt zur Ortsgruppe Elz Die Ortsgruppe trifft sich im Zwei-Wochen-Rhythmus, um aktuelle soziale Themen in Elz zu beraten und Initiativen zu entwickeln. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich einzubringen. Termine werden über die sozialen Medien bekanntgegeben (Facebook) oder können per E-Mail unter vorläufig: ov-elz@die-linke-lmwb.de  erfragt werden.  

Ortsverband Ortsgruppe Elz

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