Wahlprogramm DIE LINKE – Ortsverband Elz Wahlprogramm DIE LINKE – Ortsverband Elz
Wahlprogramm DIE LINKE – Ortsverband Elz
Kommunalwahl 2026: Sozial. Gerecht. Vor Ort.
1. Familien stärken – Betreuung und Freizeit für alle
Elz soll ein Ort sein, in dem Familien, Kinder und Alleinerziehende unterstützt und entlastet werden – unabhängig vom Einkommen.
Unsere Ziele:
• Kita-Plätze sollen garantiert und bedarfsgerecht ausgebaut werden, damit kein Kind abgewiesen wird.
• Die Öffnungszeiten der Kitas sollen flexibler gestaltet werden, um Familie und Beruf besser vereinbar zu machen.
• Um genügend Personal zu gewinnen und zu halten, sollen die Arbeitsbedingungen und die Bezahlung für Erzieher*innen verbessert werden.
• Familien sollen stärker einbezogen werden – Elternbeteiligung bei Konzepten, Gruppenstrukturen und Betreuungsangeboten wird ausgebaut.
• Familien mit geringem Einkommen sollen bei Kita-Gebühren entlastet werden.
• Alleinerziehende sollen gezielt bei Betreuung, Zugang zu Wohnraum und Freizeitangeboten unterstützt werden.
• Spielplätze sollen erneuert, erweitert und attraktiver gestaltet werden – mehr Schatten, sichere Geräte, barrierefreie Zugänge und inklusive Angebote für Kinder mit Behinderung.
• Zusätzlich sollen neue Elemente wie Wasserspielbereiche und familienfreundliche Begegnungsorte entstehen.
1a. Jugend stärken – Angebote ausbauen und absichern
Jugendarbeit in Elz ist wertvoll und soll weiter gestärkt werden.
Unsere Ziele:
• Mehr Präventionsangebote, damit Jugendliche mit guten Voraussetzungen ins Leben starten.
• Regelmäßig stattfindende Freizeit- und Ferienangebote, die für alle zugänglich und bezahlbar sind.
• Bessere Unterstützung und faire Rahmenbedingungen für alle, die Jugendarbeit leisten – beruflich oder ehrenamtlich.
2. Für bezahlbares Wohnen – gegen Investorengier
In Elz steigen die Mieten rasant: Während der Mietspiegel bei rund 8 €/m² liegt, verlangen Investoren für neue Wohnungen ab 12 €/m². Das verschärft die Wohnkrise.
Unsere Ziele:
• Einflussnahme privater Investoren bei der Sanierung kommunaler oder historischer Gebäude soll gestoppt werden.
• Soziale Wohnraumschutzregelungen sollen Luxussanierungen auf Kosten der Mietenden verhindern.
• Mietpreisbindung soll bei allen geförderten Bauprojekten dauerhaft und kontrolliert gelten.
• Rückkaufoptionen für Immobilien sollen greifen, wenn Mietziele nicht eingehalten werden.
• Transparente Sanierungskonzepte in öffentlicher Hand werden mit Bürger*innenbeteiligung entwickelt.
3. Gemeindeeigentum sichern – für eine soziale Bodenpolitik
Die Gemeinde Elz verkauft Grundstücke bisher häufig an Investoren, statt sie für soziale Zwecke zu nutzen. Das wollen wir ändern!
Unsere Ziele:
• Keine weiteren Verkäufe von Gemeindegrund an private Investoren.
• Grundstücke sollen im Erbpachtmodell an Genossenschaften, Baugruppen und lokale Mittelständler vergeben werden.
• Aufbau einer kommunalen Wohnungsbaugesellschaft, um sozialen Wohnraum zu schaffen.
• Vorrang für gemeinnützige und nachhaltige Bauprojekte – statt Profite für Wenige.
(Das steht im Einklang mit der Dietzenbacher Erklärung und dem Beschluss des LPT: „Boden darf kein Spekulationsobjekt sein. Ein Anfang ist es, keine Flächen mehr zu privatisieren, sondern in öffentlichen Besitz zurückzuholen.“)
4. Leerstand bekämpfen – Wohnungen für alle
Leerstehende Immobilien sollen genutzt werden, um Wohnraum für Alleinerziehende, Geflüchtete, ältere Menschen und Wohnungslose zu schaffen.
Unsere Ziele:
• Leerstände sollen erfasst und veröffentlicht werden.
• Nutzungskonzepte für leerstehende Gebäude werden entwickelt.
• Sozialwohnraum wird Vorrang vor spekulativem Immobilienhandel haben.
5. Freibad und Sport für alle – unabhängig vom Geldbeutel
Die Hitzesommer nehmen zu, Erholung wird zur sozialen Frage. Gerade Kinder, Familien mit wenig Einkommen und Senior*innen müssen sich den Freibadbesuch leisten können.
Unsere Ziele:
• Kostenloser Eintritt ins Freibad Elz für Menschen mit geringem Einkommen, Kinder aus einkommensschwachen Familien und Geflüchtete.
• Sozialpass für Elz: freier oder stark vergünstigter Zugang zu Sport, Kultur und Freizeit.
• Subventionierung von Vereinsmitgliedschaften für einkommensschwache Familien durch die Gemeinde.
(Das deckt sich mit der Dietzenbacher Erklärung: „Schwimmbäder sind keine freiwilligen Leistungen – sie sind Teil der Daseinsvorsorge!“)
6. Klimaneutralität 2040 - Jetzt handeln für morgen
Die Klimakrise ist die größte Herausforderung unserer Zeit. Auch Elz muss Verantwortung übernehmen.
Unsere Ziele:
• Die Gemeinde Elz soll bis spätestens 2040 klimaneutral werden.
• Ausbau von Photovoltaik auf allen öffentlichen Gebäuden und verbindlich für alle Neubauten.
• Energetische Sanierung von Gemeindeeinrichtungen ohne Mieterhöhungen.
• Förderung klimafreundlicher Mobilität und nachhaltiger Wärmeversorgung.
• Modernisierung des Fuhrparks der Gemeinde hin zu emissionsarmen oder emissionsfreien Fahrzeugen.
• Einrichtung eines kommunalen Klimarats mit Bürger*innenbeteiligung.
7. Für eine lebenswerte statt autogerechter Gemeinde
Wir wollen den öffentlichen Raum menschenfreundlich umgestalten: weniger Asphalt, mehr Aufenthaltsqualität!
Dafür setzen wir uns ein:
· Verkehrsberuhigung im Ortskern und sichere Schulwege.
· Ausbau von Fuß- und Radwegen in allen Ortsteilen.
· Vorrang für den Umweltverbund: ÖPNV, Fahrrad, Fußverkehr.
· Barrierefreie Gestaltung aller öffentlichen Wege und Plätze.
· Umgestaltung von Parkflächen zu Grünflächen, Spiel- und Aufenthaltszonen.
· Lahnstar erhalten: Die Förderung des flexiblen Nahverkehrssystems „Lahnstar“ durch die Gemeinde Elz muss fortgesetzt werden. Eine Reduzierung oder gar Abschaffung der Förderung – etwa aus haushaltspolitischen Gründen – wäre ein Rückschritt in Richtung Autogemeinde und würde besonders mobilitätseingeschränkte oder nicht autofahrende Menschen benachteiligen.
8. Transparenz und Umsetzung von Gemeindebeschlüssen
Viele Beschlüsse der Gemeindevertretung werden nicht oder erst nach langer Verzögerung umgesetzt. Das schwächt das Vertrauen in die Demokratie vor Ort.
Wir wollen:
· Verbindlichkeit schaffen: Beschlüsse der Gemeindevertretung müssen verbindlich, nachvollziehbar und zeitnah umgesetzt werden.
· Transparenz herstellen: Der Umsetzungsstand aller Beschlüsse soll öffentlich dokumentiert und regelmäßig veröffentlicht werden.
· Verwaltung in die Pflicht nehmen: Das Rathaus muss zügig arbeiten und darf demokratische Entscheidungen nicht verschleppen oder ignorieren.
Unser Ziel: Eine soziale, gerechte und demokratische Kommune
Wir stehen für eine Kommune, in der nicht Markt und Profite, sondern die Menschen im Mittelpunkt stehen. Elz braucht eine soziale und klimapolitische Wende – mit uns. Dafür kandidieren wir bei der Kommunalwahl 2026.
DIE LINKE – Ortsverband Elz: Für die Vielen, nicht die Wenigen.
Wahlprogramm DIE LINKE – Ortsverband Elz
Kommunalwahl 2026: Sozial. Gerecht. Vor Ort.
1. Familien stärken – Betreuung und Freizeit für alle
Elz soll ein Ort sein, in dem Familien, Kinder und Alleinerziehende unterstützt und entlastet werden – unabhängig vom Einkommen.
Unsere Ziele:
• Kita-Plätze sollen garantiert und bedarfsgerecht ausgebaut werden, damit kein Kind abgewiesen wird.
• Die Öffnungszeiten der Kitas sollen flexibler gestaltet werden, um Familie und Beruf besser vereinbar zu machen.
• Um genügend Personal zu gewinnen und zu halten, sollen die Arbeitsbedingungen und die Bezahlung für Erzieher*innen verbessert werden.
• Familien sollen stärker einbezogen werden – Elternbeteiligung bei Konzepten, Gruppenstrukturen und Betreuungsangeboten wird ausgebaut.
• Familien mit geringem Einkommen sollen bei Kita-Gebühren entlastet werden.
• Alleinerziehende sollen gezielt bei Betreuung, Zugang zu Wohnraum und Freizeitangeboten unterstützt werden.
• Spielplätze sollen erneuert, erweitert und attraktiver gestaltet werden – mehr Schatten, sichere Geräte, barrierefreie Zugänge und inklusive Angebote für Kinder mit Behinderung.
• Zusätzlich sollen neue Elemente wie Wasserspielbereiche und familienfreundliche Begegnungsorte entstehen.
1a. Jugend stärken – Angebote ausbauen und absichern
Jugendarbeit in Elz ist wertvoll und soll weiter gestärkt werden.
Unsere Ziele:
• Mehr Präventionsangebote, damit Jugendliche mit guten Voraussetzungen ins Leben starten.
• Regelmäßig stattfindende Freizeit- und Ferienangebote, die für alle zugänglich und bezahlbar sind.
• Bessere Unterstützung und faire Rahmenbedingungen für alle, die Jugendarbeit leisten – beruflich oder ehrenamtlich.
2. Für bezahlbares Wohnen – gegen Investorengier
In Elz steigen die Mieten rasant: Während der Mietspiegel bei rund 8 €/m² liegt, verlangen Investoren für neue Wohnungen ab 12 €/m². Das verschärft die Wohnkrise.
Unsere Ziele:
• Einflussnahme privater Investoren bei der Sanierung kommunaler oder historischer Gebäude soll gestoppt werden.
• Soziale Wohnraumschutzregelungen sollen Luxussanierungen auf Kosten der Mietenden verhindern.
• Mietpreisbindung soll bei allen geförderten Bauprojekten dauerhaft und kontrolliert gelten.
• Rückkaufoptionen für Immobilien sollen greifen, wenn Mietziele nicht eingehalten werden.
• Transparente Sanierungskonzepte in öffentlicher Hand werden mit Bürger*innenbeteiligung entwickelt.
3. Gemeindeeigentum sichern – für eine soziale Bodenpolitik
Die Gemeinde Elz verkauft Grundstücke bisher häufig an Investoren, statt sie für soziale Zwecke zu nutzen. Das wollen wir ändern!
Unsere Ziele:
• Keine weiteren Verkäufe von Gemeindegrund an private Investoren.
• Grundstücke sollen im Erbpachtmodell an Genossenschaften, Baugruppen und lokale Mittelständler vergeben werden.
• Aufbau einer kommunalen Wohnungsbaugesellschaft, um sozialen Wohnraum zu schaffen.
• Vorrang für gemeinnützige und nachhaltige Bauprojekte – statt Profite für Wenige.
(Das steht im Einklang mit der Dietzenbacher Erklärung und dem Beschluss des LPT: „Boden darf kein Spekulationsobjekt sein. Ein Anfang ist es, keine Flächen mehr zu privatisieren, sondern in öffentlichen Besitz zurückzuholen.“)
4. Leerstand bekämpfen – Wohnungen für alle
Leerstehende Immobilien sollen genutzt werden, um Wohnraum für Alleinerziehende, Geflüchtete, ältere Menschen und Wohnungslose zu schaffen.
Unsere Ziele:
• Leerstände sollen erfasst und veröffentlicht werden.
• Nutzungskonzepte für leerstehende Gebäude werden entwickelt.
• Sozialwohnraum wird Vorrang vor spekulativem Immobilienhandel haben.
5. Freibad und Sport für alle – unabhängig vom Geldbeutel
Die Hitzesommer nehmen zu, Erholung wird zur sozialen Frage. Gerade Kinder, Familien mit wenig Einkommen und Senior*innen müssen sich den Freibadbesuch leisten können.
Unsere Ziele:
• Kostenloser Eintritt ins Freibad Elz für Menschen mit geringem Einkommen, Kinder aus einkommensschwachen Familien und Geflüchtete.
• Sozialpass für Elz: freier oder stark vergünstigter Zugang zu Sport, Kultur und Freizeit.
• Subventionierung von Vereinsmitgliedschaften für einkommensschwache Familien durch die Gemeinde.
(Das deckt sich mit der Dietzenbacher Erklärung: „Schwimmbäder sind keine freiwilligen Leistungen – sie sind Teil der Daseinsvorsorge!“)
6. Klimaneutralität 2040 - Jetzt handeln für morgen
Die Klimakrise ist die größte Herausforderung unserer Zeit. Auch Elz muss Verantwortung übernehmen.
Unsere Ziele:
• Die Gemeinde Elz soll bis spätestens 2040 klimaneutral werden.
• Ausbau von Photovoltaik auf allen öffentlichen Gebäuden und verbindlich für alle Neubauten.
• Energetische Sanierung von Gemeindeeinrichtungen ohne Mieterhöhungen.
• Förderung klimafreundlicher Mobilität und nachhaltiger Wärmeversorgung.
• Modernisierung des Fuhrparks der Gemeinde hin zu emissionsarmen oder emissionsfreien Fahrzeugen.
• Einrichtung eines kommunalen Klimarats mit Bürger*innenbeteiligung.
7. Für eine lebenswerte statt autogerechter Gemeinde
Wir wollen den öffentlichen Raum menschenfreundlich umgestalten: weniger Asphalt, mehr Aufenthaltsqualität!
Dafür setzen wir uns ein:
· Verkehrsberuhigung im Ortskern und sichere Schulwege.
· Ausbau von Fuß- und Radwegen in allen Ortsteilen.
· Vorrang für den Umweltverbund: ÖPNV, Fahrrad, Fußverkehr.
· Barrierefreie Gestaltung aller öffentlichen Wege und Plätze.
· Umgestaltung von Parkflächen zu Grünflächen, Spiel- und Aufenthaltszonen.
· Lahnstar erhalten: Die Förderung des flexiblen Nahverkehrssystems „Lahnstar“ durch die Gemeinde Elz muss fortgesetzt werden. Eine Reduzierung oder gar Abschaffung der Förderung – etwa aus haushaltspolitischen Gründen – wäre ein Rückschritt in Richtung Autogemeinde und würde besonders mobilitätseingeschränkte oder nicht autofahrende Menschen benachteiligen.
8. Transparenz und Umsetzung von Gemeindebeschlüssen
Viele Beschlüsse der Gemeindevertretung werden nicht oder erst nach langer Verzögerung umgesetzt. Das schwächt das Vertrauen in die Demokratie vor Ort.
Wir wollen:
· Verbindlichkeit schaffen: Beschlüsse der Gemeindevertretung müssen verbindlich, nachvollziehbar und zeitnah umgesetzt werden.
· Transparenz herstellen: Der Umsetzungsstand aller Beschlüsse soll öffentlich dokumentiert und regelmäßig veröffentlicht werden.
· Verwaltung in die Pflicht nehmen: Das Rathaus muss zügig arbeiten und darf demokratische Entscheidungen nicht verschleppen oder ignorieren.
Unser Ziel: Eine soziale, gerechte und demokratische Kommune
Wir stehen für eine Kommune, in der nicht Markt und Profite, sondern die Menschen im Mittelpunkt stehen. Elz braucht eine soziale und klimapolitische Wende – mit uns. Dafür kandidieren wir bei der Kommunalwahl 2026.
DIE LINKE – Ortsverband Elz: Für die Vielen, nicht die Wenigen.